Maschinenbeschickung Hoch Zwei
Bild: Losyco GmbH

Der Intralogistik-Spezialist Losyco hat auf Basis seines LOXrail-Schienensystems eine neue doppelstöckige Plattformlösung zur automatischen Maschinenbeschickung im Schwerlastbereich entwickelt. Um große Lade- und Entladekapazitäten bei geringer Flächennutzung bereitzustellen, wurden für dieses Projekt auf jeweils 25m Länge zwei doppelspurige LOXrail 25-Schienenstränge installiert. Auf den bodenbündig verlegten Förderschienen können jeweils zwei Rollplattformen mit unterschiedlichen Ladehöhen und Spurbreiten unabhängig voneinander verfahren werden. Die vier für Lastaufnahmen bis 6,5t ausgelegten Plattformen sind als Ober- bzw. Unterwagen konstruiert, um Rohmaterial und Fertigteile beidseitig aus der Anlage herausfahren zu können. Für die hohe Lastaufnahme mussten die Oberwagen sehr platzsparend konstruktiv verstärkt werden. Zudem wurden ihre Deckplatten mit Ausschnitten für die leichtere Zugänglichkeit zu den Bauteilen versehen. Zum Antrieb der Transportwagen dienen auf engstem Bauraum direkt an die Radsätze montierte Getriebemotoren, die über abgedeckte Energieketten versorgt werden.

Vollständige Integration

Die Ober- und Unterwagen sind mit der Anlagensteuerung vernetzt, um die Ladevorgänge mit dem angeschlossen Handling-Portal zu koordinieren. Bei Erreichen der exakten Endlagenposition übermitteln die Wagen der Steuereinheit das Signal zum Be- oder Entladen. Eine integrierte Sensorik stellt eine hohe Positioniergenauigkeit sicher, die zur reibungslosen Übergabe von und zum Ladeportal benötigt wird. Die Lösung erweitert das Einsatzspektrum des LOXrail-Schienensystems über die Produktionslogistik in Montagelinien hinaus auf Anwendungen, bei denen große, tonnenschwere oder sperrige Materialien zur maschinellen Verarbeitung zu- und abgeführt werden müssen.

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Bild: Toyota Material Handling
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Weltrangliste Flurförderzeuge
2020/2021

Weltrangliste Flurförderzeuge 2020/2021

Bei der Auswertung der World Industrial Truck Statistics (WITS) stößt man auf Rückschläge und Steigerungen durch Schwankungen der Auftragseingänge und Auslieferungen der Flurförderzeugklassen. Für das Geschäftsjahr 2020 bzw. 2020/2021 haben 20 der beteiligten 27 Unternehmen Rückgänge im Nettoumsatz ihrer Flurförderzeugsparten gemeldet, die wohl auch auf der Corona-Pandemie
beruhen. Sechs Firmen haben über Zuwächse berichtet. Ein weiterer Hersteller, der 2020 in die Weltrangliste zurückgekehrt ist, hat keinen Vergleich zum Vorjahr
angegeben. Letztlich spiegeln die WITS einen wechselnden Bedarf am breiten Spektrum der Flurförderzeugtypen.

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