Sicheres Wenden schwerer Bauteile

Demag stellt eine neue Standardfunktion für das Universalkranprogramm vor: Mit einem optionalen Maßnahmenpaket lassen sich Krananlagen mit einer Lastwendefunktion ausrüsten, die ein Höchstmaß an Sicherheit erreicht - ohne zusätzlichen Engineering-Aufwand. Die Mehrkosten sind überschaubar, der Nutzen ist sehr hoch.
 Im Zuge der Erweiterung des Universalkranprogramms hat Demag die Option 'Lastwenden' so weit standardisiert, dass sie bei Universalkranen mit zwei Hubwerken eine wesentlich geringe individuelle Engineering-Leistung erfordert.
Im Zuge der Erweiterung des Universalkranprogramms hat Demag die Option ‚Lastwenden‘ so weit standardisiert, dass sie bei Universalkranen mit zwei Hubwerken eine wesentlich geringe individuelle Engineering-Leistung erfordert.Bild: Demag Cranes & Components GmbH

Zahlreiche Anwender von Hallenkranen stehen ab und zu vor der komplexen Aufgabe, schwere Bauteile wie Presswerkzeuge, Maschinenbetten oder Sonderbehälter nicht nur zu heben und horizontal zu bewegen, sondern auch zu wenden.

Diese Funktion ist mit Demag Kranen seit Jahrzehnten zu realisieren, allerdings war diese Funktion mit einem nicht zu unterschätzenden Engineering-Aufwand verbunden. Im Zuge der Erweiterung des Universalkranprogramms hat Demag die Option ‚Lastwenden‘ so weit standardisiert, dass sie bei Universalkranen mit zwei Hubwerken eine wesentlich verringerte individuelle Engineering-Leistung erfordert, ohne das anerkannt hohe Sicherheitsniveau zu beeinträchtigen. Somit profitiert der Kunden von höchster Sicherheit und Funktionalität bei in einem wirtschaftlich attraktiven Preisrahmen. Mit dieser Paketlösung auf diesem Sicherheitslevel verfügt Demag über ein Alleinstellungsmerkmal im Kranmarkt.

Zum Maßnahmenpaket, das die Funktion ‚Wenden von Lasten‘ ermöglicht, gehören eine höhere Dimensionierung des Stahlbaus und die Ausrüstung mit zusätzlichen Sensoren. Außerdem wird die Demag Steuerung SafeControl, die alle Kranbewegungen und -funktionen sicherheitsgerichtet steuert und überwacht, für den Lastwendeprozess modifiziert.

Je nach Anforderung an die Baugröße der Seilzüge kann ein Schrägzugwinkel von bis zu 20° erreicht werden. Mit den derart modifizierten Universalkranen können Lasten mit Gewichten bis zu 50t gewendet werden.

Sicherheit nach Bedarf

Der Anwender hat die Wahl zwischen zwei sicheren Ausführungen. Mit der Kombination der Demag SafeControl-Steuerung mit einem zweikanaligen, berührungslos arbeitenden Sensorsystem wird die präzise Messung des Seilwinkels realisiert. Bei der Basisausführung erfolgt eine akustische und optische Warnung, sobald der maximale Auslenkwinkel erreicht ist.

In der sichersten Ausbaustufe überwacht die Demag SafeControl-Steuerung sicherheitsgerichtet alle Bewegungsabläufe und stoppt bei Überschreiten des maximal zulässigen Seilwinkels automatisch die Hub- und Fahrbewegungen. Dabei wird eine hohe Sicherheitskategorie erreicht: Performance Level d (Heben) oder c (Fahren) nach EN13849-1, Kategorie 3.

Bei beiden Varianten wird die Lastwendefunktion standardmäßig drahtlos über Joysticksender bedient, die eine intuitive Steuerung mit Blick auf die zu wendende Last ermöglichen. Alternativ erfolgt die Steuerung auch über Tastenhandsender oder Handsender mit Mini-Joystick-Bedienkonzept.

Mit dieser Option bietet Demag Werkzeug- und Formenbauern sowie Unternehmen, die Sondermaschinen und -anlagen produzieren und diese einsetzen, eine interessante und ebenso sichere wie einfach zu realisierende Sonderfunktion im Kranbetrieb.

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Was heißt: 
„In Anlehnung an die Norm“?

Was heißt: „In Anlehnung an die Norm“?

Dürfen Produkte, die das GS-Prüfzeichen und gleichzeitig den Zusatz „in Anlehnung an die Norm“ tragen, verwendet werden, als seien sie nachweislich sichere Produkte beziehungsweise Arbeitsmittel? Die Antwort lautet: Ja! Doch der Hinweis „in Anlehnung“ sorgt für Unbehagen. Es ist Zeit, über die Hintergründe zu informieren, die heutige Norm zu interpretieren und sie bei nächster Gelegenheit anzupassen. Es geht um die EN 12195-2.

Bild: VETTER Industrie GmbH
Bild: VETTER Industrie GmbH
Gabelzinken-Hersteller 
mit Tradition

Gabelzinken-Hersteller mit Tradition

Vetter ist heute einer der führenden Hersteller von Gabelzinken in Europa. An Produktionsstandorten in Deutschland und den USA wird das wohl umfangreichste Gabelzinken-Produktprogramm für die Flurförderzeugindustrie gefertigt. Mit Einführung der SmartFork – der intelligenten Gabelzinke mit integrierter Kamera- und Sensortechnik – ist Vetter Schrittmacher für mehr Sicherheit beim Staplereinsatz und einer erfolgreichen Logistik 4.0.

Bild: Körber AG
Bild: Körber AG
Warehouse der Zukunft

Warehouse der Zukunft

Körber unterstützt mit seinem Geschäftsfeld Supply Chain den Sportfachhändler Intersport beim Neubau und der Erweiterung des Zentrallagers in Heilbronn. Von der Planungsphase bis zur Finalisierung zeichnet Körber sich verantwortlich für die praktische Umsetzung eines vollautomatisierten Lagers, das nicht nur technologisch State of the Art ist, sondern auch den wachsenden Bedarf an intelligenter Lagerkapazität in den kommenden Jahren abdecken kann.

Bild: Schulte-Henke GmbH
Bild: Schulte-Henke GmbH
Sicherer Transport von 
Elektro- und Konsumgütern

Sicherer Transport von Elektro- und Konsumgütern

Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle werden mit Hilfe von Karton- und Geräteklammern mittels Gabelstapler schnell und sicher transportiert. Da Stabau seine Kunden in schnellwachsenden Branchen wie der Konsumgüter- und Elektronikindustrie bestmöglich unterstützen möchte, bietet das Unternehmen zahlreiche Varianten des Anbaugeräts und individuelle Sonderlösungen an.

Anzeige

Anzeige

Anzeige