Hightech-Sensorgabelzinken

Wenn der Blick durch Transportgut versperrt ist, bleibt nur noch das Bauchgefühl - oder auch nicht! Die SmartFork von Vetter Industrie ermöglicht beste Sicht auf alles, was sonst verborgen ist. Intuition trifft Präzision - mit einem Werkzeug, das die Arbeit so effizient und sicher macht wie mit keiner Gabelzinke zuvor.
 Beschichtete AGV-Sensorgabelzinke
Beschichtete AGV-SensorgabelzinkeBild: Vetter Industrie GmbH

Fahrerlose Transportsysteme sind das Herzstück automatisierter Logistikprozesse. Die Systeme werden ständig weiterentwickelt, um die Logistik 4.0 noch effizienter, sicherer und einfacher zu gestalten. Neben der Vielzahl von Vorteilen zur Automatisierung von Logistik- und Produktionsprozessen, stellen sich beim Einsatz von Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) selbstverständlich die Herausforderungen für einen wirtschaftlichen und produktiven Einsatz: Die Integration smarter Sensorik in die Gabelzinken der FTS/AGV ist dabei ein entscheidendes Kriterium zur definierten und sicheren Ladungserkennung und -aufnahme.

Europas führender Gabelzinkenhersteller Vetter ist auf diesem Gebiet innovativer Schrittmacher: Die Vetter SmartFork bietet ausgereifte und individuelle Lösungen, um FTS/AGV mit intelligenter Sensortechnik in der Gabelzinke auszustatten und an die verschiedensten Anforderungen anzupassen.

 Sensorik in der Gabelzinkenspitze zur 
sicheren Ladungsaufnahme
Sensorik in der Gabelzinkenspitze zur sicheren LadungsaufnahmeBild: Vetter Industrie GmbH

Kein Verrutschen der Ladung bei gleichzeitiger Lärmreduzierung

Eingebaute Lichttaster in der Gabelzinke des FTS/AGV erkennen während der Einfahrt in den Ladungsträger das Ende des Ladungsträgers, sodass die Ladung sicher aufgenommen werden kann. Die dahinterstehende Ware wird nicht beschädigt. Gleichzeitig wird mittels des EasySecure Sensors erkannt, ob die Ladung ordnungsgemäß aufgenommen wurde, dabei wird überwacht, ob sich das Transportgut während des Transportvorgangs bewegt oder gar von der Gabelzinke rutscht. Neben der eingebauten Sensorik ist es zusätzlich möglich, die Gabelzinken mit speziellen Antirutsch- bzw. Antilärm-Beschichtungen auszustatten, um den automatisierten Ladeprozesses noch sicherer zu machen. Die Funktionalität der Sensorik wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt.

 Detailaufnahme: Sensor in der Gabelspitze
Detailaufnahme: Sensor in der GabelspitzeBild: VetterIndustrie GmbH

Sichere Ladungsaufnahme

In einem weiteren Kundenprojekt wurden die Gabelzinken eines FTS zur Ladungsaufnahme mit einem Neigungssensor, dem sogenannten SmartFork Level, ausgestattet. Mit dieser Funktion werden die Gabelzinken bei der Ladungsaufnahme automatisch horizontal ausgerichtet, um die Durchbiegung der Gabelzinken zu kompensieren. Zusätzlich wurde in der Gabelspitze ein Lichttaster integriert, um eine Belegungskontrolle beim Einfahren in den Ladungsträger zu ermöglichen. Weiterhin wird der Abstand zwischen Gabelblatt und Ladungsträger vermessen und mögliche Störkanten werden erkannt. Ein Verhaken bzw. Hängenbleiben der Ladung wird somit ausgeschlossen.

Smarte Groß-Gabelzinken

Für den Transport schwerer Lasten bietet Vetter smarte Groß-Gabelzinken. Bei diesem Einsatz wurden rollengeführte Gabelzinken mit einem Querschnitt von 350x80mm und einer Tragfähigkeit von 12t bei einem Lastschwerpunkt von 1200mm mit einem SmartFork Laser und einer SmartFork FrontCam ausgestattet. Dabei sollte das Gerät sowohl autonom fahren als auch von einer Person gesteuert werden können. Mit einem eingebauten Laser in der Gabelzinkenspitze wird die Einfahrposition des aufzunehmenden Ladegutes exakt anvisiert. Dadurch werden Beschädigungen des Ladegutes auf ein Minimum reduziert. Über die Frontkamera kann der Fahrer zusätzlich sehen, was sich bei aufgenommener Ladung vor der Ladung abspielt. Wird das Fahrzeug autonom bewegt dient die Frontkamera zur Remote-Überwachung des Geräts.

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Dr. Stefan Bauer von Witron verantwortet das CPMS-Wellpappengeschäft der Oberpfälzer. Ebenso sind er und sein Team an der Entwicklung und Weiterentwicklung diverser Plattform-Lösungen beteiligt, die später auch im Lebensmitteleinzelhandel in Logistikzentren auf der ganzen Welt installiert werden. Das gilt auch für das jüngste Witron-Projekt unter der Verantwortung von Dr. Bauer: Die Automatisierung der Tourenplanung mit integrierter 3D-Beladeoptimierung im Rahmen eines Entwicklungsprojektes mit der TU Dresden.