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7. Juli 2020
Seil- und Kabeltrommeln sicher transportieren
Industrielle Kabeltrommeln sind schwere und sperrige Lasten, die während der Herstellung immer wieder hin und her bewegt werden müssen. Sehr oft fällt die Entscheidung, bei der Wahl des passenden Transportmittels, auf einen Niederhubwagen - vor allem, um kostbaren Rangierplatz und Gewicht einzusparen.
 Niederhubwagen von Genkinger-Baka erlauben eine Drehung der Kabeltrommel zur Positionierung ebenso wie das Spulen von Teillängen zur Kommissionierung.
Niederhubwagen von Genkinger-Baka erlauben eine Drehung der Kabeltrommel zur Positionierung ebenso wie das Spulen von Teillängen zur Kommissionierung.Bild: Genkinger GmbH

Kabel- und Seiltrommeln gibt es in den unterschiedlichsten Durchmessern, Breiten und Gewichten von 3.000kg bis zu 50t. Je nach Anforderung wird die Last unterschiedlich aufgenommen und transportiert. Basierend auf einem Baukasten bietet Genkinger-Baka ein komplettes Produktprogramm für den sicheren und effizienten Umschlag von Trommeln an. Für Rangierarbeiten sind Mitgängergeräte die erste Wahl, wohingegen für die Bewältigung von langen Distanzen Aufsitzgeräte bevorzugt werden.

Immer gute Sicht für Sicherheit und zügiges Rangieren

 Durch spezielle Lastklappen in den Prisma-Zinken können Kabeltrommeln mit unterschiedlichem Durchmesser aufgenommen werden.
Durch spezielle Lastklappen in den Prisma-Zinken können Kabeltrommeln mit unterschiedlichem Durchmesser aufgenommen werden.Bild: Genkinger GmbH

Ein Großteil der Kabel- und Seiltrommeltransporter werden mittlerweile mit Funkfernbedienung ausgerüstet, um dem Bediener die Arbeit zu erleichtern. Wenn die Trommel genau positioniert werden muss, kann der Bediener um den Transporter herumgehen und bei guter Sicht an einer Stelle außerhalb des Gefahrenbereichs die Maschine bedienen und die Trommel absetzen.

Transport von Trommeln mit unterschiedlichem Durchmesser

Wenn die Varianten der Trommeln sehr groß sind, dann gibt es die Möglichkeit sogenannte Lastklappen in den Prisma-Zinken des Gerätes einzubauen und diese bei kleinen Durchmessern herauszuklappen. Eine andere Variante ist ein Gestell mit einem kleineren Prisma, das vom Hubwagen aufgenommen wird. Ein Sensor erkennt das Gestell und passt automatisch den Hubbereich so an, dass der Aufsatz nicht auf dem Boden aufsitzt.

Drehen der Trommeln zur Positionierung oder zum Spulen von Teillängen

Auch dies ist möglich und erspart oftmals eine zusätzliche stationäre Spulmaschine bzw. den langen Weg zu dieser. Diese Variante wird beispielsweise eingesetzt, um schnell und einfach Seile und Kabel zu kommissionieren. Ein Fahrzeug nimmt die volle Spule auf und ein zweites Fahrzeug mit Spulenantrieb wickelt die gewünschte Länge auf eine leere Trommel. Von dort wird die Kommission dann ohne umzuladen zum Versand gebracht und dort ggf. auf eine Palette gesetzt. Für die Weiterverarbeitung, beispielsweise um das Kabelende an die richtige Position zu drehen, können die Hubwagen mit angetriebenen Wellen im Prisma ausgerüstet werden. Dies erleichtert die Arbeit und erhöht die Sicherheit, weil die schwere Kabeltrommel nicht mehr am Boden in die richtige Position gerollt werden muss.

www.genkinger-baka.de

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Thematik: Flurförderzeuge
Genkinger GmbH
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