Sicheres Blechhandling
Durch die Investition in ein Stopa Tower Eco Turmlager hat sich Winkhaus, Hersteller von Baubeschlägen, eine Basis für ein sicheres und somit effizientes Handling von Blechen geschaffen.
 Das Stopa Tower Eco Turmlager ist mit einer Kompaktsteuerung beziehungsweise SPS, einschließlich LCD-Display und Touch-Bedienoberfläche, ausgestattet.
Das Stopa Tower Eco Turmlager ist mit einer Kompaktsteuerung beziehungsweise SPS, einschließlich LCD-Display und Touch-Bedienoberfläche, ausgestattet.Bild: Stopa Anlagenbau GmbH

Darüber hinaus profitiert Aug. Winkhaus, Telgte, durch den Einsatz des rund 6,5m hohen, 4m langen und 3m breiten Turmlagers von einem hohen Raumnutzungsgrad, von minimierten Materialbeschädigungen und von einem raschen Zugriff auf Rohbleche. Hinzu kommen ein deutlich verringerter Suchaufwand, basierend auf mehr Ordnung, und ein schneller Return on Investment. Der wesentliche Punkt, den das Unternehmen betont, ist die Sicherheit, für die das von STOPA Anlagenbau, Achern-Gamshurst, entwickelte Turmlager steht. Hierzu trägt bei, dass sich die Tafeln definiert lagern sowie sicher aufnehmen und abgeben lassen. Da alle verwendeten Blechsorten, in Dicken von 0,5 bis 8mm, z.B. aus Edelstahl, Aluminium oder hochfesten Stählen, im Turmlager Platz finden, kann der Betreiber darauf verzichten, Bleche hochkant abzustellen.

Hälfte an Platzbedarf

Das Lager, das auch hinsichtlich Höhe, Kompaktheit, Wartungsfreundlichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis den Vorstellungen von Winkhaus entspricht, erübrigt die bisher praktizierte Bodenstapelung. Außerdem ersetzt es ein manuell zu bedienendes Schubladenregal, in dem man Bleche bis in 2m Höhe untergebracht hatte. Heute kommt Winkhaus mit der Hälfte an Platzbedarf aus, und die Mitarbeiter sind körperlich entlastet worden. Insofern erfüllt der Stopa Tower Eco, der millimetergenau in den vorhandenen Raum eingebaut ist, sämtliche Erwartungen des 1854 gegründeten Familienunternehmens, das ausschließlich Blechtafeln im Mittelformat verarbeitet. Das Turmlager, das an sechs Tagen in der Woche in drei Schichten prozesssicher mit einer Verfügbarkeit von nahe 100 Prozent arbeitet, hat seinen Betrieb Anfang Dezember 2018 aufgenommen. Der Betreiber hat sich für eine durchgängige Festplatzlagerung und für ein fixes Höhenraster von 60mm entschieden, weil er damit eine optimale Packungsdichte erreicht.

Einfachste Bedienung

Vor Einlagerungen gibt der Bediener des Systems am zentralen Anlagenterminal die Nummer eines Fachs ein, um daraus eine leere, für Nutzlasten von bis zu 1.200kg ausgelegte Systempalette anzufordern. Daraufhin lässt die Steuerung die ausgewählte Palette automatisch von ihrem Lagerplatz auf die stationäre Lasttraverse des Turmlagers herausfahren. Die Traverse senkt den Ladungsträger zwischen den Stempeln des Podests ab, um die Tafeln, sobald ein Stapler sie abgesetzt hat, übernehmen zu können. Bei der folgenden Einlagerung kontrolliert eine Lichtschranke, ob die maximale Beladehöhe eingehalten wird. Das Blechlager versorgt zwei Trumpf Stanz-Laser-Maschinen der Modelle TruMatic 6000 und 7000. Entnahmen initiiert der Bediener, indem er die Fachnummer der vorzulagernden Palette eingibt und die Zustimmtaste betätigt, bis die verschleiß- und servicearme Lasttraverse ihre Entnahmeposition erreicht hat.

Das Stopa Tower Eco Turmlager ist mit einer Kompaktsteuerung beziehungsweise SPS, einschließlich LCD-Display und Touch-Bedienoberfläche, ausgestattet. Den von Stopa angebotenen Onlinebetrieb, der es ermöglichen würde, eine Auftragsliste mit bis zu zehn Fahraufträgen automatisch abzuarbeiten, nutzt Winkhaus nicht.

www.stopa.com

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