- Anzeige -
Lesedauer: 4 min
21. Dezember 2020
Vollautomatisierte Lösung für das Langguthandling
Hubtex stellt den ersten vollautomatisierten Elektro-Mehrwege-Seitenstapler für das Handling von langen, schweren und sperrigen Gütern vor: Die Einführung des PhoeniX AGV ist ein weiterer Schritt, um Hubtex als Automatisierungsberater mit einem breiten Ökosystem aus Technologien zu positionieren.
 Zertifizierte Sensorik: Der PhoeniX AGV erkennt Freiräume zum Eintauchen der Gabelzinken zur Lastaufnahme.
Zertifizierte Sensorik: Der PhoeniX AGV erkennt Freiräume zum Eintauchen der Gabelzinken zur Lastaufnahme.Bild: Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG

Der neue Elektro-Mehrwege-Seitenstapler-Baukasten PhoeniX wurde von Hubtex bereits in seiner Basiskonfiguration für eine schrittweise Automatisierung ausgelegt und punktet mit einer elektrischen Lenkung, die aufgrund des geringeren Energieverbrauchs längere Einsatzzeiten ermöglicht. Nun hat der Hersteller auf Basis dieses Kernprodukts den vollautomatisierten PhoeniX AGV entwickelt. „Damit bringen wir nicht einfach die nächste AGV-Lösung auf den Markt, sondern besetzen eine bestimmte Nische, in der es bisher nur wenige automatisierte Lösungen gibt – das Handling von langen, schweren und sperrigen Lasten“, erklärt Hans-Joachim Finger, Geschäftsführer Vertrieb und Einkauf bei Hubtex. „Der PhoeniX steht stellvertretend für unsere gesamte Palette an Hubtex-Fahrzeugen mit Elektroantrieb, auf die das Konzept übertragen werden kann.“

Der PhoeniX AGV im Überblick

Ein besonderes Feature des Phoenix AGV ist die für Mehrwegestapler wichtige Erkennung von unterschiedlichen Langgütern, die über die Fahrzeugkontur hinausragen. Zu den Grundfunktionen des Fahrzeugs gehören außerdem dynamisches Mapping, exaktes Positionieren und Blocklagerung. Die Alleinstellungsmerkmale im Überblick:

Objektbasierte Navigation

Mit einer objektbasierten Navigation kombiniert Hubtex die Daten von Navigations-, Personenschutz- und Maschinenschutzsensoren. So erstellen die Personenschutzsensoren ein horizontales Schutzfeld, jeweils in Fahrtrichtung. Dieses reduziert automatisch die Fahrgeschwindigkeit bis zum Stopp, wenn sich eine Person oder ein Gegenstand im Warnfeld befindet. Zudem werden die Personenschutzscanner auch beim exakten Einfahren des AGV in den Regalgang genutzt. Zusätzlich zu den Personenschutzscannern befinden sich am Fahrzeug Maschinenschutzscanner, die vor Kollisionen schützen. Da der Personenschutzscanner nur eine eindimensionale Scan-Ebene in niedriger Höhe überwacht, können z.B. in den Fahrweg hineinragende Gegenstände nicht erkannt werden. Ein zusätzlicher Navigationsscanner unterstützt hier und identifiziert Objekte in der Umgebung wie Kragarmregale, Wände oder Säulen. Durch die Kombination aller Scanner-Daten entsteht eine interaktive, virtuelle Karte des Lagers, anhand derer die Position des Phoenix AGV innerhalb der Halle ermittelt wird und die zielgenaue Ansteuerung eines Lagerplatzes möglich ist.

Sichere Lasterkennung von Langgut

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die patentierte Langguterkennung. Sie ermöglicht es, Langgut sicher zu detektieren, aufzunehmen und den Fahrbereich entsprechend anzupassen. Nicht homogen verteilte Lasten bzw. Profile unterschiedlicher Länge sind im Erfassungsbereich der zertifizierten Sensorik erkennbar. Dafür wird die zum Fahrzeug gewandte Lastkontur abgescannt. Das Fahrzeug erkennt unter anderem folgende Komponenten: Mittels Barcodes führt es eine Plausibilitätsprüfung des Fahrauftrags durch und detektiert zudem Freiräume zum Eintauchen der Gabelzinken zur Lastaufnahme. Die Ermittlung der Lastlänge ist von hoher Bedeutung, da die Last in der Regel deutlich länger als das Fahrzeug ist und somit eine Anpassung der Schutzfelder und Fahrwege nötig ist.

Thematik: Flurförderzeuge
Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG
http://www.hubtex.com

Das könnte Sie auch interessieren

Herstellerumfrage: Nahtlose Integration in Produktion und Logistiker

Prozessautomatisierung und zustandsbasierte Instandhaltung sind bestimmende Themen bei Krananlagen. Digitale Technologien sorgen für höchste Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit im Betrieb. Mit welchen Ansätzen Hersteller aktuell auf diese Entwicklung reagieren und mit welchen Lösungen sie Arbeitsprozesse noch weiter optimieren, zeigt die neueste Marktumfrage von dhf Intralogistik.

mehr lesen

Herstellerumfrage: Nachhaltig in die Zukunft

Intelligente und nachhaltige Logistik mit höchster Effizienz soll es werden, um Energieverbrauch und Emissionen zu senken so wie kürzeste Lieferketten und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Mit welchen Lösungen Hersteller diese Ansprüche bedienen und wie sie den Markt in 2021 einschätzen, sind zentrale Themen der aktuellen Logistik-Umfrage von dhf Intralogistik.

mehr lesen

Sinkende Nachfrage schon vor der Corona-Krise

Nach dem Vorjahr 2018 bzw. 2018/2019, das unter gebremstem Wachstum stand, hat der Markt im Berichtsjahr 2019 bzw. 2019/2020 weitestgehend stagniert. Eine Entwicklung, die sich in der WITS-Statistik der bestellten und gelieferten Flurförderzeuge spiegelt. Die Zahl der georderten Fahrzeuge ist über sämtliche Geräteklassen um rund 2 Prozent gesunken. Die Summe der ausgelieferten Geräte ist dagegen gestiegen, aber kaum spürbar.
JÜRGEN WARMBOLD

mehr lesen

AGVs laden künftig induktiv

Ob in Produktion oder Logistik – die fahrerlosen Transportsysteme (FTS) von Stäubli WFT sind in nahezu allen Branchen im Einsatz. Um seinen Kunden noch effizientere logistische Abläufe zu garantieren, ist der Technologiekonzern mit Wiferion als exklusivem Lieferanten für induktive Ladetechnologie eine Partnerschaft eingegangen.

mehr lesen

Software auf dem Siegeszug

Mit der neuen verbrennungsmotorischen Staplerbaureihe 1202 hat Linde Material Handling den ersten vollvernetzten Stapler auf den Markt gebracht. Als „Digital Truck“ eröffnen die Modelle Flottenbetreibern ganz neue Möglichkeiten – angefangen bei der Online-Bestellung neuer Funktionen über eine verbesserte standortübergreifende Einsatzoptimierung bis hin zur Ferndiagnose und vorausschauenden Wartung.

mehr lesen

Neueste Technik für Telepizza

Mit einem klaren Bekenntnis zu Qualitätsprodukten und Innovation wurde Telepizza 1987 in Madrid ins Leben gerufen. Heute ist es, gemessen am Umsatz, das weltweit viertgrößte Pizzaunternehmen und zugleich das größte, das nicht aus den USA stammt. Telepizza hat mehr als 1.600 Filialen in 35 Ländern und beschäftigt fast 26.000 Mitarbeiter. Der Riesenerfolg des Unternehmens lässt sich auch darauf zurückführen, dass der Herstellungsprozess, die Vorbereitung und Produktion von Filialbestellungen und der Vertrieb zentralisiert am spanischen Unternehmensstandort in Daganzo de Arriba abgewickelt werden. In diesem nahe Madrid gelegenen Industriekomplex setzt Telepizza Flurförderzeuge von Unicarriers ein, um den Materialfluss zu bewältigen.

mehr lesen