Der Markt will mehr!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ganz im Zeichen der „Flurförderzeuge“ steht wie immer zum Jahresende die letzte Ausgabe von dhf Intralogistik. Neben der Vorstellung neuester Trends und Technologien ist das Kräftemessen der Staplerhersteller das Highlight unserer Nummer 12. Sicherlich haben Sie schon vorgeblättert und nachgesehen, welche Hersteller in der „Weltrangliste für Flurförderzeuge“ 2016/2017 die Spitzenplätze belegen und welche Änderungen es im Ranking gibt. So hat zum Beispiel die Firma Unicarriers die Weltrangliste verlassen, da das Unternehmen angesichts der Übernahme durch Mitsubishi Nichiyu Forklift keine eigenen Umsätze mehr meldet – Verschiebungen auf den Plätzen sind dadurch vorprogrammiert.


Nach Auswertung des umfangreichen Zahlenmaterials, auf dem die Weltrangliste beruht, zeichnet sich eine weltweit positive Entwicklung im gesamten Flurförderzeugmarkt ab. Selbst „Verbrenner“, die in den vergangenen Jahren Einbußen hinnehmen mussten, konnten wieder Steigerungen für sich verbuchen. Zudem wird angesichts immer neuer Logistik 4.0-Konzepte vor allem der Bereich E-Commerce noch wesentlich stärker wachsen. Hier kommen in erster Linie innerbetriebliche Lösungen zum Einsatz, und Elektro-Flurförderzeuge werden zukünftig gefragter sein denn je, egal ob teil- oder vollautomatisiert.


Aber nicht nur im E-Commerce gewinnt die Intralogistik stärker an Bedeutung. Auch in der Produktion rückt die betriebsinterne Logistik immer näher ans Fließband. Während es früher ausreichend war, alle Bauteile nur „just in time“ ans Fließband zu bringen, müssen heute MES und WMS vorab schon wissen, an welchen Plätzen fertige Produkte eingelagert werden sollen, wann die Auslieferung mit welchen Zollpapieren stattfindet und welches Tor für die Übergabe an die Transportlogistik vorgesehen ist.


Noch weiter geht Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, mit seiner Idee der „Social Networked Industry“. Dabei handelt es sich nicht um neue Techniken, sondern darum, gleich eine ganz neue Welt zu schaffen. „Unser Zukunftsbild ,Social Networked Industry‘ steht für den Einsatz neuer Technologien in einer Welt, in der Menschen und Maschinen partnerschaftlich zusammenarbeiten. Wir müssen diese Welt aktiv gestalten. Wenn wir uns weiter nur damit beschäftigen, diese Welt zu regulieren und zu verwalten, verlieren wir das wichtigste Ziel aus den Augen: Menschen dürfen nicht zum Störfaktor einer hochautomatisierten Logistik werden, sondern zum Kopf einer ,Social Networked Industry‘“, so ten Hompel.


Uns stehen spannende Zeiten bevor. Genießen Sie die Feiertage und schöpfen Sie Kraft für die kommenden Herausforderungen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine entspannte Weihnachtszeit und ein glückliches, erfolgreiches 2018!


Herzlichst

Christoph Scholze
 

 

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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 12.2017

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