
Die Logistics Hall of Fame nimmt erstmals seit zehn Jahren wieder mehrere Mitglieder in einem Jahr auf. Neun Persönlichkeiten werden für Leistungen ausgezeichnet, die Produktion, Transport, Lagertechnik und Logistikmanagement nachhaltig verändert haben. Darüber hinaus würdigt die internationale Jury die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) für die unter ihrer Schirmherrschaft entstandene CMR-Konvention.
Herausragende Pionierleistungen
„Logistikgeschichte wird auf ganz unterschiedliche Weise geschrieben: durch unternehmerischen Mut, technische Durchbrüche, wissenschaftliche Pionierarbeit oder verlässliche internationale Regeln. Gemeinsam haben alle eines: Sie wurden von Menschen gemacht, deren Pionierleistungen weit über ihre Zeit und ihre Unternehmen hinauswirken – und die Logistik bis heute prägen. Unsere neuen Mitglieder stehen für Leistungen, die nicht nur einzelne Unternehmen, sondern ganze Branchen verändert haben“, sagt Anita Würmser, Geschäftsführende Juryvorsitzende der Logistics Hall of Fame.
Internationale Fachjury
30 Vorschläge aus neun Nationen waren bei der Award-Organisation eingegangen. Das Council nominierte daraus zunächst elf Persönlichkeiten. Die endgültige Entscheidung traf im Juli die internationale Jury, der 70 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien aus 13 Nationen angehören.
Mit ihrer Entscheidung würdigen Council und Jury herausragende Leistungen aus unterschiedlichen Epochen und Bereichen der Logistik. Entscheidend für eine Aufnahme sind weder die Größe eines Unternehmens noch der Bekanntheitsgrad einer Person, sondern der nachweisbare Nutzen für die Logistik über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus.
Die offizielle Aufnahme findet im Rahmen der Jahresgala der Hall of Fame am 4. Dezember in der Wiener Hofburg statt.














