– Sie sprachen von der Lastübergabe. Wie funktioniert die?
Die standardisierte Lastübergabe von AMY eignet sich für praktisch alle Fälle ohne anlagenspezifische Anpassungen. Das Prinzip ist einfach: Die Ladefläche ist in Form eines Kammsystems ausgeführt und kann angehoben werden. Damit kann der AMR die Ladung auf einem Gegenstück mit passenden Ausnehmungen abstellen. Das ist ein einfaches Gestell als passive Station, die wir als Standardzubehör anbieten. Es kann aber auch eine Anordnung paralleler Röllchenbahnen oder Förderbänder zur automatisierten Anbindung an eine aktive Fördertechnik sein.
– Wie navigiert AMY durch die Logistikanlage?
AMY navigiert ausschließlich konturbasiert. TOF-Kameras vorne und hinten verhindern Kollisionen mit hochliegenden Objekten, etwa Tischplatten. Sie unterstützen AMY außerdem bei der Lastübergabe, indem sie beispielsweise volle oder leere Behälter detektieren. Dank Differenzialantrieb kann der AMR am Stand drehen. Eine der drehbaren Bockrollen ist dabei auf einer Wippe gelagert, sodass kleinere Bodenunebenheiten kein Hindernis darstellen. Über Laserscanner vorn und hinten mit 360°-Rundumsicht kann AMY in beiden Richtungen bis zu 1,8m/s schnell fahren, und das bei voller Sicherheit für Personen.
– Wie weit reicht die Navigations-Autonomie von AMY?
Wie zahlreiche andere fahrerlose Transportfahrzeuge ist AMY mit der Fahrzeugsoftware Arcos ausgestattet, die auch das Konzept der planbaren Autonomie beinhaltet. Der AMR kann wahlweise völlig autonom verkehren oder einer virtuellen Spurführung folgen und dabei, wenn vom Betreiber gewünscht, auch unerwarteten Hindernissen ausweichen. Das verleiht dem AMR ein einzigartig hohes Maß an Effizienz und Effektivität.

















