Ein EUDR-Check könnte, stark vereinfacht, etwa so aussehen: Produkt prüfen Ù eigene Rolle in der Lieferkette klären Ù Herkunft ermitteln Ù Risikostufe bestimmen Ù Sorgfaltspflichten erfüllen Ù Sorgfaltserklärung über ein zentrales Informationssystem Ù Nachweise dokumentieren.

Hohe Kontrolldichte

Die Behörden müssen jährlich eine bestimmte Mindestquote an Kontrollen bei Marktteilnehmern vornehmen, die mit Produkten aus Hochrisikoländern handeln. Stellt sich heraus, dass nicht konforme Erzeugnisse in Verkehr gebracht wurden, drohen neben Geldstrafen bis zu 100.000 Euro auch Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren.

Anja Falkenstein ist als Rechtsanwältin in Karlsruhe tätig und schreibt zu Themen an der Schnittstelle Logistik/Recht.

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