
„Wir haben das neue Kurvenelement als passive Lösung konzipiert. Weil sie auf Komponenten wie Motoren, Pneumatik und Steuerungen verzichtet, sinken die Kosten auf etwa ein Viertel im Vergleich zur bisherigen Version – je nach Größe des Werkstückträgers“, erklärt Oliver Koch, Verantwortlicher für Transportsysteme bei IEF-Werner. Der Funktionsumfang bleibt gleich, und da weniger Teile verbaut sind, reduziert dies den Aufwand für die Wartung.
Innenkurvenkonzept für reibungslosen Transport
Das Innenkurvenelement ermöglicht einen präzisen Materialfluss, indem der Werkstückträger zwischen den beiden Bändern über Kugelrollen geführt wird. Die Lösung funktioniert einheitlich für alle Werkstückträgergrößen – 200, 240 und 400mm – und ermöglicht wie bisher auch eine maximale Belastung von bis zu 200N pro Werkstückträger. Am Werkstückträger selbst sind keine Anpassungen erforderlich, damit entstehen für Kunden keine zusätzlichen Kosten oder Nachteile. Zudem unterstützt die einheitliche Bauweise unter Verwendung von bereits vorhandenen Standardteilen und -komponenten eine Vormontage, was Kosten weiter reduziert.
Anwendungsbereiche und Perspektiven
Das neue Kurvenelement eignet sich für zahlreiche industrielle Anwendungen, darunter die Automobilindustrie, die Elektronikfertigung und die Medizintechnik. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Transportsystems PosyArt zeigt den Fokus von IEF-Werner auf Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und Effizienz in der Automatisierung.
















