Foto: Koch
Von der Büffelhaut zum Designerstuhl 

Die Firma KFF Design beschäftigt sich seit 30 Jahren mit der Produktion und Vermarktung von Designerstühlen.

Die hochwertigen Sitzmöbel finden in anspruchsvoll gestalteten Wohnräumen und im gewerblichen Umfeld, wie Verwaltungen, Hotels oder in der Gastronomie, ihre Verwendung. Zum Kundenkreis zählen zudem Sportarenen, Flughäfen und Veranstaltungshallen.

 

Die Erfolgsgeschichte des Möbelherstellers KFF Design aus Lemgo wird zum einen durch die zahlreichen gewonnenen Design-Preise und Nominierungen dokumentiert, zum anderen durch die ständig steigenden Verkaufszahlen im In- und Ausland. Zurzeit produziert das Unternehmen jährlich rund 50 000 Designerstühle. Das Produktportfolio von KFF Design setzt sich dabei aus einer Mischung eigener Entwürfen und den Ergebnissen aus den Kooperationen mit internationalen Designern und Gestaltungsbüros zusammen.

 

Kreative Sonderlösung


Die Bezüge der Sitzmöbel bestehen je nach Modell aus Stoff oder Leder. Da die bearbeiteten Tierhäute von den Gerbereien in etwa quadratisch zusammengelegten Paketen angeliefert werden, stellen die Lagerung und der innerbetriebliche Transport des Leders eine besonders anspruchsvolle Aufgabe dar. Denn so verpackt entstehen zwangsläufig Falten im Leder, die eine sofortige Weiterverarbeitung unmöglich machen. Zur Optimierung der Lederlagerung und des -transports, wandte sich KFF Design an die Firma Koch Lagertechnik in Lage, Spezialist für anspruchsvolle Transportgeräte. In enger Zusammenarbeit zwischen KFF Design und Koch Lagertechnik ist als Lösung der sogenannte „Lederbockwagen“ entstanden.

 

Der Lederbockwagen


Der Wagen besteht aus einem rechteckigen Metallrahmen mit einer Abmessung von 2 500 mal 600 Millimeter. Der umlaufende Rahmen verhindert das Verhaken der Transportgeräte beim Ein- und Ausparken. Vier Spezial-Lenkrollen aus Kunststoff mit 160 Millimeter Durchmesser sorgen für eine leichte Verfahrbarkeit. Die Rollen verfügen über eine hohe Traglast und verursachen dank einer Polyurethan- Beschichtung praktisch keine Fahrgeräusche – ein besonderer Wunsch der Mitarbeiter in der Produktion. Der Aufbau auf dem Rahmen besteht aus Rechteckrohren. Ein halbrund gebogenes Blech, das mit den Rundrohren verschweißt ist, schließt den Aufbau nach oben hin ab. Die Gesamthöhe beträgt rund 1 350 Millimeter.

 

Faltenfreie Verarbeitung


Etwa zwei bis vier Wochen vor der Verarbeitung der Lederhäute werden sie in mehreren Schichten über die Lederbockwagen gelegt. Das Eigengewicht des Leders sorgt dafür, dass sich die Falten „aushängen“. Die belegten Lederbockwagen stehen anschließend in einem dunklen Lager, da einige Ledersorten recht lichtempfindlich sind. Nach dem Aushängen des Leders werden die Wagen zur Stanze geschoben, wo die einzelnen Lederstücke, je nach Stuhlmodell, herausgestanzt und später zu einem kompletten Stuhlbezug vernäht werden. „Die Lederbockwagen haben sich in dieser Ausführung schon sehr gut bewährt und erleichtern uns die Lagerung und den täglichen Umgang mit dem Leder ungemein“, so Einkaufschef Heinrich Ruthmann, der mit dem Ergebnis der Zusammenarbeit sehr zufrieden ist. 

www.koch-lagertechnik.de

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Beitrag aus dhf 1-2.2015

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