– Wer profitiert besonders stark von diesem Ansatz?
Grundsätzlich jedes Unternehmen mit hohem internem Transportvolumen und dem Wunsch, seine Intralogistik skalierbar aufzustellen – vom Mittelständler mit zehn bis zwanzig Fahrzeugen bis hin zu internationalen Konzernen mit mehreren hundert Robotern. Unser Ansatz ist besonders relevant für Unternehmen, die bereits mobile Roboter einsetzen oder kurz vor der Einführung stehen sowie für Betriebe mit Mischflotten aus automatisierten und manuellen Transportmitteln. Unternehmen wie Volkswagen, ZF Group und Schaeffler setzen unsere Plattform bereits in ihren Werken ein.
– Wie verändert Standardisierung die Branche insgesamt?
Standards wie die VDA 5050 sind für uns ein zentraler Enabler und für die Branche insgesamt ein Hebel zur Professionalisierung. Unternehmen werden bei der Hardwareauswahl flexibler und können Flotten bedarfsgerecht skalieren. Für Synaos ist das Thema ein zentraler Bestandteil unserer DNA. Wir haben den Standard aktiv mitgestaltet und sind seitdem sehr erfolgreich bei der Verbreitung der VDA 5050. Wir orchestrieren die größte VDA-5050-Flotte der Welt mit über tausend Fahrzeugen bis Ende des Jahres.
– Wo steht die Intralogistik in fünf Jahren und welche Rolle wird Software dabei spielen?
Die Intralogistik wird sich in den nächsten Jahren deutlich stärker in Richtung software-definierter Systeme entwickeln. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil in der Fähigkeit, heterogene Ressourcen flexibel, effizient und standortübergreifend zu orchestrieren. Unternehmen, die heute auf offene Standards und herstellerunabhängige Plattformen setzen, werden morgen deutlich schneller skalieren können als diejenigen, die sich an proprietäre Systeme gebunden haben.
















