Vollautomatisierte Lösung für das Langguthandling
Hubtex stellt den ersten vollautomatisierten Elektro-Mehrwege-Seitenstapler für das Handling von langen, schweren und sperrigen Gütern vor: Die Einführung des PhoeniX AGV ist ein weiterer Schritt, um Hubtex als Automatisierungsberater mit einem breiten Ökosystem aus Technologien zu positionieren.
 Zertifizierte Sensorik: Der PhoeniX AGV erkennt Freiräume zum Eintauchen der Gabelzinken zur Lastaufnahme.
Zertifizierte Sensorik: Der PhoeniX AGV erkennt Freiräume zum Eintauchen der Gabelzinken zur Lastaufnahme.Bild: Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG

Der neue Elektro-Mehrwege-Seitenstapler-Baukasten PhoeniX wurde von Hubtex bereits in seiner Basiskonfiguration für eine schrittweise Automatisierung ausgelegt und punktet mit einer elektrischen Lenkung, die aufgrund des geringeren Energieverbrauchs längere Einsatzzeiten ermöglicht. Nun hat der Hersteller auf Basis dieses Kernprodukts den vollautomatisierten PhoeniX AGV entwickelt. „Damit bringen wir nicht einfach die nächste AGV-Lösung auf den Markt, sondern besetzen eine bestimmte Nische, in der es bisher nur wenige automatisierte Lösungen gibt – das Handling von langen, schweren und sperrigen Lasten“, erklärt Hans-Joachim Finger, Geschäftsführer Vertrieb und Einkauf bei Hubtex. „Der PhoeniX steht stellvertretend für unsere gesamte Palette an Hubtex-Fahrzeugen mit Elektroantrieb, auf die das Konzept übertragen werden kann.“

Der PhoeniX AGV im Überblick

Ein besonderes Feature des Phoenix AGV ist die für Mehrwegestapler wichtige Erkennung von unterschiedlichen Langgütern, die über die Fahrzeugkontur hinausragen. Zu den Grundfunktionen des Fahrzeugs gehören außerdem dynamisches Mapping, exaktes Positionieren und Blocklagerung. Die Alleinstellungsmerkmale im Überblick:

Objektbasierte Navigation

Mit einer objektbasierten Navigation kombiniert Hubtex die Daten von Navigations-, Personenschutz- und Maschinenschutzsensoren. So erstellen die Personenschutzsensoren ein horizontales Schutzfeld, jeweils in Fahrtrichtung. Dieses reduziert automatisch die Fahrgeschwindigkeit bis zum Stopp, wenn sich eine Person oder ein Gegenstand im Warnfeld befindet. Zudem werden die Personenschutzscanner auch beim exakten Einfahren des AGV in den Regalgang genutzt. Zusätzlich zu den Personenschutzscannern befinden sich am Fahrzeug Maschinenschutzscanner, die vor Kollisionen schützen. Da der Personenschutzscanner nur eine eindimensionale Scan-Ebene in niedriger Höhe überwacht, können z.B. in den Fahrweg hineinragende Gegenstände nicht erkannt werden. Ein zusätzlicher Navigationsscanner unterstützt hier und identifiziert Objekte in der Umgebung wie Kragarmregale, Wände oder Säulen. Durch die Kombination aller Scanner-Daten entsteht eine interaktive, virtuelle Karte des Lagers, anhand derer die Position des Phoenix AGV innerhalb der Halle ermittelt wird und die zielgenaue Ansteuerung eines Lagerplatzes möglich ist.

Sichere Lasterkennung von Langgut

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die patentierte Langguterkennung. Sie ermöglicht es, Langgut sicher zu detektieren, aufzunehmen und den Fahrbereich entsprechend anzupassen. Nicht homogen verteilte Lasten bzw. Profile unterschiedlicher Länge sind im Erfassungsbereich der zertifizierten Sensorik erkennbar. Dafür wird die zum Fahrzeug gewandte Lastkontur abgescannt. Das Fahrzeug erkennt unter anderem folgende Komponenten: Mittels Barcodes führt es eine Plausibilitätsprüfung des Fahrauftrags durch und detektiert zudem Freiräume zum Eintauchen der Gabelzinken zur Lastaufnahme. Die Ermittlung der Lastlänge ist von hoher Bedeutung, da die Last in der Regel deutlich länger als das Fahrzeug ist und somit eine Anpassung der Schutzfelder und Fahrwege nötig ist.

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