„Mit Blick auf das operative Tagesgeschäft an unseren Logistikstandorten sind moderne Arbeitszeitmodelle alles andere als leicht umzusetzen“, sagt etwa Ina Jencke, Pressesprecherin bei Hermes Germany. Stolz ist man auf den Activity-Based-Working-Ansatz, der ein Arbeiten dort vorsieht, wo die Performance für die zu bewältigende Aufgabe am höchsten ist.
Auch die Otto Group hat sich intensiv mit einem Kulturwandel beschäftigt, der unter anderem den Fachkräftemangel abmildern soll. Alina Lunge, Managerin Supply Chain Management, sagt: „Flachere Hierarchien, New Leadership, flexible Arbeitszeiten, Digitalisierung, Steigerung der Autonomie und mehr Gestaltungsspielraum sind Maßnahmen, die auch in der Logistik angegangen werden.“ Man sehe den Wandel als permanenten Prozess. Und so soll bald der nächste Testballon starten: Die autonome Schichtplanung.
Anja Falkenstein ist als Rechtsanwältin in Karlsruhe tätig und schreibt zu Themen an der Schnittstelle Logistik/Recht.
















