
Der Weltmarkt für Flurförderzeuge zeigt im Berichtsjahr 2024 bzw. 2024/25 eine stabile Entwicklung. Insgesamt erreichen die Bestellungen weltweit 2.159.814 Einheiten, während die Auslieferungen mit 2.210.687 Fahrzeugen etwas höher liegen. Der Markt der Flurförderzeuge ist auf einem moderaten Erholungskurs und unterstreicht damit seine globale Bedeutung. Während die Nachfrage nach elektrischen Flurförderzeugen weiter zunimmt, verlieren verbrennungsmotorische an Bedeutung. Regional bleibt Asien der volumenstärkste Markt, während Europa und Nordamerika solide Ergebnisse zeigen. Afrika sowie Australien und Ozeanien tragen kleinere, aber konstante Anteile zum Weltmarkt bei.
Regionale Marktentwicklung
Die regionale Betrachtung zeigt deutliche Unterschiede in Dynamik und Marktgröße. Europa bleibt im Berichtsjahr ein zentraler Markt. Die Bestellungen steigen auf 639.201 Einheiten, und die Auslieferungen erreichen 670.923 Fahrzeuge. Die Region präsentiert sich insgesamt stabil und bestätigt die Bedeutung elektrischer Lagertechnik-geräte in nahezu allen Segmenten. Amerika verzeichnet 347.429 Bestellungen und 426.061 Auslieferungen. Die Differenz zwischen Bestellungen und Auslieferungen deutet auf einen Abbau offener Bestellungen hin. Insgesamt zeigt die Region eine solide Marktentwicklung. Mit 1.123.273 Bestellungen und 1.059.429 Auslieferungen bleibt Asien der volumenstärkste Weltmarktbereich. Die Region dominiert insbesondere die elektrischen Klassen, während das Wachstum bei verbrennungsmotorischen Staplern geringer ausfällt. Afrika bewegt sich im Berichtsjahr erneut auf niedrigem, aber stabilem Niveau. Die Bestellungen liegen bei 21.683 Einheiten, die Auslieferungen bei 21.073 Fahrzeugen. Australien und Ozeanien erreichen 28.228 Bestellungen und 33.201 Auslieferungen. Die Region bleibt damit derzeit ein schrumpfender Markt.
Marktentwicklung nach Fahrzeugklassen
Die Daten zeigen auch in diesem Berichtsjahr eine klare Schwerpunktverlagerung zugunsten elektrischer Geräteklassen. Sämtliche Werte geben die jeweiligen weltweiten Gesamtdaten wieder, also die Addition aller Regionen.
Class 1 – Elektro-Gegengewichtsstapler
- Bestellungen: 377.696 (2023: 372.973)
- Auslieferungen: 402.293 (2023: 395.751)
Diese Klasse entwickelt sich stabil und profitiert vor allem von Investitionen in Ersatzbeschaffungen.
Class 2 – Lagertechnikgeräte mit Fahrersitz oder Stanbdplattform
- Bestellungen: 136.678 (2023: 137.993)
- Auslieferungen: 155.871 (2023: 146.739)
Die Nachfrage steigt leicht; das Segment mit seinen Spezialanwendungen bleibt in Relation zu Standardprodukten gesehen klein.
Class 31 – Niederhubgeräte (elektrisch)
- Bestellungen: 531.876 (2023: 437.788)
- Auslieferungen: 498.294 (2023: 401.770)
Diese Klasse bildet weiterhin den mengenstärksten Bereich der globalen Lagertechnik.
Class 32 – Hochhubgeräte (elektrisch)
- Bestellungen: 616.594 (2023: 568.411)
- Auslieferungen: 629.478 (2023: 599.704)
Das Wachstum bleibt ungebrochen und spiegelt die zunehmenden Anforderungen an moderne Distributions- und E-Commerce-Logistik wider.
Class 4/5 – Verbrennungsmotorische Stapler
- Bestellungen: 496.970 (2023: 571.232)
- Auslieferungen: 524.751 (2023: 593.467)
Die Klasse zeigt ein leicht rückläufiges Niveau im globalen Vergleich. Der Trend spiegelt die zunehmenden regulatorischen Anforderungen sowie die fortschreitende Elektrifizierung wider.
Insgesamt belegt unsere Weltrangliste 2024/25 den anhaltenden Aufwärtstrend bei elektrisch betriebenen Flurförderzeugen, die inzwischen in nahezu allen Segmenten Wachstum generieren. Demgegenüber verlieren die Verbrennerstapler weiter an Bedeutung. Regional bleibt Asien der Antreiber des Weltmarkts, während Europa und Amerika durch stabile bis steigende Auslieferungen zur globalen Balance beitragen. Die Entwicklungen in Afrika sowie Australien und Ozeanien zeigen sich, bei ohnehin kleineren Stückzahlen, vergleichsweise deutlich statischer.
Zukünftige Marktentwicklungen
Trotz geopolitischer Unsicherheiten und schwächerer Auftragseingänge in einzelnen Regionen überwiegt in der Branche weiterhin Zuversicht. Nach Einschätzung der Agentur Interact Analysis bleibt der Weltmarkt für Flurförderzeuge auch 2025 auf einem stabilen Wachstumspfad. Langfristig erwarten die Analysten bis 2032 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 4 bis 5 Prozent, was einer Ausweitung des Gesamtmarktes um etwa 50 Prozent auf rund 3 Millionen Einheiten entspricht. Wachstumstreiber bleiben demgemäß vor allem strengere Emissionsvorgaben, die Ersatzbeschaffungen beschleunigen, sowie steigende Arbeitskosten, die den Trend zur Automatisierung und zum Einsatz fahrerloser Transportsysteme verstärken. Die Elektrifizierung entwickelt sich parallel in hohem Tempo: Bereits 2025 dürfte in Europa und China die 50 Prozent-Marke elektrisch betriebener Flurförderzeuge überschritten werden. Weltweit erwarten Analysten, dass die Lithium-Ionen-Technologie bis 2030 einen Anteil von etwa 50 Prozent erreicht, wobei insbesondere die Klasse 31 (elektrische Niederhubgeräte) diesen Punkt am frühesten überschreiten wird. Einen Unsicherheitsfaktor bilden dagegen die verschärften Zoll- und Handelshemmnisse zwischen den USA, China und Europa. Neue US-Importzölle verteuern importierte Geräte und erhöhen die Kosten für Hersteller mit hohem Fremdbezugsanteil. Interact Analysis erwartet jedoch keine strukturelle Wachstumsbremse, da viele Unternehmen durch Lokalisierung, regionale Liefernetzwerke und vertikale Integration reagieren. Insgesamt bleibt der mittelfristige Trend positiv: Die meisten Marktbeobachter rechnen für 2025 weiter mit moderatem Wachstum und einer allmählichen Normalisierung. Die weltweite Nachfrage nach emissionsfreien, automatisierten und digital vernetzten Flurförderzeugen soll demgemäß in den kommenden Jahren weiter steigen, wenn auch mit einer zunehmend regional differenzierten Dynamik.
Veränderung als Konstante
Die Weltrangliste ist seit 1980 Jahr für Jahr ein Spiegelbild der Flurförderzeugbranche. So gibt es immer wieder Veränderungen: Unternehmen scheiden etwa durch Fusionen aus der Weltrangliste aus oder es kommen neue Marktplayer hinzu, insbesondere asiatische Unternehmen. Chinesische Unternehmen nehmen wir auf, wenn sie auch im Weltmarkt eine Rolle spielen und die Kriterien für die Aufnahme in die Weltrangliste erfüllen. Wenn noch nach Redaktionsschluss Ergänzungen oder Korrekturen an der Liste möglich oder notwendig sein sollten, haben wir diese unter dem Link https://tedo.link/dhf-wrl-flurförderzeuge-2025 berücksichtigt.
Marktanteile der Firmen
Da die Flurförderzeughersteller ihre Marktanteile, wenn überhaupt, eher nicht nach Werten, sondern stückzahlbezogen angeben, erstellen wir als Ergänzung dazu – auf Basis der in der Weltrangliste aufgeführten Umsätze – eine Tabelle mit den prozentualen Anteilen der wertmäßigen Erlöse aller beteiligten Unternehmen. Daraus ergibt sich eine Summe, die wir um eine sogenannte Dunkelziffer in Höhe von zwei Prozent ergänzen. Die auf diese Weise ermittelte Gesamtsumme dürfte die Relationen im Weltmarkt deutlich machen. Aufgrund der Berechnung der Anteile nach wertmäßigen Umsätzen beleuchten wir den Markt damit aus einer anderen Perspektive, was besonders wichtig ist, da die Durchschnittspreise einzelner Flurförderzeuge – etwa für einen Handhubwagen im Vergleich zu einem Schwerlastschubmaststapler – sehr stark differieren.
Der Einfluss der Devisenkurse
Da die Weltrangliste der Flurförderzeuge im Euro-Raum veröffentlicht wird, geben wir die Umsätze – auch für Hersteller außerhalb der Euro-Zone – einheitlich in Euro an. Die Jahresmittelwerte der Währungen ermitteln wir gemäß den Informationen der Europäischen Zentralbank (EZB) und passenden Währungsumrechnern. Etwaige Abweichungen zu Unternehmenszahlen können in Umrechnungsrundungen oder in anderen zugrunde gelegten Wechselkursen ihre Ursachen haben. dhf Intralogistik führt in der Weltrangliste die Geschäftsjahresumsätze zusätzlich auch in der jeweiligen Landeswährung auf und ermöglicht damit einen umfassenden Vergleich der weltweiten Flurförderzeughersteller.
Erläuterungen zur Weltrangliste
Die Tabelle der Weltrangliste zeigt die einzelnen Unternehmen in absteigender Reihenfolge des Flurförderzeugumsatzes. Sie sind – wenn möglich – mit ihrem Logo, ihrem Namen und dem Land der Firmen- respektive Konzernzentrale aufgeführt.
Bei den Erlösen handelt es sich um konsolidierte Nettoumsätze, also ohne Interdivision- und Intercompany-Umsätze. Wir nehmen Hersteller auf, die im Berichtsjahr ein Umsatzvolumen von mindestens 10 Millionen Euro durch Flurförderzeuge ausweisen. Falls möglich, führen wir die Daten der letzten fünf Jahre auf. Die Angaben zum Gewinn oder Verlust des jeweiligen Herstellers beziehen sich auf das Gesamtunternehmen. Auf die dazugehörenden Zahlenangaben verzichten wir in der Tabelle; stattdessen geben wir allgemein ‘G’ für ‘Gewinn’, ‘V’ für ‘Verlust’ und ‘U’ für ‘Unbekannt’ an. In den Kommentaren zu den Unternehmen gehen wir näher auf die erreichten Ergebnisse ein. Die Haupttabelle enthält Spalten für die Anzahl der Mitarbeiter des Gesamtunternehmens und der im Flurförderzeugbereich Beschäftigten. Bei Herstellern mit Mischproduktion ist die Personalstärke in der Flurförderzeugsparte oft nicht genau feststellbar. Daher bleiben hier gegebenenfalls Felder frei. Neben der Haupttabelle veröffentlichen wir kompakt auf einer Seite das Ranking gemäß dem Flurförderzeugumsatz in Euro mit den sich daraus ergebenden Weltmarktanteilen. Einige in unserer Weltrangliste aufgeführte Hersteller sind Kapitalgesellschaften, die im Sinne der Handelsgesetzbücher (Commercial Codes) der Herstellerländer gesetzlich zum Erstellen und Veröffentlichen von Geschäftsberichten verpflichtet sind. Anhand dieser Annual Reports, die wir eingehend analysiert haben, ordnen wir die Unternehmen gemäß den erforderlichen Kriterien ein. Den Geschäftsberichten liegen in der Regel Gewinn- und Verlustrechnungen, Bilanzen sowie Kapitalflussrechnungen (Cashflow Statements) bei, woraus sich die Leistungsfähigkeit und die Krisenfestigkeit ermitteln lassen. Darüber hinaus haben wir Zahlen und Fakten den Websites der Hersteller oder Branchenreports entnommen. Außerdem haben viele Hersteller unseren Fragebogen ausgefüllt. Die so gewonnenen Angaben hat die Redaktion nach einer Plausibilitätsprüfung übernommen, falls keine anderen Informationen dem entgegenstanden. Erfreulicherweise ist die Informationsbereitschaft der Unternehmen sehr groß. Auch an dieser Stelle ein verbindlicher und herzlicher Dank dafür! Es gibt nur wenige Firmen, die keine Auskünfte zur Verfügung stellen.
Dank an die Mitwirkenden
An dieser Stelle bedankt sich die Redaktion bei den Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bei der Erstellung dieser Weltrangliste tatkräftig geholfen und so zum Gelingen beigetragen haben.
Hinweis an die Leser
Oberstes Gebot der Redaktion ist es immer, das umfangreiche Zahlenmaterial und die vielen Informationen mit größtmöglicher Sorgfalt auszuwerten und die Weltrangliste nach objektiven Kriterien zu erstellen. Wegen der Komplexität der Daten und Definitionen sowie der verschiedenen Valuta-Kriterien u.a. sind Fehler nicht auszuschließen. Daher kann keine Gewähr übernommen werden. Dafür bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Verständnis. Die aktuelle Weltrangliste ist unter dem Link https://tedo.link/dhf-wrl-flurförderzeuge-2025 verfügbar.
Nicht aufgeführte Hersteller
Die Voraussetzung, um in die Weltrangliste aufgenommen zu werden, ist ein Mindestumsatz von 10 Millionen Euro im Berichtsjahr. Demzufolge wird der überwiegende Teil der weltweit operierenden Flurförderzeughersteller in dieser Liste nicht erwähnt. Praktisch alle Flurförderzeuglieferanten, die das Kriterium des Mindestumsatzes erfüllen, finden es positiv, in dieser Rangliste geführt zu werden und nutzen sie für ihre Marktbearbeitung. Es gibt aber Hersteller, auch große, die sich an der Rangliste nicht beteiligen. Deshalb erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass die ausgewiesene Rangfolge ausschließlich auf den Umsätzen im Geschäftsjahr – ausgedrückt in Euro – basiert. Die Weltrangliste liefert keine Aussage über gelieferte Stückzahlen oder gar über die Qualifikation eines Herstellers. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. ‣ weiterlesen
Mehr Platz für die Ware: Baumer präsentiert kleinsten ToF-Sensor
Die wichtigsten internationalen Verbände
ABIMAQ = Associação Brasileira da Indústria de Máquinas e Equipamentos (Wirtschaftsraum Brasilien)
CITA = China Industrial Truck Association (Wirtschaftsraum VR China)
FEM IT = European Federation of Materials Handling, Product Group Industrial Trucks (Wirtschaftsraum Europa)
ITA = Industrial Truck Association (Wirtschaftsraum USA, Kanada, Mexiko)
JIVA = Japanese Industrial Vehicles Association (Wirtschaftsraum Japan)
KOCEMA = Korean Construction Equipment Manufacturers Association (Wirtschaftsraum Südkorea)
SIMHEM = Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers (Wirtschaftsraum Indien)
Geschäftsjahr 2024/2025 im Kaleidoskop
Die Unternehmen der Weltrangliste sandten uns Infos zu herausragenden Produkt- oder Unternehmensentwicklungen. Highlights, zu denen wir die Infos nach Redaktionsschluss erhielten, veröffentlichen wir auf unserem LinkedIn-Kanal.
- Toyota Material Handling (Japan): Mit der Traigo48-Serie setzt der Weltmarktführer ein Signal: Als Allrounder mit innovativen Energie- und Ergonomie-Lösungen wurde die elektrische 48V-Baureihe preisgekrönt.
- Kion Group (Deutschland): Kion Group meldet ein starkes Geschäftsjahr: ein höheres Konzernergebnis, verbesserte Profitabilität und ein Performance-Programm, das Prozesse effizienter macht und Kosten senkt.
- Jungheinrich (Deutschland): 2024 steigert Jungheinrich den Auftragseingang auf 5,31Mrd.€ und gewinnt mit dem EJC112i den IFOY Award als Benchmark im Einstiegssegment der Deichselstapler.
- Crown Equipment (USA): Jüngstes Beispiel für Crowns praktizierte Kundenorientierung sind die wendigen Elektro-Hubwagen der Serie WJ50, die schwere Lasten auf engem Raum bewegen.
- Mitsubishi Logisnext (Japan): Auf der Logimat 2024 präsentierte Mitsubishi gemeinsam mit Rocla neue FTS- und E-Staplerlösungen: Die FB60-120N(H) E-Gegengewichtsstapler erweitern das Schwerlastsegment.
- Hyster-Yale Materials Handling (USA): Hyster-Yale treibt 2024 die Elektrifizierung des Portfolios voran: mehr E-Stapler, Powertrain-Optimierung und Kostensenkungen stärken die Position im globalen Markt.
- Anhui Heli (China): Anhui Heli als größter chinesischer Anbieter setzt auf Elektrifizierung und Globalisierung: eine erweiterte E-Produktpalette, intelligente Logistiklösungen und wachsende Weltmarktanteile.
- Hangcha Group (China): Hangcha erzielt 2024 starke Ergebnisse und baut mit nachhaltigen Innovationen sowie smarten Logistiklösungen das globale Geschäft und ein grünes Ökosystem aus.
- Kalmar (Finnland): 2024 wird Kalmar durch die Teilabspaltung von Cargotec eigenständig als Kalmar Corporation an der Börse gelistet. Dies ist ein Meilenstein für das Hafenlogistikgeschäft.
- Clark Material Handling (Südkorea): Meilenstein des Jahres ist die Rückkehr der Unternehmenszentrale in die USA. Die ikonische, uramerikanische Marke Clark positioniert sich dort für globales Wachstum.
- EP Equipment (China): EP Equipment eröffnet seine neue Hauptniederlassung für Europa in Köln und ist seit 2024 an der Börse Shanghai notiert.
- Combilift (Irland): Combilift sammelt 2024 Preise in verschiedenen Kategorien: ‘Product of the Year’, Ergonomie-Award (UKMHA Archies), ‘Industry Leader’ (EMA) und ‘Overall Irish Exporter of the Year’.
- Noblelift (China): Noblelift verstärkt sein europäisches Engagement, setzt auf Partnernetzwerke und strategische Zusammenarbeit. Dazu wurde in Legden nahe Münster die Europa-Zentrale errichtet.
- BYD (China): BYD setzt 2024 mit wartungsfreien Lithium-Eisenphosphat-Batterien Maßstäbe: schnelle Opportunity-Ladungen, lange Garantie und niedrige Betriebs- und Energiekosten.
- Hubtex Maschinenbau (Deutschland): Hubtex führt 2024 den ersten sensorischen Gangeinfahr-assistenten ein: Lidar-Technik richtet Mehrwege-Seitenstapler automatisch für komfortables, kollisionsfreies Einfahren aus.
- Paletrans Equipamentos (Brasilien): Paletrans stärkt seine Rolle als größter Hersteller von Palettenhubwagen in Lateinamerika und exportiert elektrische und manuelle Lösungen für effizientes Handling in über 20 Länder.
- Genkinger (Deutschland): Genkingers Produktpalette wird noch differenzierter auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet, u.a. durch hochspezialisierte Werkzeugwechseltechnik und ergonomische Coil-Transporter.
Kommentare Weltrangliste 2024/2025
1 Toyota – Material Handling – Japan
Die Toyota Material Handling Group (TMHG) bleibt im Geschäftsjahr 2024/25 mit großem Abstand Weltmarktführer und erreicht einen Anteil von ganzen 29,6% am weltweiten Umsatz der Flurförderzeuge. Der TMHG-Umsatz liegt mit 17.005Mio.€ praktisch auf Vorjahresniveau (17.022Mio.€; -0,1%). Jedoch: Ohne den Einfluss von Valuta-Volatilitäten erreicht das Unternehmen in der Landeswährung eine Umsatzsteigerung von 2.587Mrd.YEN auf 2.786Mrd.YEN, ein Plus von rund 7,7%. Im Flurförderzeugbereich der Gruppe arbeiten etwa 54.000 Beschäftigte, konzernweit bei Toyota Industries Corporation (TICO) 79.454.
Das TMHG profitiert als Teil der TICO von deren weltweitem Produktions- und Logistikverbund. Zu den Hauptmarken gehören Toyota Material Handling, BT und Raymond. Ergänzt wird das Programm durch Firmen für Lager- und Systemautomation (u.a. Bastian Solutions, Vanderlande, Viastore) sowie Software- und Robotikbausteine. Im Produktportfolio stehen Gegengewichts-, Lager-, Schubmast- und Kommissionierstapler, Schmalgangtechnik, Schlepper/Routenzüge und Hafen- und andere Outdoor-Lösungen. Schwerpunkte liegen auf elektrifizierten Produkten (Lithium-Ionen- und Brennstoffzellen-Optionen) und einem global einheitlichen Energiemanagement. Parallel wächst das Angebot automatisierter Stapler und AMR-Lösungen, abgestimmt auf Toyotas ‚Lean Logistics‘-Philosophie.
Regional ist Toyota breit aufgestellt: In Europa bildet Toyota Material Handling mit BT den Markenschwerpunkt, in Nordamerika sorgt das Raymond-Netz für eine starke Position in der Lagertechnik; in Asien stützt Toyota Material Handling die Volumenbasis. Das Service-, Miet- und Gebrauchtgeschäft wird weltweit ausgebaut und sorgt für eine stabilere Ergebnisbasis als der zyklische Neumaschinenmarkt. Für die kommenden Jahre setzt Toyota auf weiteres Wachstum durch eine noch engere Zusammenarbeit der weltweiten Einheiten und den Ausbau von Automations- und Systemlösungen „aus einer Hand“.
Im Rahmen der konzernweiten Nachhaltigkeitsziele arbeitet TMHG an der Reduktion von CO₂-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, u.a. durch den Einsatz erneuerbarer Energien in den Werken, höhere Recyclingquoten bei Batterien und den Ausbau energieeffizienter Flotten-Telematik. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich auf autonomes Fahren, vernetzte Sicherheitsfunktionen sowie modulare Plattformen, die weltweit schneller skaliert werden können. So zielt TMHG darauf ab, die Position als Weltmarktführer weiterhin klar zu behaupten.
2 Kion Group – Deutschland
Die Kion Group belegt den schon traditionell starken Rang 2 der Weltrangliste. Im Geschäftsjahr 2024 setzt der Konzern 8.609Mio.€ um, nach 8.480Mio.€ im Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 1,52% und einem Weltmarktanteil von rund 15%. Im Flurförderzeugbereich sind 31.407 Mitarbeitende beschäftigt, konzernweit 42.719.
Der Heimatmarkt EMEA sowie das weiter ausgebaute Geschäft in China bilden die Volumenbasis. Das Industriestaplerprogramm wird über die Premium-Marken Linde MH und Still sowie die Regionalmarken Fenwick, Baoli und OM vertrieben. Kion bietet ein vollständiges Portfolio von Gegen- und Lagerstaplern über Schmalgang- und Kommissionierlösungen bis zu Schleppern, Schwerlast- und Spezialfahrzeugen. Ein wichtiger Wachstumspfad ist die Elektrifizierung, vor allem über Lithium-Ionen-Serien, gekoppelt mit digitalem Flotten- und Energiemanagement.
Das Geschäftsmodell beruht auf zwei Segmenten. Im Bereich ‚Industrial Trucks & Services‘ liefert Kion neben Neu- und Gebrauchtgeräten ein dichtes Netz an After-Sales-Leistungen sowie Finanzierung- und Mietangeboten. Damit stabilisiert das Unternehmen die Erträge über den Zyklus. Der zweite Pfeiler, ‚Supply Chain Solutions‘, bündelt Dematic-Automationsprojekte und Software sowie die automatisierten Fahrzeuge von Kion, von Shuttle- und Fördertechniksystemen bis zu kompletten Lagerlösungen.
Technologisch fokussiert der Konzern auf standardisierte Fahrzeug- und Batteriemodule, um Kosten zu senken und neue Modelle schneller zu skalieren. Parallel wächst das Angebot an automatisierten Linde- und Still-Fahrzeugen sowie AMR-Lösungen, die in übergreifende Steuerungs- und Datenplattformen eingebunden werden.
Regional setzt Kion auf eine mehrgleisige Präsenz: Linde und Still bedienen weltweit das Premium- und Performance-Segment, Baoli stärkt das Segment in Asien und ausgewählten Exportmärkten. In Nordamerika wächst der Anteil an Lagertechnik-Geräten und Energielösungen, in China wird das lokale Produktions- und Vertriebsnetz weiter ausgebaut. Der Serviceanteil – inkl. Ersatzteile, Instandhaltung, Retrofit und Flottenmanagement – gewinnt weiter an Gewicht und ist wesentlicher Treiber der Profitabilität.
Im Jahresbericht 2024 betont Kion seine Spitzenposition in EMEA, die starke Stellung als führender ausländischer Anbieter in China sowie die weltweite Führungsrolle in der Lagerautomation. Für 2025 erwartet Kion ein weiterhin robustes Servicegeschäft und eine solide, wenn auch etwas kleinere Projektpipeline im Automationsgeschäft. Mit Blick auf Nachhaltigkeit verfolgt Kion eine konsequente Elektrifizierungs- und Effizienzagenda: Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, energieoptimierte Lagertechnik sowie C0₂-Reduktion in Werken und Lieferketten sollen das Wachstum langfristig absichern.
3 Jungheinrich – Deutschland
Jungheinrich belegt wie in den Vorjahren Rang 3. Im Geschäftsjahr 2024 erzielt der Hamburger Intralogistiker 5.392Mio.€ (Vorjahr 5.546Mio.€), was einem Rückgang von 2,79% entspricht. Der Weltmarktanteil liegt bei rund 9,4%. Jungheinrich beschäftigt im FFZ-Bereich 20.922 Mitarbeitende; da der Konzern nahezu ausschließlich im Flurförderzeugbereich tätig ist, entspricht dies auch der Gesamtbelegschaft.
Das Unternehmen bietet ein breites Programm elektrisch angetriebener Gegen- und Lagerstapler, Schubmast- und Schmalganggeräte, Kommissionier- und Schlepperfahrzeuge sowie eine wachsende Palette automatisierter Serienfahrzeuge und mobiler Roboter. Dazu kommen Regalsysteme, Digitalisierungslösungen (Flotten- und Lagertechnik-Management) und ein internationaler Service- und Mietverbund.
In einem schwierigen Marktumfeld 2024 bleibt die Nachfrage von Investitionszurückhaltung und Preisdruck geprägt. Ergebnisverbesserungen wurden vor allem durch einen günstigeren Produktmix, Preisdisziplin und ein stringentes Kostenmanagement erreicht. Strategisch treibt Jungheinrich den Ausbau der Automatisierung, der Lithium-Ionen- und Energielösungen sowie einen höheren Service- und Softwareanteil voran.
Die internationale Aufstellung stützt sich auf Fertigungsstandorte in Deutschland und Europa sowie Montagewerke in Asien und Amerika. Besonders stark ist Jungheinrich in der Lagertechnik und bei vernetzten Lösungen für E-Commerce- und Distributionszentren. Das Segment ‚Gebrauchtgeräte‘ und die Mietflotte gewinnen an Bedeutung und bieten Kunden flexible Kapazitäten in konjunkturell wechselhaften Zeiten. Gleichzeitig investiert der Konzern in neue Plattformen für automatisierte Schubmast-, Schmalgang- und Kommissioniergeräte, die mit dem eigenen Leitsystem und Partner-Software offene Schnittstellen bilden.
Im Rahmen der Strategie 2030+ verfolgt Jungheinrich das Ziel, vom klassischen Staplerhersteller zum ganzheitlichen Intralogistik-Partner zu wachsen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Antrieben: Jungheinrich treibt die Umstellung des Portfolios auf elektrische und lithiumbasierte Energiesysteme voran und bietet Kunden Energiebündel aus Fahrzeug, Batterie, Ladeinfrastruktur und Wartung. Für 2025/26 erwartet Jungheinrich wieder leichte Volumenimpulse, sofern sich die Investitionsneigung in Europa und Nordamerika verstärkt.
4 Crown Equipment – USA
Crown Equipment hält auch in diesem Berichtsjahr Rang 4. Der US-amerikanische Hersteller erzielt 2024/25 4.860Mio.€ nach 4.790Mio.€ im Vorjahr, ein Zuwachs von rund1,5%. Der Weltmarktanteil liegt bei etwa 8,5%. Crown beschäftigt rund 20.300 Mitarbeitende, die nahezu vollständig im Flurförderzeuggeschäft tätig sind. Das Unternehmen ist in Familienbesitz und positioniert sich traditionell stark in Nordamerika, wo es ein dichtes Händler- und Servicenetz betreibt. Das Produktprogramm umfasst Treibgas- und Elektrostapler, Hochhub- und Niederhubwagen, Kommissionierer, Schubmast- und Schmalganggeräte sowie Fahrassistenz- und Telematiklösungen. Ein Markenzeichen ist die hohe Fertigungstiefe – von Fahrwerken bis zu Elektronik- und Bedienkomponenten –, die Crown in eigenen Werken produziert.
Das Unternehmen ergänzt sein Portfolio zunehmend um digitale Flotten- und Assistenzlösungen; Automatisierung spielt dabei eine wachsende Rolle. International wächst Crown insbesondere in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum über Regionalgesellschaften und Partner. In diesen Märkten punktet der Hersteller mit Warehouse-Schwerpunkt, ergonomischem Design und langlebigen Komponenten. Im Energiesegment erweitert Crown Lithium-Ionen-Optionen sowie Schnelllade- und Batteriewechselkonzepte für Mehrschichtbetriebe. Durch den weiteren Ausbau des Ersatzteil- und Trainingsgeschäfts bleibt der Hersteller auch bei schwankender Neumaschinennachfrage profitabel. Damit kann Crown seine Position in der Spitzengruppe unter den Flurförderzeuganbietern erneut festigen.
5 Mitsubishi Logisnext – Japan
Mitsubishi Logisnext (Japan) belegt mit einem deutlichen Umsatzrückgang wieder Rang 5 und bleibt damit in der Spitzengruppe. Im Geschäftsjahr 2024/25 erreichte der Hersteller im Flurförderzeuggeschäft 4.062Mio.€ (Vorjahr 4.617Mio.€). Das entspricht einem Minus von rund 12% in Euro und 5,2% in der Landeswährung. Der Weltmarktanteil von Mitsubishi Logisnext liegt bei rund 7,1%. Die Belegschaft umfasst etwa 12.200 Mitarbeitende, die nahezu vollständig dem Intralogistikgeschäft zuzuordnen sind.
Der Konzern vereint weltweit die Marken Mitsubishi Forklift Trucks, Cat Lift Trucks, UniCarriers und Rocla. Das Angebot reicht von Elektro- und Verbrenner-Gegengewichtsstaplern über Lagertechnik, Schmalganggeräte und Schlepper bis zu automatisierten Lagerfahrzeugen und FTS-Lösungen. In den Berichten 2024 hebt Logisnext den Ausbau batterieelektrischer und automatisierter Systeme sowie einen steigenden Serviceanteil hervor.
Nach einem sehr starken Vorjahr mit Rekordumsatz (701,8Mrd.Yen) und kräftiger Profitabilitätsverbesserung in 2023/24 war 2024/25 von einer Marktabkühlung und Währungseffekten geprägt, was die erwähnte Korrektur erklärt. Stark ist Logisnext in Japan und in den Amerikas; in Europa wird das Netzwerk auch über Rocla und Partner ausgebaut. Das Programm ‚Logisnext Transform 2026‘ zielt auf mehr Elektrifizierung, Digitalisierung und höhere Margen.
6 Hyster-Yale – Materials Handling – USA
Hyster-Yale bleibt auf Rang 6 und konnte sich den Tendenzen eines schwächeren Weltmarktes im Berichtsjahr weitgehend entziehen. Der Umsatz im Flurförderzeuggeschäft stieg auf 3.801Mio.€ (Vorjahr 3.625Mio.€), ein Plus von rund 4,9%. Damit erreicht das Unternehmen einen Weltmarktanteil von 6,62%. Im FFZ-Bereich sind etwa 7.200 Mitarbeitende beschäftigt, konzernweit rund 8.600. Der Konzern ist mit den Marken Hyster und Yale weltweit präsent. Das Programm umfasst Gegengewichtsstapler mit Verbrenner- und Elektroantrieb, Lagertechnik, Schubmast- und Schmalganggeräte sowie Schwerlast- und ‚Big Trucks‘ für Hafen-, Metall-, Papier- und Holzindustrie. Ergänzt wird dies durch das Anbaugerätegeschäft (Bolzoni), Miet- und Gebrauchtgeräteprogramme sowie ein global ausgebautes Ersatzteil- und Servicegeschäft. 2024 war vor allem durch höhere Durchschnittspreise, einen günstigen Produktmix und Servicewachstum geprägt.
Strategisch treibt Hyster-Yale die Elektrifizierung stark voran: Lithium-Ionen-Optionen werden über immer mehr Baureihen ausgerollt, dazu investiert der Konzern in eigene Batterie- und Energieplattformen. Parallel werden automatisierte Serienfahrzeuge und Assistenzsysteme in den Markt gebracht, um in der Lagerautomation und bei integrierten Kundenlösungen zu wachsen. Regional bleibt Nordamerika klarer Schwerpunkt, während EMEA 2024/25 stärker von Investitionszurückhaltung geprägt war. Baumer präsentiert den ersten Ultraschallsensor in Kompaktgröße, der die Marke von 3 Metern Reichweite knackt. ‣ weiterlesen
Sensor mit 3 Metern Reichweite
7 Anhui Heli – Volksrepublik China
Anhui Heli behauptet Rang 7 und bleibt der größte chinesische Staplerhersteller. Im Geschäftsjahr 2024/25 stieg der Umsatz auf 2.245Mio.€ (Vorjahr 2.225Mio.€), ein Plus von 0,9%. Der Weltmarktanteil liegt bei rund 3,9%. Heli beschäftigt etwa 11.250 Mitarbeitende; das Unternehmen ist nahezu vollständig auf Flurförderzeuge fokussiert. Heli bietet ein breites Portfolio von Elektro- und Verbrenner-Gegengewichtsstaplern über Lagertechnik und Schmalganggeräte bis zu Container- und Schwerlaststaplern. In den letzten Jahren wurde das Programm elektrischer ‚New-Energy‘-Modelle stark ausgebaut, insbesondere mit Lithium-Ionen-Serien in allen Kapazitätsklassen; parallel wächst das Angebot automatisierter Fahrzeuge und FTS/AMR-Lösungen für vernetzte Lager. Ein Schwerpunktthema ist die Internationalisierung: Laut 2024er Geschäftsbericht liegt der Auslandsanteil zuletzt nahe 40%, die Exporte steigen deutlich, und Heli baut Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie Auslandskapazitäten weiter aus. Im Berichtsjahr profitiert Heli damit von stabiler Inlandsbasis und weiter wachsendem Exportgeschäft und festigt seine Rolle als chinesischer Branchenprimus.
8 Hangcha Group – Volksrepublik China
Die Hangcha Group verteidigt Rang 8. Der Umsatz im Berichtsjahr liegt bei 2.084Mio.€ nach 2.092Mio.€ im Vorjahr (–0,38%). Der Weltmarktanteil beträgt rund 3,6%. Hangcha beschäftigt etwa 6.447 Mitarbeitende; die Belegschaft ist nahezu vollständig im Flurförderzeugsegment tätig. Hangcha bietet ein sehr breites Programm an Gegen- und Lagerstaplern, Schleppern sowie Container- und Schwerlastgeräten. Der Hersteller positioniert sich als Anbieter „grüner und intelligenter“ Intralogistik und hat 2024 sein New-Energy-Portfolio weiter ausgebaut: Lithium-Ionen-Baureihen sind heute praktisch durchgängig verfügbar, ergänzt um Hochvolt-Schwerlastgeräte und erste Brennstoffzellen- bzw. Wasserstoffmodelle.
International wächst Hangcha über Tochtergesellschaften und Händlernetze, besonders in Europa und Nordamerika. In den 2024er Jahreshighlights betont das Unternehmen trotz leicht rückläufiger Volumina eine deutliche Ergebnissteigerung, getragen von höherwertigen Elektro- und Automationsprodukten sowie Service- und Ersatzteilgeschäft. Parallel werden automatisierte Serienfahrzeuge und AMR-Lösungen stärker in das Standardprogramm integriert. Insgesamt zeigt Hangcha 2024/25 stabile Umsätze bei stringenter Ausrichtung auf Elektrifizierung, Internationalisierung und intelligente Logistik.
9 Kalmar – Finnland
Kalmar belegt Rang 9, verzeichnet jedoch einen starken Rückgang: Der Umsatz sank 2024 auf 1.721Mio.€ (Vorjahr 2.050Mio.€), ein Minus von 16%. Kalmar beschäftigt etwa 5.200 Mitarbeitende; das Unternehmen ist seit der Abspaltung von Cargotec fast ausschließlich auf das Kerngeschäft konzentriert und gilt als Spezialist für schwere Flurförderzeuge und Terminal-Technik. Das Programm umfasst Reachstacker, Leercontainer- und Schwerlaststapler, Terminal-Traktoren sowie passende Automations-, Sicherheits- und Servicepakete. Ein technologischer Fokus liegt auf elektrifizierten und emissionsarmen Baureihen (Batterie- und Hybridlösungen) sowie digitalen Flotten- und Wartungssystemen.
Die Marktlage 2024 war durch deutliche Investitionszurückhaltung bei Häfen und Logistikbetreibern geprägt; entsprechend gingen Auftragseingang und Auslieferungen zurück. Im Jahresbericht 2024 hebt Kalmar dennoch stabile Margen und eine robuste Servicebasis als Stabilisator hervor. Strategisch setzt das Unternehmen auf den Ausbau des Servicegeschäfts und auf modernisierte Elektro-/Automationsplattformen. Trotz der zyklischen Delle bleibt Kalmar ein weltweit führender Anbieter im Schwerlastsegment.
10 Clark – Material Handling – Südkorea
Clark Material Handling klettert in der Weltrangliste um einen Platz und erreicht Rang 10. Der Umsatz stieg 2024 leicht auf 970Mio.€ (Vorjahr 963Mio.€), ein Plus von 0,73%. Der Weltmarktanteil liegt bei rund 1,7%. Im Konzern arbeiten etwa 12.000 Menschen, davon rund 1.800 im FFZ-Geschäft. Clark zählt zu den traditionsreichsten Staplermarken und gehört zur südkoreanischen Young-An-Gruppe.
Das Programm umfasst Elektro- und Verbrenner-Gegengewichtsstapler, Lagertechnikgeräte vom Niederhub- bis zum Schmalgangbereich, Schlepper sowie Spezialgeräte. In Europa und Nordamerika liegt der Schwerpunkt auf Lagertechnik und elektrifizierten Serien, inkl. wachsender Li-Ion-Baureihen und integrierter Batterieoptionen.
2024 stellt Clark neue Elektro-Gegengewichtsstapler, Lagergeräte sowie Assistenz- und Sicherheitsfeatures vor und betont „green, sustainable and strong“ als Leitmotiv. Mit breitem Standardportfolio, globalem Händler-/Serviceverbund und klarer Elektrifizierungsstrategie kann Clark leicht zulegen und seine Position in der Weltrangliste verbessern.
11 Doosan Bobcat – Südkorea
Doosan Bobcat (Südkorea) tauscht mit Clark Material Handling die Plätze und liegt 2024 auf Rang 11. Der Umsatz im Flurförderzeuggeschäft fällt deutlich auf 948Mio.€ nach 1.232Mio.€ im Vorjahr (–23,05%). Der Weltmarktanteil beträgt rund 1,65%. Für diesen Bereich wurden keine separaten Mitarbeiterzahlen ausgewiesen. Nach einem Re-Branding wird Doosan Industrial Vehicle in den Kernmärkten Nordamerika und EMEA seit 2024 vollständig als Bobcat vermarktet, während Doosan als Marke im asiatischen Raum fortbesteht.
Produktseitig umfasst das Programm Elektro- und Verbrenner-Gegengewichtsstapler, Lagertechnik, Schubmast- und Schmalganggeräte bis hin zu Schwerlastmodellen. Der kräftige Umsatzrückgang ist vor allem auf zyklische Marktabschwächung und eine Normalisierung nach dem starken Vorjahr zurückzuführen.
12 EP Equipment – Volksrepublik China
EP Equipment steigt weiter auf Rang 12 und wächst erneut zweistellig. Der Umsatz erhöht sich 2024 auf 890Mio.€ nach 773Mio.€, ein Plus von 15,14%. EP Equipment hat rund 5.000 Beschäftigte im Konzern, davon ca. 4.400 im FFZ-Bereich.
EP Equipment ist klar als Lithium-Ion-Spezialist für Lager- und Leichtstaplerklassen positioniert. Das Programm umfasst elektrische Hubwagen, Deichsel- und Plattformgeräte, Stapler, Schubmast-/Schmalganggeräte, Kommissionierer sowie Schlepper – mit konsequentem Fokus auf Li-Ion-Serienausstattung („Green Revolution“). Parallel skaliert EP Equipment Remanufacturing-Angebote und digitale Flottensteuerung (z.B. DAS-Plattform), um den Geräte-Lifecycle stärker zu monetarisieren.
Wachstumstreiber sind die internationale Expansion (Europa/USA), die sehr breite Abdeckung der Class-3-/Lagertechnik-Segmente sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Profil. EP Equipment setzt im Berichtsjahr weiter auf schnelle Plattformzyklen, hohe Fertigungstiefe in China und USA und die Elektrifizierung auch höherer Tragfähigkeitsklassen. Insgesamt bestätigt EP seinen Ruf als derzeit dynamischster Wachstumsanbieter im globalen Wert-/Volumensegment.
13 Hyundai – Material Handling – Südkorea
Hyundai Material Handling (Südkorea) erreicht Rang 13. Der Umsatz beträgt 856Mio.€ nach 818Mio.€ (+4,65%); Hyundai weist 7.800 Konzernmitarbeitende aus, davon ca. 1.500 im FFZ-Bereich. Hyundai bietet Elektro- und Verbrenner-Gegengewichtsstapler, Lagertechnik sowie Schwerlast- und Spezialgeräte. Schwerpunkt 2024/25: Ausbau der High-Voltage-Elektrobaureihen, Li-Ion-Kompatibilität und digitale Flottenüberwachung (Hi-Mate). Das Unternehmen profitiert von stabiler Nachfrage in EMEA und APAC und bleibt im Einstiegs-/Mittelklassesegment gut verankert.
14 Merlo – Italien
Der italienische Familienkonzern Merlo liegt 2024/25 auf Rang 14. Der Umsatz im Flurförderzeuggeschäft beträgt 620Mio.€ nach 660Mio.€ im Vorjahr (–6,06%). Der Weltmarktanteil liegt bei 1,08%. Merlo beschäftigt konzernweit 1.653 Mitarbeitende, davon 1.182 im FFZ-Bereich. Rund 80% der Produktion gehen in den Export; Merlo ist in vielen europäischen Märkten sowie in Australien/Neuseeland stark. 2024 ist von einer Marktabkühlung nach sehr starken Vorjahren geprägt, was den Umsatzrückgang erklärt. Strategisch setzt Merlo auf Elektrifizierung spezieller Baureihen sowie hohe Fertigungstiefe am Standort Cuneo, um Margen und Lieferfähigkeit zu sichern.
15 Combilift – Irland
Combilift liegt 2024 auf Rang 15 und wächst gegen den Trend. Der Umsatz steigt auf 505Mio.€ nach 475Mio.€ im Vorjahr (+6,32%). Combilift beschäftigt etwa 950 Mitarbeitende, davon ca. 840 im FFZ-Bereich.
Der 1998 gegründete Spezialist ist weltweit führend bei Mehrwege- und Vierwege-Seitenstaplern sowie kundenspezifischen Langgut- und Schwerlastlösungen. Zum Programm gehören Elektro- und Diesel-Mehrwege-Seitenstapler, kompakte Gegengewichtsstapler, Mitgänger- und Lagergeräte sowie Sonderfahrzeuge für Holz-, Metall-, Bau- und Logistikbranchen. Markenzeichen sind robuste Eigenkonstruktionen und hohe Fertigungstiefe in Monaghan.
Strategisch beschleunigt Combilift die Elektrifizierung: Kernbaureihen sind als Li-Ion-Versionen verfügbar; dazu kommen Energie- und Flottenmanagement sowie Assistenz- und Sicherheitsfeatures. Parallel baut das Unternehmen automatisierte Varianten und das Projektgeschäft aus. Das im Berichtsjahr erneut stabile Wachstum unterstreicht die starke internationale Position des Nischenchampions.
16 Guangxi Liugong – Machinery – Volksrepublik China
Guangxi Liugong rangiert 2024 auf Rang 16. Der Umsatz beträgt 471Mio.€ (Vorjahr 450Mio.€; +4,67%). Liugong beschäftigt konzernweit etwa 10.250 Mitarbeitende, davon ca. 2.100 im Staplerbereich. Als Tochter von Liugong Machinery bietet das Unternehmen ein breites Volumenprogramm: Elektro- und Verbrenner-Gegengewichtsstapler, Lagertechnik vom Hubwagen bis zum Schubmastgerät, geländegängige Modelle sowie Schwerlaststapler. Im Berichtsjahr liegt der Fokus auf Produkten mit durchgängigen Lithium-Ionen-Baureihen, höheren Effizienzstandards und digitalen Flottenlösungen. Der Exportanteil wächst, vor allem in Europa und Südamerika. Im Heimatmarkt stützt ein großes Händlernetz das Seriengeschäft, international werden Servicegesellschaften ausgebaut.
17 Noblelift – Volksrepubik China
Noblelift rangiert 2024 auf Platz 17. Der Umsatz wächst auf 400Mio.€ nach 388Mio.€ (+3,1%). Noblelift hat rund 5.270 Beschäftigte konzernweit, davon etwa 5.000 im FFZ-Bereich. Noblelift ist der weltweit größte Hersteller von Handhubwagen und einer der wichtigsten chinesischen Anbieter in Class 1 bis 3 (elektrische Lagertechnikgeräte und Gegengewichtsstapler). Das Portfolio reicht von manuellen Geräten über Elektro-Hubwagen und Stapler bis zu kompakten Gegengewichtsstaplern; ergänzt wird es um intralogistische System- und Automationslösungen. Die Wachstumsstrategie basiert auf starker Serienfertigung in China, wachsendem Auslandsanteil, Li-Ion-Durchdringung und dem Ausbau des Ersatzteil-/Servicegeschäfts. Im Berichtsjahr 2024 gelingt Noblelift damit weiter moderates Wachstum und eine stabile Positionierung in der Weltrangliste.
18 BYD – Volksrepubik China
BYD (China) steht 2024 auf Rang 18. Der Umsatz steigt auf 230Mio.€ nach 200Mio.€ im Vorjahr (+15%). Diese Zahlen sind geschätzt, da BYD keine segmentbezogenen Zahlen veröffentlicht. Im Staplerbereich arbeiten, wiederum geschätzt, etwa 1.400 Mitarbeitende. BYD bietet ein rein elektrisches Programm aus Gegengewichtsstaplern, Lagertechnik und Schleppern, gestützt auf eigene Batterie- und Antriebstechnologie. Wachstumstreiber sind Li-Ion-Serien und der Ausbau von Vertrieb und Service in Europa.
19 Manitou Group – Frankreich
Die Manitou Group steht 2024 auf Rang 19. Der Umsatz im Berichtsjahr sinkt auf 226Mio.€ nach 244Mio.€ im Vorjahr (–7,4%). Konzernweit beschäftigt die Manitou Group etwa 6.000 Mitarbeitende; der FFZ-Bereich ist im Segment ‚Industrial‘ verankert. Manitou ist vor allem für Teleskoplader und geländegängige Stapler bekannt. Zum Material-Handling-Programm gehören starre und drehbare Teleskoplader (MT/MRT), geländegängige Gegengewichtsstapler, kompakte Lagergeräte und Speziallösungen für Bau, Agrar und Industrie. Im Berichtsjahr belastet die schwächere Bau- und Agrarnachfrage. Die Manitou Group erweitert das Elektro-/Hybridangebot, Telematik und Sicherheitsassistenten. Ein wachsender Service- und Mietanteil stabilisiert das Geschäft.
20 Godrej & Boyce – Manufactoring – Indien
Godrej & Boyce liegt 2024/25 auf Rang 20 und bleibt der einzige indische Hersteller in der Weltrangliste. Der Umsatz steigt überdurchschnittlich auf 102Mio.€ nach 94Mio.€ im Vorjahr (+8,51%). Produziert wurden 4.969 Einheiten. Die Mitarbeiterzahl bleibt stabil: rund 800 im Material-Handling-Bereich und etwa 15.000 im Konzern.
Godrej & Boyce gilt als Marktführer im indischen Staplermarkt und bietet ein breit gefächertes Programm aus Diesel- und Elektro-Gegengewichtsstaplern (inkl. Li-Ion-Serien), Lagertechnik vom Hubwagen bis zum Schubmastgerät sowie Schmalgang- und Articulated-Staplern für sehr enge Gänge; ergänzt wird das Angebot durch Service-, Miet- und Gebrauchtgeräteprogramme.
Die positive Umsatzentwicklung 2024/25 ist vor allem auf den robusten indischen Binnenmarkt, steigende Industrienachfrage und die wachsende Elektrifizierung im Mittelklassesegment zurückzuführen. Godrej baut zudem das Service- und Ersatzteilgeschäft aus, um die Erträge stärker zu verstetigen und sich in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt durch Lifecycle-Services zu differenzieren.
21 Hubtex – Maschinenbau – Deutschland
Hubtex Maschinenbau (Fulda) liegt 2024 auf Rang 21. Der Umsatz im Flurförderzeugbereich beträgt 100Mio.€ nach 104Mio.€ im Vorjahr (–3,8%); der Gesamtumsatz liegt bei 167Mio.€. Das Unternehmen beschäftigt rund 750 Mitarbeitende, von denen die meisten im Flurförderzeugbereich tätig sind.
Hubtex ist Spezialist für kundenspezifische Intralogistik, vor allem für lange, sperrige und schwere Lasten. Zum Programm gehören Elektro-Mehrwege-Seiten- und Gegengewichtsstapler, Vierwegestapler, Plattform- und Kommissioniergeräte, Schwerlast-Hubwagen sowie Sonderfahrzeuge für Papier-, Holz-, Metall-, Bau- und Automotive-Industrie. Dazu kommen Projektgeschäft, Miete/Gebrauchtgeräte und ein wachsender Serviceanteil. Strategisch treibt Hubtex die Elektrifizierung der Flurförderzeuge weiter voran: Li-Ion-Technik, energieeffiziente Antriebe und Sicherheitsassistenz sind für viele Baureihen Standard. Automatisierte Varianten und Schnittstellen zu Flotten- und Lagertechnik-Systemen werden schrittweise ausgebaut. Mit hoher Engineering-Kompetenz bleibt das Unternehmen ein weltweit gefragter Nischenanbieter.
22 Baumann – Italien
Baumann belegt 2024 Rang 22 und verzeichnet einen deutlichen Umsatzrückgang. Er sinkt auf 58,87Mio.€ nach 70,83Mio.€, was ein Minus von 16,9% bedeutet. Die Mitarbeiterzahl liegt stabil bei 145. Der Spezialist für Seitenstapler und Langgutfahrzeuge bietet Diesel-, Elektro- und Lithium-Ionen-Modelle mit Tragfähigkeiten bis 25t. 2024 stehen die elektrischen Reihen ELX und EGX im Mittelpunkt: kompaktere Bauformen, neue Batteriekonzepte und verbesserte Ergonomie werden weiterentwickelt. Fertigung und Engineering erfolgen vollständig am Stammsitz in Cavaion Veronese. Der Umsatzrückgang hängt mit der allgemeinen Schwäche im europäischen Maschinen- und Stahlumfeld zusammen, die Baumanns Kernbranchen direkt betrifft. Strategisch reagiert das Unternehmen mit einer stärkeren Elektrifizierung des Programms, dem Ausbau digitaler Diagnostik/Serviceprozesse und einer optimierten Ersatzteillogistik, um Lieferzeiten und Wartungsintervalle zu verkürzen.
23 Paletrans – Equipamentos – Brasilien
Paletrans rangiert auf Rang 23 und wächst weiter dynamisch. Der Umsatz steigt 2024 auf 62,3Mio.€ (335,1Mio.BRL) nach 58,0Mio.€ (+7,4% in Euro). Der Konzernumsatz beträgt 90,3Mio.€. Paletrans beschäftigt 361 Mitarbeitende im FFZ-Bereich und 604 konzernweit. Das Programm ist stark im Volumensegment: Paletrans fertigt Handhubwagen in sehr großen Stückzahlen (2024: 55.715 Einheiten) sowie elektrische Lagergeräte wie Hochhubwagen, Deichselstapler und Niederhubwagen (2024: 2.184 elektrische Fahrzeuge). Als führender brasilianischer Anbieter profitiert Paletrans von seiner starken Position in Südamerika. Das Unternehmen investierte in den Kapazitätsausbau am Standort Cravinhos und nahm eine zusätzliche Montagelinie für Elektromodelle in Betrieb. Schwerpunkte der Entwicklung liegen auf energieeffizienten Antrieben, ergonomischer Bedienung und kosteneffizienter Serienfertigung. Damit festigt Paletrans Equipamentos seine Rolle als regionaler Marktplayer mit wachsendem Elektroanteil.
24 Stöcklin – Schweiz
Stöcklin liegt 2024 auf Rang 24. Der Umsatz sank von rund 31Mio.€ im Vorjahr auf rund 30Mio.€ (29Mio.CHF). Der Konzernumsatz liegt im Berichtsjahr bei 158Mio.€ (150Mio.CHF). Stöcklin beschäftigt konzernweit etwa 600 Mitarbeitende, davon rund 80 im Flurförderzeugbereich. Das Portfolio umfasst Standard- und Spezial-Flurförderzeuge: Handhubwagen, Elektro-Hoch-/Niederhubwagen, Kommissionierer sowie ex-geschützte ATEX- und INOX-Sondergeräte. Zusätzlich vertreibt Stöcklin ausgewählte Stapler anderer Hersteller (u.a. Hyundai-Gegengewichtsstapler sowie Crown-Schubmast-/Schmalganggeräte). Stöcklin bleibt ein stabiler Nischenanbieter mit hoher Kompetenz für Sonderanwendungen und automatisierte Lagertechnik in Europa.
25 Genkinger – Deutschland
Genkinger (Münsingen) belegt 2024 einen soliden Rang 25. Der Umsatz im Flurförderzeugbereich steigt auf rund 24Mio.€ nach 23Mio.€ im Vorjahr (+4,3%); der Gesamtumsatz liegt bei 25Mio.€, der mit rund 158 Beschäftigten erreicht wird. Das Unternehmen baut kundenspezifische Flurförderzeuge für schwere, lange, empfindliche oder runde Lasten. Das Genkinger Programm besteht aus Hoch- und Niederhubgeräten, Plattform- und Werkzeugwechselwagen, Schwerlast- und Sonderfahrzeugen sowie Deichsel- und Schmalganggeräten inkl. individueller Lastaufnahmekonstruktionen. Typisch für Genkinger sind auch projektspezifische Lenkkonzepte. 2024 prägen Sonderprojekte für Stahl, insbesondere Coils, Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive den Auftragseingang. Schwerpunkte sind Elektrovarianten, Assistenz- und Teilautomationsfunktionen sowie Service- und Retrofitpakete. Das internationale Geschäft, besonders in Europa und Nordamerika, wird weiter ausgebaut. In einem schwierigen Marktumfeld konnte Genkinger seine Nischenposition im Weltmarkt festigen.
26 Magaziner Lager- und Fördertechnik – Deutschland
Magaziner Lager- und Fördertechnik (Bispingen) liegt auf Rang 26. Der Umsatz bleibt mit 16Mio.€ auf Vorjahresniveau. Magaziner beschäftigt etwa 55 Mitarbeitende. Magaziner ist Spezialist für Geräte in sehr schmalen Gängen. Das Portfolio umfasst Schmalgang-/Turmstapler in Man-Up- und Man-Down-Ausführung, Vertikal-Kommissionierstapler sowie Hochhub- und Sondergeräte mit Hubhöhen bis etwa 19m. 2024 blieb die Nachfrage stabil. Der Fokus bleibt auf modularen Elektroplattformen, kurzen Projektlaufzeiten und kundenspezifischen Ausführungen. Damit behauptet Magaziner seine Rolle als Spezialanbieter.





