Im nächsten Schritt entstehen erste Mockups und klickbare Prototypen. Sie ermöglichen es, Anwendungen frühzeitig zu testen und Feedback strukturiert einzuarbeiten. Dabei zeigt sich häufig, wie stark Nutzer an bestehende Oberflächen gewöhnt sind. Gleichzeitig wird deutlich, welches Potenzial in klar strukturierten und bewusst reduzierten Anwendungen liegt. Erst nach dieser Abstimmungsphase beginnt die technische Umsetzung. Dadurch lassen sich spätere Anpassungen reduzieren und die Akzeptanz der Anwendung im produktiven Einsatz deutlich erhöhen.
Technische Möglichkeiten gezielt nutzen
Neben methodischen Aspekten eröffnet UI5 auch technisch neue Spielräume. Anwendungen können mehrere Systeme parallel einbinden und Daten zusammenführen. So lassen sich beispielsweise SAP-Prozesse und externe Lösungen in einer Oberfläche integrieren.
Darüber hinaus ermöglichen erweiterte Komponentenbibliotheken eine konsistente Gestaltung über verschiedene Anwendungen hinweg. Auch komplexere Funktionen, etwa Visualisierungen oder spezielle Eingabemethoden wie Unterschriften per Finger, lassen sich direkt integrieren. Die Segmented Transfer Plates schließen die Lücken der Übergabestellen Ihrer Bandförderanlage. Durch einfache Montage sorgen sie für sichere Übergänge, verhindern Staus und Verluste und erhöhen Ihre Betriebssicherheit. ‣ weiterlesen
Weniger Verlust. Höhere Sicherheit.
Lücken sicher überbrücken – mit den Lösungen von Flexco
Beispiele reichen bis hin zu integrierten 3D-Darstellungen logistischer Prozesse. Die Benutzeroberfläche dient damit nicht mehr ausschließlich der Dateneingabe, sondern unterstützt aktiv die Steuerung und Interaktion von Prozessen.
Zukunftssicherheit durch ‚Fiori First‘
Die strategische Ausrichtung von SAP ist klar erkennbar: Neue Funktionen entstehen zunehmend im Fiori-Ökosystem, insbesondere im Kontext von Cloud- und KI-basierten Entwicklungen. Für Unternehmen bedeutet das, in eine Architektur zu investieren, die langfristig tragfähig ist. SAP UI5-Anwendungen sind dabei plattformunabhängig und lassen sich in unterschiedlichen Systemlandschaften betreiben. Das Fiori Launchpad ermöglicht zudem den parallelen Betrieb von neuen und bestehenden Anwendungen, wodurch schrittweise Modernisierungen ohne Systembrüche möglich werden. Gerade im Umfeld von SAP EWM zeigt sich zudem, dass der Standard noch nicht alle praxisrelevanten Anforderungen abdeckt. Individuelle Anwendungen können diese Lücken gezielt schließen und behalten auch dann ihren Mehrwert, wenn SAP zu einem späteren Zeitpunkt eigene Standardlösungen bereitstellt.
Fiori First als strategischer Wandel in SAP-Systemen
Moderne SAP-Oberflächen sind weit mehr als ein rein optisches Update, sie sind ein zentraler Bestandteil der Systemstrategie. Sie beeinflussen maßgeblich, wie effizient Prozesse im Alltag ablaufen und wie gut Systeme von den Anwendern akzeptiert werden. Mit SAP Fiori und UI5 steht eine Technologie zur Verfügung, die diese Anforderungen gezielt unterstützt. Entscheidend ist jedoch, Anwendungen nicht nur technisch zu modernisieren, sondern sie konsequent am tatsächlichen Nutzungskontext auszurichten.
















