Auch professionell aufbereitete Gebrauchtgeräte gewinnen an Bedeutung. Sie können eine wirtschaftliche Alternative sein, wenn sie zum Einsatzprofil passen und hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen. Gleichzeitig unterstützen sie nachhaltige Strategien, weil vorhandene Ressourcen länger genutzt werden.

„Gebrauchtgeräte sind kein Kompromiss, wenn Qualität und Einsatzprofil zusammenpassen“, sagt Simonis. „Sie sind ein bewusstes Instrument, um Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung miteinander zu verbinden.“

Günter Simonis, Geschäftsleiter Miete & Gebrauchtgeräte bei Toyota Material Handling Deutschland: "Miete ist heute weit mehr als die kurzfristige Antwort auf einen Engpass. Für viele Kunden ist sie ein fester Bestandteil ihrer Flottenstrategie. Sie gewinn
Günter Simonis, Geschäftsleiter Miete & Gebrauchtgeräte bei Toyota Material Handling Deutschland: „Miete ist heute weit mehr als die kurzfristige Antwort auf einen Engpass. Für viele Kunden ist sie ein fester Bestandteil ihrer Flottenstrategie. Sie gewinnBild: Toyota Material Handling

Automatisierung mit Augenmaß

Automatisierung bleibt eines der prägenden Themen der Intralogistik. Unternehmen wollen Prozesse stabilisieren, Fehler reduzieren, Flächen besser nutzen und Mitarbeitende entlasten. Gleichzeitig verschärft der Fachkräftemangel den Handlungsdruck. Der Einstieg muss jedoch nicht mit einem vollautomatischen Lager beginnen. Häufig ist ein schrittweises Vorgehen sinnvoller.

Ein Beispiel ist der automatisierte Gegengewichts-Hochhubwagen Toyota SAI125CB, der standardisierte Prozesse automatisieren und in bestehende Abläufe integrieren kann. Auch Angebote wie das Mietmodell Swarm Automation Go senken Einstiegshürden: Kunden können Workflows unter realen Bedingungen testen und die Wirtschaftlichkeit bewerten, ohne sofort langfristig investieren zu müssen.

Bei komplexeren Projekten spielt Integration eine zentrale Rolle. Software, Fördertechnik, Lagertechnik, autonome Fahrzeuge und klassische Flurförderzeuge müssen miteinander kommunizieren. „Für vollständig integrierte Logistiklösungen kann Toyota Automated Logistics zusätzliche Systemkompetenz einbringen, vom einzelnen automatisierten Prozess bis hin zu hochintegrierten Gesamtsystemen“, verweist Martina Möller auf den Partner aus dem eigenen Konzern.

Martina Möller, Geschäftsleitung Vertrieb, Automatisierung und Digitalisierung bei Toyota Material Handling Deutschland: "Automatisierung ist kein Selbstzweck. Der entscheidende Punkt ist, gemeinsam mit dem Kunden den richtigen Prozess zu identifizieren.
Martina Möller, Geschäftsleitung Vertrieb, Automatisierung und Digitalisierung bei Toyota Material Handling Deutschland: „Automatisierung ist kein Selbstzweck. Der entscheidende Punkt ist, gemeinsam mit dem Kunden den richtigen Prozess zu identifizieren. Bild: Toyota Material Handling

Sicherheit, Daten und Service

Mit zunehmender Vernetzung und Automatisierung steigen auch die Anforderungen an Sicherheit. In modernen Lagern bewegen sich Menschen, Stapler, autonome Flurförderzeuge, Fördertechnik und stationäre Anlagen oft auf engem Raum. Sicherheit ist daher ein wesentlicher Faktor für stabile Prozesse.

Toyota Material Handling treibt diese Entwicklung unter anderem mit Lösungen wie dem kamerabasierten Assistenzsystem für Frontstapler SEnS+ oder dem Ultraschall-Fußschutz ODA für Nieder- und Hochhubwagen voran. „Innovation muss im Betrieb einen klaren Nutzen bringen“, sagt Lorenz. „Bei Sicherheit bedeutet das: mehr Schutz, weniger Unfälle, geringere Schadenskosten und höhere Verfügbarkeit.“

Eine resiliente Flotte braucht außerdem Transparenz. Digitale Flottenmanagementsysteme machen Auslastung, Betriebsstunden, Servicebedarf, Energieverbrauch, Zugriffsberechtigungen und sicherheitsrelevante Ereignisse sichtbar. Daraus lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten: Flotten können angepasst, Wartungen geplant und Sicherheitskonzepte weiterentwickelt werden.

Produkte werden vergleichbarer, Services nicht. Für Betreiber zählt vor allem Verfügbarkeit. Geräte und Systeme müssen funktionieren, Wartungen planbar sein und Störungen schnell behoben werden. „Der eigentliche Unterschied entsteht im Betrieb“, sagt Lorenz. „Dort entscheidet sich, wie zuverlässig und effizient eine Lösung wirklich ist.“

Nachhaltigkeit und Mensch im Fokus

Nachhaltigkeit ist in der Intralogistik längst mehr als ein Imagefaktor. Eine resiliente Flottenstrategie setzt durch Elektrifizierung, effizientes Energiemanagement, längere Gerätenutzung, aufbereitete Gebrauchtgeräte und datenbasierte Steuerung an mehreren Stellen an.

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