Unabhängig von der gewählten Qualitätsstufe investiert Trex.Parts in Prüfung und Qualitätssicherung. Dafür sorgen ein eigenes Qualitätsmanagement, Material- und Maßprüfungen, Lieferantenaudits, das Qualitäts-Know-how der Fricke Gruppe sowie externe Labore und Prüfinstitute. „Wer wie wir den eigenen Unternehmensnamen für Alternativteile verwendet, muss im gesamten Sortiment eine durchgängig hohe Qualität liefern“, sagt Böttcher.

Digitaler Handel mit menschlicher Nähe

Über 90 Prozent des Trex.Parts-Umsatzes laufen über den Webshop. Gleichzeitig sieht Böttcher Außendienst als unverzichtbar an. Die Außendienstmitarbeiter sind für ihn weniger Verkäufer als Berater. Sie erklären Plattform, Qualitäts- und Preisstufen und technische Hintergründe. Die eigentliche Bestellung erfolgt häufig erst später, wenn der Kunde vor einer konkreten Reparatur steht und den Webshop nutzt.

Künstliche Intelligenz – ein Thema?

Auch beim Thema KI zeigt Trex.Parts eine klare Linie. Künstliche Intelligenz hilft im Hintergrund im Hinblick auf Datenstrukturen, Sortierung, Organisation, Bestandslogistik und perspektivisch bei standardisierten Prozessen. In der Kommunikation mit den Kunden soll kein Chatbot die persönliche Beratung ersetzen. Wer vor einem Stapler steht und die relevanten Teile-Nummern nicht parat hat, soll stets einen kompetenten Menschen erreichen. Nach Erhalt einer Beschreibung oder eines Fotos identifiziert dieser schnell das benötigte Ersatzteil.

Europa als Wachstumsmarkt

Im Gründungsjahr lag für Trex.Parts der Schwerpunkt noch auf Deutschland. Die ersten Exportmärkte waren die Niederlande und Polen. Heute liefert Trex-Parts in mehr als 60 Länder; der Umsatzanteil in Deutschland hat sich dementsprechend nivelliert und beträgt derzeit ca. 25 Prozent. Besonders stark entwickelt hat sich das Unternehmen in den großen europäischen Märkten wie Italien, Frankreich und Polen. In Frankreich und Belgien ist Trex.Parts mit eigenen Tochtergesellschaften präsent. Weitere Auslandsgesellschaften sollen folgen, sobald die zurzeit laufende SAP-Implementierung abgeschlossen ist. Dann rücken Märkte vor allem im Süden und Osten Europas in den Fokus, wo Nachfrage, Kundennähe und lokale Präsenz den nächsten Wachstumsschritt sinnvoll erscheinen lassen.

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