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15. September 2020
Effiziente Intralogistik mit sicherem Abstand
Der innerbetriebliche Materialfluss muss auch unter Corona-bedingten Hygieneauflagen reibungsfrei laufen. Der Intralogistik-Spezialist Expresso bietet dazu mit der Flurförderzeug-Serie Lift2move und der Freischwenk-Positionierlösung BalanceLift schnell umsetzbare Lösungen an. Für alle Umternehmen, die jetzt handeln müssen, steht zudem eine kostengünstige Einsteigerlösung bereit.
 'Kontaktlose' Übergabe: Mit dem mobilen Transport- und Hebegerät Lift2move von Expresso können die Mitarbeiter Werkstücke, Bauteile, Halbzeuge und Behälter handeln, ohne ihren Kollegen zu nahe zu kommen. Im Bild zu sehen ist die Einsteigervariante Basic.
‚Kontaktlose‘ Übergabe: Mit dem mobilen Transport- und Hebegerät Lift2move von Expresso können die Mitarbeiter Werkstücke, Bauteile, Halbzeuge und Behälter handeln, ohne ihren Kollegen zu nahe zu kommen. Im Bild zu sehen ist die Einsteigervariante Basic.Bild: Expresso Deutschland GmbH

Auf Abstand bleiben und möglichst wenig Gegenstände berühren – das ist leicht gesagt. Je nach Branche und Betrieb lassen sich jedoch die Corona-bedingten Hygiene- und Verhaltensregeln nur schwer mit der bisherigen Materialfluss-Organisation vereinbaren. Zahlreiche Prozesse stehen daher auf dem Prüfstand und viele eingeübte Routinen müssen kurzfristig an die neue Situation angepasst werden. „Etliche Unternehmen betrachten die Krise als Chance und nehmen nun ihre Abläufe unter Effizienz-Gesichtspunkten unter die Lupe; andere sind schon einen Schritt weiter und benötigen dringend technische Lösungen, um ihre Intralogistik möglichst schnell auf die Non-Contact- und Keep-Distance-Regeln der Corona-Verordnungen abzustimmen“, berichtet Dr. Alexander Bünz, Geschäftsführer von Expresso. Bereits seit einigen Wochen arbeiten die Produkt- und Vertriebsmanager des Kasseler Herstellers mit Hochdruck daran, ihre Kunden in Industrie und Handel mit den dafür am besten geeigneten Fördermitteln und Handhabungssystemen auszustatten. Im Fokus stehen dabei vorrangig das mobile Transport- und Hebegerät Lift2move sowie das Freischwenk-Positioniersystem BalanceLift. Denn beide ermöglichen das ‚kontaktlose‘ Handling von Werkstücken, Bauteilen, Halbzeugen und Behältern. Wer mit diesen Systemen agiert, kommt keinem Kollegen zu nahe und kann alle Aufgaben aus sicherer Entfernung erledigen. „Sowohl mit dem Lift2move als auch mit dem pneumatischen oder elektrischen BalanceLift lassen sich viele Hebe-, Senk- und Förderarbeiten in Prozessen der Bestückung, Zuführung, Entnahme und Übergabe berührungslos und unter Einhaltung der nötigen Schutzabstände ausführen“, erklärt Dr. Alexander Bünz.

Schlankes Einstiegssystem gefragt

 Maßgeschneiderte Corona-Lösung: Expresso stattet sein mobiles Transport- und Hebegerät Lift2move mit einer zusätzlichen Trennscheibe zur Infektionsabwehr aus.
Maßgeschneiderte Corona-Lösung: Expresso stattet sein mobiles Transport- und Hebegerät Lift2move mit einer zusätzlichen Trennscheibe zur Infektionsabwehr aus.Bild: Expresso Deutschland GmbH

Der Lift2move ist ein manuelles Vorschub-Flurförderzeug mit elektrisch höhenverstellbarem Hubmast, der zahlreiche spezifische Anbaugeräte aufnehmen kann. Das System bietet schon in Normalzeiten viel Spielraum für intralogistische Prozessoptimierungen und punktet unter den Corona-Bedingungen nun mit seiner hohen Flexibilität und einfachen Bedienbarkeit. Es passt sich jederzeit neuen Platzanforderungen an und lässt sich durch viele verschiedene Lastaufnahmen einfach auf rasch wechselnde Aufgabenstellungen abstimmen. Weil kostengünstig und rasch verfügbar, sind derzeit insbesondere die Einsteigervariante Basic sowie die erst kürzlich vorgestellte Baureihe Selective gefragt. Mit dem Lift2move Selective lassen sich kurzfristig bereits viele Standardarbeiten der Handhabungstechnik unter Beachtung der Abstandsregeln organisieren, da Expresso diese Baureihe mit drei verschiedenen Masthubwegen (1.192/ 1.442/1.692mm) für Traglasten bis 125kg anbietet. Dazu passend gibt es sechs Lastaufnahmen: Drei Plattformen für Behälter und Bauteile, einen V-Block für Zylindrisches, einen 500mm-Dorn für Coils und einen 450mm-Ausleger mit Lasthaken.

Wer als Betriebs- und Produktionsleiter bereits weiß, welche intralogistischen Aktionen ein höheres Maß an Aufmerksamkeit in punkto Corona erfordern, kann seinen Blick über die Einsteiger-Serie hinaus auf die größeren Lift2move Baureihen richten. Hier stellt Expresso auch Doppelmast-Modelle mit Tragfähigkeiten von bis zu 400kg zur Verfügung und nutzt die gesamte Klaviatur der Baukasten-Philosophie: Fahrwerk, Mastantriebe, Bremsen, Energiemodule – dem Nutzer bieten sich hier viele Optimierungsansätze. Ohne viel Aufwand lässt sich ein Lift2move auch als Werkstückträger oder mobiler Arbeitsplatz konfigurieren. „Darüber hinaus offerieren wir dafür aktuell eine Klarsicht-Trennscheibe zur Infektionsabwehr, und unsere Serviceteams bieten einen exzellenten Support bei der praktischen Umsetzung der Corona-spezifischen Non-Contact-Regeln. Beispielsweise mit einer intensiven Vor-Ort-Beratung oder der Bereitstellung von Testgeräten“, ergänzt Geschäftsführer Alexander Bünz.

 Das ergonomische Positioniersystem BalanceLift ermöglicht es einer einzigen Person, ohne direkten Kontakt zu den Mitarbeitern große und schwere Objekte innerhalb definierter Aktionsfelder zu bewegen.
Das ergonomische Positioniersystem BalanceLift ermöglicht es einer einzigen Person, ohne direkten Kontakt zu den Mitarbeitern große und schwere Objekte innerhalb definierter Aktionsfelder zu bewegen.Bild: Expresso Deutschland GmbH

Kontaktloses Versetzen

Für Entnahme- und Übergabeprozesse, bei denen kürzere Wegstrecken zu überwinden sind, bietet Expresso den BalanceLift an. Dieses ergonomische Freischwenk-Positioniersystem gibt es als Pneumatik- oder Elektroversion. Es ermöglicht es einer einzigen Person, große und schwere Objekte innerhalb eines handhabungstechnisch definierten Aktionsfeldes zu bewegen. Behälter oder Bauteile können damit mit minimalem Krafteinsatz und ohne direkten Kontakt zu anderen Mitarbeitern aufgenommen und versetzt werden. Dabei lässt sich jeder BalanceLift über diverse Trägersysteme und das Greifersortiment an seine Aufgabe und sein Umfeld anpassen. Während die Druckluftvariante bis zu 150kg schwere Lasten bewegt und sich auch für Ex-Zonen eignet, kann der Elektro-Balancer Nutzlasten von bis zu 600kg aufnehmen.

Als Träger- und Führungssysteme des BalanceLift dienen ein mobiler oder stationärer Schwenkkran, ein fest montierter oder verfahrbarer Säulen-/Wandschwenkkran, ein Aluminium-Traversensystem oder ein Schienensystem. Bei komplexen Großprojekten kooperiert Expresso zudem mit namhaften Kranbauern und die Integration in kundenseitige Krananlagen ist ebenfalls machbar. Die Pneumatik-Variante besteht aus Trägersystem, Druckluftzylinder, Steuerung sowie Greifer oder Aufnahme. Bei der Steuereinheit kann der Anwender wählen zwischen der voreinstellbaren Balancer-Steuerung für das tastenlose Handling stets gleicher Gewichte oder der Vario-Steuerung für wechselnde Gewichte. Der elektrische BalanceLift hat einen Servoantrieb, dessen Geschwindigkeit sich stufenlos von feinfühliger Langsamfahrt bis Maximaltempo (61m/min) regeln lässt. Sein Steuergriff verfügt über eine sensorische Bedieneridentifikation und einen Modus, in dem der Anwender die Last ohne Bedienung der Auf-/Ab-Steuerung in X- und Z-Achse frei per Hand bewegen kann. Mit welchem Greif- oder Aufnahmemittel ein BalanceLift bestückt wird, richtet sich nach der Art der Last und den Corona-spezifischen Anforderungen. Das Baukastensystem und die Kreativität des Engineerings von Expresso setzen hier kaum Grenzen.

www.expresso-group.com

EXPRESSO Deutschland GmbH
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