
Ommatidia Lidar zeigt mit dem Q1 Laser-Radar einen berührungslosen Messansatz, mit dem sich Oberflächenform, Schwingungsverhalten und lokale Prozessabweichungen in der Fertigung deutlich schneller erfassen lassen. Durch parallele statt sequenzielle Messdatenerfassung kann die Aufnahme eines räumlichen Messfelds etwa zwei Größenordnungen schneller erfolgen als bei gescannten Verfahren.
Was gemessen werden kann
- Erfasst werden geometrische Oberflächenabweichungen, lokale Verformungen, Schwingungsbilder und Resonanzeffekte an Bauteilen oder Prozessstationen.
- Die höhere räumliche Auflösung reduziert den Bedarf an Interpolation und macht lokales Verhalten sichtbar, das in dünneren Messrastern leichter übersehen wird.
Was sich daraus ableiten lässt
- Die Messdaten unterstützen eine schnellere Rückmeldung über Form-, Lage- oder Dynamikabweichungen und helfen, Qualitätsprobleme früher im Prozess zu erkennen.
- Zudem lassen sich lokale Resonanzen, verteilte Verformungen oder bislang unbekannte kritische Zonen klarer interpretieren.
Warum das für Fertigung und Intralogistik relevant ist
- Der Ansatz eignet sich für prozessnahe Qualitätssicherung, Anlagen- und Maschinenüberwachung sowie Messaufgaben an bewegten, heißen oder schwer zugänglichen Bauteilen.
- Er passt besonders dort, wo schnelle Rückkoppelung, dichte Messdaten und geringe Eingriffe in den laufenden Prozess wichtig sind.

















