8 Hangcha Group, Volksrepublik China

Wie im Vorjahr belegt die Hangcha Group Platz 8 im Weltranking. Mit einem Rekord sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn hat Hangcha gegenüber dem höchstplatzierten chinesischen Unternehmen aufgeholt. Der Gruppenumsatz konnte im Berichtsjahr von 14,41Mrd.CNY (2,04Mrd.€) auf 16,27Mrd.CNY (2,14Mrd.€) gesteigert werden. Bezogen auf den Bereich Flurförderzeuge ergab der Umsatz 2023 bei 16,03Mrd.CNY (2,09Mrd.€) gegenüber 13,66Mrd.CNY (1,93Mrd.€) im Vorjahr eine Steigerung um 8,3 Prozent auf Euro-Basis. Die Exporteinnahmen mit 6,54Mrd.CNY (853,8Mio.€), stiegen gegenüber dem Vorjahr um rund 30 Prozent. Den Nettogewinn konnte Hangcha insgesamt nach 990Mio.CNY oder 139,8Mio.€ im Vorjahr um rund 60 Prozent auf 1,74Mrd.CNY oder 227Mio.€ steigern. Der Absatz stieg um 6,55 Prozent auf 245.496 Einheiten nach 230.398 Einheiten im Vorjahr. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung steigerte Hangcha von 658Mio.CNY auf 731Mio.CNY. Im Berichtsjahr setzte Hangcha Group die Expansion fort und erhöhte mit neuen Niederlassungen in Brasilien und Mexiko deren Gesamtzahl auf neun. Damit ist Hangcha Group nach eigener Einschätzung in allen wichtigen globalen Märkten repräsentiert. Die Fertigungskapazitäten wurden durch die Eröffnung und Erweiterung von Produktionsstätten in China auf 400.000 Einheiten ausgebaut. Die Mitarbeiterzahl stieg von 5.508 auf 6.076.

www.hc-forklift.com

9 Cargotec (Kalmar), Finnland

2023 trägt Kalmar als Teil der Cargotec-Gruppe mit seinen Flurförderzeugen für den Güterumschlag in Häfen, Terminals, Distributionszentren und in der Schwerindustrie 45 Prozent des Gruppenumsatzes bei. Der Gruppengesamtumsatz stieg von 4,09Mrd.€ im Vorjahr auf 4,57Mrd.€. Im Bereich Flurförderzeuge gab es 2023 eine Umsatzsteigerung um 5,5 Prozent auf den Rekordwert von 2,05Mrd.€. Dies war nicht zuletzt dem hohen Auftragseingang aus dem Vorjahr geschuldet. Der Serviceanteil am Umsatz betrug 28 Prozent. Der Auftragseingang blieb 2023 mit 1.024Mio.€ ungefähr auf dem Vorjahreswert und lag damit erneut noch auf Vor-Covid-Niveau. Das Geschäftsjahr brachte Kalmar eine Rekordprofitabilität mit einem operativen Gewinn von 279 Mio.€ oder 13,6 Prozent vom Umsatz. Die Marktnachfrage blieb konstant auf einem hohen Niveau. Eine Ausnahme bildeten die schwersten und die leichtesten Kalmar Maschinen; hier war der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Nach dem Ausstieg aus dem Geschäft mit schweren Kränen verlagerte Kalmar den Fokus auf kleinere Hafenausrüstungen und andere Segmente. Die Zahl der Mitarbeiter bei Cargotec insgesamt ist von 11.526 (2022) auf 11.270 gesunken. Kalmar meldet hingegen eine Steigerung von 5.012 (2022) auf 5.320 Mitarbeiter. Im Berichtsjahr lieferte das Unternehmen seinen ersten elektrischen Reachstacker und schweren Elektrostapler aus, der Ende 2021 vorgestellt wurde. Ebenso begann Kalmar die Produktion von elektrischen Reachstackern im Werk in Shanghai. Ziel ist es, die Marktdurchdringung in Asien zu erhöhen.

www.cargotec.com

www.kalmarglobal.com

10 Doosan Bobcat, Südkorea

Doosan Bobcat – börsennotiert und mehrheitlich zum Mischkonzern Doosan gehörig – liegt im Ranking auf Platz 10. Für 2023 beläuft sich der gesamte Jahresumsatz mit den drei Produktbereichen – Kompakte Baumaschinen, Material Handling und Mobile Stromerzeuger – auf 9,76Bill.KRW (6,91Mrd.€) und dies bei einem Betriebsgewinn von 1,40Bill.KRW (990,02Mio.€). Mit Steigerungen von 13 Prozent bzw. 30 Prozent sind dies jeweils Rekordwerte für das Unternehmen. Der Umsatz des Bereiches Material Handling erhöhte sich von 1,54Bill.KRW (1,13Mrd.€) auf 1,74Bill. KRW (1,23Mrd.€). An den Umsatzsteigerungen waren die Verkäufe in Nordamerika mit 15 Prozent und die in EMEA mit 7 Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr beteiligt; in ALOA (Asien, Lateinamerika, Ozeanien, Australien) sank der Wert um 2 Prozent. Im Berichtsjahr änderte Doosan Bobcat das Branding: Die Marke Doosan Industrial Vehicle wird im heimischen koreanischen Markt und asiatischen Raum weiter gepflegt. In den umsatzstärksten Regionen, Nordamerika und EMEA, wird Bobcat (deutsch: Rotfuchs) als alleiniger Markenname geführt.

www.doosanbobcat.com

11 Clark Material Handling, Südkorea

Clark Material Handling steigerte für 2023 den Nettoumsatz von 1,17Bill.KRW (2022) auf 1,36Bill.KRW im Berichtsjahr, entsprechend in Euro von 862Mio.€ (2022) auf 963Mio.€. Angaben zu Gewinnen oder Verlusten macht das Familienunternehmen grundsätzlich nicht öffentlich. Im Konzern arbeiten wie im Vorjahr 12.000 Beschäftigte, bei Clark Material Handling sind es mit 1.800 Beschäftigten 100 mehr als im Vorjahr. Clark, (Mit-)Erfinder des Gabelstaplers, betreibt ein weltweites Händlernetz mit mehr als 480 Standorten in über 90 Ländern. Die Clark Europe GmbH, mit Stammsitz in Duisburg, betreut die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika mit über 180 Vertriebspartnern in 60 Ländern. Zu Clarks Portfolio gehören Lagertechnikgeräte wie Elektro-, Hoch- und Niederhubwagen, Schmalgangstapler, Schubmaststapler, Gegengewichtsstapler mit Elektro- und Verbrennungsmotoren (Gas und Diesel) mit Tragfähigkeiten von 1,5 bis 8t sowie Schlepper und Routenzüge. 2024 setzt Clark mit der Ankündigung, das bisher in Südkorea ansässige Global Headquarters nach Lexington, Kentucky an den Standort der nordamerikanischen Niederlassung umzuziehen, ein Zeichen. Mit der Entwicklung neuer Produkte und der Integration neuer Technologien möchte Clark die Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern.

www.clarkmheu.com

12 Hyundai Material Handling, Südkorea

Mit einem außergewöhnlichen Umsatzsprung von fast 90 Prozent (auf Euro-Basis) verzeichnete Hyundai Material Handling unter den 30 Unternehmen der Weltrangliste die höchste Steigerung. Ganze 1,16Bill.KRW oder 818Mio.€ erreichte das südkoreanische Unternehmen 2023 nach 434Mio.€ 2022 oder 588Mrd.KRW im Vorjahr. Damit verbesserte sich Hyundai Material Handling von Rang 15 auf Rang 12 in der Weltrangliste. Nach Angaben des Unternehmens ist die beschriebene Umsatzentwicklung wesentlich durch nachgeholte Bestellungen aus den Jahren 2021 und 2022 begründet. Man darf gespannt sein, wie sich die Umsätze von Hyundai Material Handling im nächsten Berichtsjahr ohne die 2023 prägenden Sondereinflüsse entwickeln.

www.hyundai-mh.eu

13 EP Equipment, Volksrepublik China

Gegenüber dem Vorjahr steigerte EP Equipment den Umsatz von 5Mrd.CNY auf 5,9Mrd.CNY bzw. von 708Mio.€ auf 773Mio.€ und belegt damit Rang 13. Das Unternehmen begann 2007 in China mit der Produktion von Flurförderzeugen. 2009 startete die Präsenz in den USA durch die Übernahme des Herstellers Big Joe, 2011 erfolgte die verstärkte Expansion nach Europa durch die Niederlassung in Belgien. 2013 setzte das Unternehmen insgesamt rund 10.000 Einheiten ab, 2019 schon zehn Mal so viele. Die schnelle Entwicklung von EP Equipment zeigt sich auch bei den Produktionskapazitäten: Seit 2023 wurden diese auf 670.000m² an drei Standorten ausgedehnt, davon zwei in China und eine in den USA. Weltweit hat EP Equipment sieben Vertriebszentren und inzwischen über 3.000 Beschäftigte. Das Unternehmen sieht sich als Weltmarktführer in der alten Klassenbezeichnung 3 für Flurförderzeuge an, unter anderem elektrische Palettenstapler und Schlepper, sowohl Mitfahrer- als auch Mitgängergeräte.

www.ep-equipment.com

14 Merlo, Italien

Die Merlo-Gruppe hat nach Umsatzsteigerungen von 595Mio.€ (2021) und 677Mio.€ (2022) im Berichtsjahr mit 734,6Mio.€ einen neuen Höchststand erreicht. Die Merlo SpA Industria Metalmeccanica mit Sitz in Cervasca (Provinz Cuneo), welche Flurförderzeuge herstellt, verzeichnete einen Umsatzanstieg von 603Mio.€ (2022) auf 659,6Mio.€ (2023). Wiederum melden sowohl die gesamte Merlo-Gruppe als auch Merlo SpA in Cuneo für das Berichtsjahr Gewinne, ohne diese zu beziffern. Die Mitarbeiteranzahl der Merlo Gruppe ist von 1.606 im Vorjahr auf 1.682 angestiegen. Von diesen arbeiten 1.212 gegenüber 1.103 im Vorjahr im Flurförderbereich.

www.merlo.com

15 Komatsu, Japan

Komatsu weist seit Jahren Gesamtzahlen des Konzerns aus, der seine größten Umsätze im Bereich der Baumaschinen macht, jedoch keine Zahlen im Sinne der Definition von Flurförderzeugen. Wir können daher nur eine unscharfe Orientierung für die Einordnung in das Ranking geben. Die hier verwendete Größe bezieht sich auf die Vorjahre, erlaubt unserer Auffassung nach trotzdem eine realistische Einordnung, zumal der Abstand zu den einen Platz höher und einen Platz niedriger platzierten Unternehmen nicht allzu knapp ist. Für das nächste Berichtsjahr werden wir uns erneut bemühen, genauere Zahlen von Komatsu zu erhalten. Die Gesamtmitarbeiterzahl des Komatsu-Konzerns ist gegenüber dem Vorjahr von 64.343 auf 65.738 gestiegen.

www.komatsu.com

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