
Am 27. Februar wurde das offizielle Richtfest für den neuen Deutschlandstandort von K.Hartwall in Buchholz in der Nordheide gefeiert. Auf einer Grundstücksfläche von 12.500m² entsteht neben einem Bürogebäude, mit ca. 2.000m², auch ein neues Werk, mit ca. 3.500m² Hallenfläche, für die Produktion der LiftLiner Routenzüge und der fahrerlosen Transportsysteme und mobilen Roboter A-Mate.
Modernes und nachhaltiges Werk
Peper & Söhne aus Bremen ist der Projektentwickler für den Neubau und strebt hierfür mindestens das DGNB Zertifikat in Gold an. „Wir freuen uns, dass unser Neubauprojekt im TIP Innovationspark Nordheide so gute Fortschritte macht. Insbesondere auch Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Harburg ist es uns möglich, hier für unseren Kunden K.Hartwall ein modernes und nachhaltiges Werk zu realisieren“, so Christoph Peper, Geschäftsführender Gesellschafter des Projektentwicklers Peper & Söhne. Totalübernehmer des Gebäudes ist Goldbeck Nord, das die Fertigstellung im 3. Quartal 2025 plant. Die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH war vermittelnd und beratend tätig. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Lösungen zur Materialflussautomatisierung
K.Hartwall ist ein finnisches mittelständisches Familienunternehmen und Lösungsanbieter für die Intralogistik. Neben Mehrwegladungsträgern entwickelt das Unternehmen am deutschen Standort auch Lösungen zur Materialflussautomatisierung im produzierenden Gewerbe und entwickelt und baut mechatronische Maschinen im High-Tech-Bereich des autonomen Fahrens. Dies umfasst die LiftLiner Routenzüge sowie die mobilen Roboter A-Mate von K.Hartwall. Dabei wächst der Zukunftsmarkt um 20 Prozent überproportional. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen mittlerweile 65 Mitarbeiter, sodass die Räumlichkeiten in Heidenau zu klein geworden sind. „Das Layout des neuen Gebäudes entspricht unseren spezifischen Anforderungen und ermöglicht eine größere betriebliche Effizienz. Damit investiert K.Hartwall in die Zukunft und Expansion des Unternehmens sowie des deutschen Standortes und stellt so damit die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum in der Region und auf dem internationalen Markt“, fügt Dr. Ralf Kleedörfer, Head of Automation bei K.Hartwall, hinzu. Gleichzeitig unterstützt das neue Gebäude die Nachhaltigkeitsziele von K.Hartwall. Es wird im EG-40-Standard errichtet und entspricht der EU-Taxonomie. Zu den weiteren Nachhaltigkeitsaspekten gehören unter anderem eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit PV-Anlage, eine umfassende E-Ladeinfrastruktur und der Einbau von Smart Metern zur Verbrauchserfassung. Der Innovationspark Nordheide wurde für sein eigenes Nachhaltigkeitskonzept bereits mit dem DGNB Vorzertifikat in Gold für nachhaltige Quartiere ausgezeichnet und liegt besonders verkehrsgünstig.
















