Flexibel und zukunftsfähig

Kontraktdienstleister Fiege setzt im Central Warehouse eines bekannten Elektrogeräte-Herstellers zur effizienten Lagerverwaltung sowie der optimierten Prozesssteuerung von Auftragskommissionierung und Versandfertigung von rund 100.000 Aufträgen pro Jahr auf das Warehouse Management System PSIwms aus der PSI Logistics Suite.
 Für die Verwaltung der 21.500 Stellplätze im Palettenhochregallager und die intralogistische Prozesssteuerung setzt Fiege auf das Warehouse Management System PSIwms aus der PSI Logistics Suite.
Für die Verwaltung der 21.500 Stellplätze im Palettenhochregallager und die intralogistische Prozesssteuerung setzt Fiege auf das Warehouse Management System PSIwms aus der PSI Logistics Suite. Bild: PSI Logistics GmbH

Aus seinem Zentrallager in Neuss versorgt ein führender Elektrogeräte-Hersteller seine internationalen Verteilzentren und die Endkunden in Deutschland. Den operativen Betrieb des Logistikzentrums hat der Hersteller im Outsourcing an die im westfälischen Greven ansässige Fiege Gruppe vergeben. Für mehrere Tochterunternehmen des Herstellers übernimmt der Kontraktdienstleister im Logistikzentrum am Standort Neuss verschiedene Aufgabenbereiche. Neben der Funktion als Nachschublagers für die internationalen Verteilzentren zählen dazu etwa Value Added Services (VAS) wie die Zusammenstellung und Verpackung spezieller Exportsets, die Retourenbearbeitung und die Auftragsabwicklung im B2C-Geschäft des Herstellers.

Für die umfassende Lagerverwaltung und intralogistische Prozessteuerung setzt Fiege im Logistikzentrum Neuss dabei von Beginn an auf das Warehouse Management System PSIwms aus der PSI Logistics Suite. „Mit dem Zuschlag für das neue Kundenprojekt wollten wir vor allem ein zukunftssicheres WMS implementieren“, erläutert Mario Görlitz, Prozessmanager IT-Projekte Fiege Logistik Wuppertal GmbH, die maßgeblichen Entscheidungsgründe. „PSIwms ist in der Fiege-Welt bereits etabliert, das breite Spektrum an Konfigurationsmöglichkeiten des Systems bietet maximale Flexibilität und Anpassungsfähigkeit – und damit gilt uns die PSI Logistics als neuer strategischer Partner. Zudem überzeugte uns eine vielsagende Referenz mit vergleichbaren Prozessen, die wir live erleben konnten.“

 Mobiler Arbeitsplatz mit PSIwms-Oberfläche
Mobiler Arbeitsplatz mit PSIwms-OberflächeBild: PSI Logistics GmbH

Keine Buchungsfehler mehr

Aktuell bildet PSIwms im Central Warehouse Neuss alle Prozesse ab und steuert die koordinierte Versandfertigung der Aufträge. „Es ist strategisch angedacht, dass auch die weiteren Mandanten und Prozesse im Central Warehouse sukzessive in PSIwms integriert werden“, hebt IT-Prozessmanager Görlitz hervor. Dazu musste das Warehouse Management System auf die Berücksichtigung externer Software-Logiken ausgelegt werden, um in der Gesamtheit eine optimal koordinierte Prozessabwicklung zu steuern. „Das ließ sich mit dem PSIwms unproblematisch umsetzen“, resümiert Ingo Fick, Projektleiter PSI Logistics.

„Mit PSIwms als Warehouse Management System im Central Warehouse wurden sowohl die verwaltungstechnischen als auch die operativen Prozesse des Warehousings weiter automatisiert und optimiert“, erklärt Daniel Schabarum, Abteilungsleiter Warehouse in Neuss. So seien vormals manuelle Buchungs- und Meldeprozesse mit dem PSIwms jetzt durchweg automatisiert. Bestandsmeldungen an die Mandanten erfolgten automatisiert, ohne Mitarbeiter für die Buchungen zu binden, und in einem einzigen System. Gleiches gelte für die jetzt automatisierte Bestandsabschreibung und die Prüfung der Bestandssituation, die PSIwms automatisch übernimmt, bevor es einen Auftrag zur Kommissionierung freigibt. Zudem stoße das System bei Auftragsabruf automatisch eine bedarfsgerechte Nachschubsteuerung an. Durch reglementierte Zugriffe und Schnittstellen für den Hersteller erfolgen mit PSIwms überdies alle Buchungen nur noch in einem System. „Keine Buchungsfehler mehr, keine zeitaufwändige Nachbearbeitung“, erläutert IT-Prozessmanager Görlitz die Vorteile für die Lagerverwaltung.

Auftragsfertigung nach Prioritäten

Weitere Effizienzvorteile erzielt Fiege mit dem PSIwms bei den operativen Prozessen bis hin zu den systemgeführt VAS-Aufgaben der Konfektionierung, Kit-Bildung und Vorverpackung. „Die innerbetrieblichen Transporte und die Auftragsfertigung steuert PSIwms über das integrierte Staplerleitsystem automatisiert nach Prioritäten und wegeoptimiert“, so Schabarum. „Die entsprechenden Kommissionierprozesse erfolgen beleglos mit Scannern statt zuvor teilweise manuell mit Listen. Insgesamt deutlich vereinfachte, schnellere Abwicklungen in der Auftragsfertigung, bei der Warehouse-Verwaltung und in der Kommunikation mit den Mandanten.“

Verteilt über zwei Ebenen übernimmt der Kontraktdienstleister in zwei Logistikhallen des Central Warehouse auf insgesamt 14.000 Quadratmetern Logistikfläche die Lagerung von Halbfertigwaren, Baugruppen und Fertigprodukten zur logistischen Ver- und Entsorgung von Produktionsbereichen, zur Konfektionierung, Auftragsfertigung und zum Versand von Fertigprodukten an Endkunden nebst der kompletten Ersatzteillogistik. Dabei werden im Wareneingang jährlich rund 35.000 Warenpaletten unter PSIwms vereinnahmt. Für die Lagerung sind ein manuell bedientes Palettenhochregallager mit 21.500 Stellplätzen und eine Fachbodenregalanlage mit 2.500 Stellplätzen eingerichtet. Etwaige Überlaufkapazitäten deckt der Kontraktdienstleister im Logistikzentrum Neuss mit vier Blocklagerflächen, die jeweils Platz für 99 Paletten bieten. Die Auftragszusammenführung und Warenausgangsbereitstellung für die Verladung erfolgen auf 24 Konsolidierungsflächen mit Stellplatzkapazitäten von bis zu 66 Paletten für die jeweiligen Lieferungen.

65.000 Versandaufträge pro Monat

Mit dem mandantenfähigen PSIwms verwaltet Fiege in dem Logistikzentrum virtuell zwei separate Mandantenlager mit 1.450 unterschiedlichen Artikelbeständen. Die prognostizierten Wareneingänge werden vom Hersteller über SST auf Basis der Nummer der Transporteinheiten (TE) avisiert. Mit Scannung der Anlieferungen und nach der Wareneingangskontrolle ermittelt PSIwms den optimalen Lagerplatz und vergibt im SLS den entsprechenden, wegeoptimierten Abhol-, Fahr- und Einlagerungsauftrag an einen der Stapler im Logistikzentrum.

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