KI als Betriebssystem der Logistik

Knapp Brain deckt den gesamten logistischen Prozess ab: von Forecasting über Order Management bis hin zu Robotics & Vision sowie intelligenter Routenoptimierung.
Knapp Brain deckt den gesamten logistischen Prozess ab: von Forecasting über Order Management bis hin zu Robotics & Vision sowie intelligenter Routenoptimierung.Bild: Knapp AG

Franz Mathi, Vorstandsmitglied von Knapp, beschreibt KI daher nicht als denkende Instanz, sondern als etwas anderes: als Reflexe. Reflexe, die auf Basis großer Datenmengen autonome Reaktionen ermöglichen – schnell, situationsabhängig und lernfähig. Sie trifft keine Entscheidungen aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis von Erfahrung. Allerdings nur dann, wenn diese Erfahrung in Form qualitativ hochwertiger Daten auch tatsächlich vorhanden ist.

Franz Mathi, Vorstandsmitglied von Knapp, beschreibt KI nicht als denkende Instanz, sondern als etwas anderes: als Reflexe!
Franz Mathi, Vorstandsmitglied von Knapp, beschreibt KI nicht als denkende Instanz, sondern als etwas anderes: als Reflexe!Bild: Knapp AG

Weniger Hype, mehr Wirkung

Viele Anbieter sprechen über KI. Knapp positioniert sich bewusst anders. Nicht als reiner Technologie- oder Algorithmuslieferant, sondern als verantwortungsvoller Partner für funktionierende Wertschöpfungsketten. KI entsteht bei Knapp nicht losgelöst vom operativen Alltag, sondern direkt aus den realen Logistikprozessen heraus – aus Materialflüssen, Beständen, Durchsatzschwankungen und operativen Entscheidungen. Ein zentrales Missverständnis will Knapp dabei klar vermeiden: KI ist kein Selbstläufer und „kein Breitbandantibiotikum“, das jedes Problem automatisch löst, „aber richtig eingesetzt hilft KI sensationell gut“, so Mathi. Ihr Mehrwert entfaltet sich nur dort, wo Prozesse sauber definiert, Systeme ganzheitlich gedacht und Daten über einen langen Zeitraum strukturiert erfasst werden.

KI ist kein Business Case, aber ein strategischer Hebel

Ein weiteres bewusst gesetztes Statement lautet: KI ist kein eigenständiger Business Case. Sie ist kein Produkt, das sich isoliert rechnen muss. Vielmehr ist sie ein strategischer Hebel, um bessere Annahmen zu treffen, Risiken zu minimieren und Systeme resilienter zu machen. Die größte Herausforderung der Logistik liegt aus Sicht von Knapp darin, dass Unternehmen stets nur einen Ausschnitt sehen, etwa die Lagerautomatisierung oder die Materialversorgung. Gleichzeitig bleibt ungewiss, wie sich Märkte, Volumen oder Kundenbedürfnisse entwickeln werden. „Wir wissen heute nicht, was Endkunden in drei Monaten machen oder wollen“, sagt Mathi. Genau hier liegt das Potenzial von KI: in der intelligenten Voraussage auf Basis langfristiger, konsistenter Daten.

Zuverlässigkeit braucht ein starkes Fundament

Entsprechend zentral sind die Fragen, die Kunden immer wieder stellen: Wie zuverlässig sind KI gestützte Systeme im laufenden Betrieb? Wie schnell zeigt sich der Mehrwert? Und was passiert, wenn sich Sortiment, Volumen oder sogar das Geschäftsmodell ändern?

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