Für Unternehmen bedeutet das: Mehrweg muss deshalb technisch funktionieren. Neben der Wiederverwendbarkeit können Vorgaben zum Rezyklatanteil die Materialauswahl, die Lieferkette und die Kostenstruktur beeinflussen. Rezyklat, etwa in Form von Regranulat, kommt dabei nur infrage, wenn es die technischen Anforderungen des jeweiligen Ladungsträgers erfüllt. Qualität, Verfügbarkeit und Kosten des Materials müssen deshalb ebenso betrachtet werden wie die Prozesssicherheit im Umlauf.

Thomas Schleisick ergänzt: „Mehrweg ist damit nicht nur eine Frage des Behälters, sondern des gesamten Systems. Unternehmen benötigen langlebige, poolfähige und eindeutig identifizierbare Ladungsträger. Reinigung, Prüfung, Reparatur und Rückführung gehören ebenso zur Betrachtung wie die Konstruktion und Materialauswahl des Produkts.“

Automatisierte Lager erfordern deshalb eine abgestimmte Planung aller Komponenten. Der Ladungsträger muss zum gesamten Anforderungsprofil des Supply-Chain-Prozesses passen. Die Walther Faltbox Group berücksichtigt diese Zusammenhänge bei der Entwicklung von DPS-Falt- und Klappboxen, Trays, Paletten und kundenspezifischen Ladungsträgern. Diese werden Teil eines effizienten und wirtschaftlich planbaren Materialflusses.

Seiten: 1 2 3