Mobile Verkettung von End-of-Line-Lösungen

Eine möglichst schnelle und effiziente Intralogistik ist neben höchster Individualisierung und neuen Digitalisierungslösungen Treiber der Branche. Technische Lösungen müssen flexibel und skalierbar sein, sowohl in Bezug auf Durchsatz als auch Artikelgröße. Wie durch den Einsatz mobiler autonomer Systeme eine optimale Verkettung von End-of-Line-Lösungen neu gedacht werden kann, zeigt die Zusammenarbeit von Mosca und der Gebhardt Intralogistics Group.
 Vom Wareneingang über die Produktion und das Lager bis hin zum Warenausgang, das Gebhardt Karis-System transportiert eine Vielzahl von Lasten wie Behälter, Kartonagen oder Sonderladungsträger mit intelligenter Navigation.
Vom Wareneingang über die Produktion und das Lager bis hin zum Warenausgang, das Gebhardt Karis-System transportiert eine Vielzahl von Lasten wie Behälter, Kartonagen oder Sonderladungsträger mit intelligenter Navigation.Bild: Mosca GmbH

Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich komplexe Materialflüsse nicht allein stationär oder flexibel lösen lassen. Erst durch das perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenspiel der jeweiligen Bestandteile lässt sich der Wunsch nach Individualisierung auf der einen und die vorhandenen Effizienzpotenziale auf der anderen Seite nutzen. Lücken im Materialfluss zu schließen und Erfolgskonzepte für eine optimale Einbindung stationärer Systeme zu erarbeiten, war die Motivation für die Zusammenarbeit zwischen Mosca und der Gebhardt Intralogistics Group.

Mosca, mit über 50 Jahren Erfahrung im Bereich Umreifungstechnik und Transportgutsicherung, und Gebhardt entwickelten einen Lösungsansatz, in dem die fahrerlosen Transportsysteme (FTS) Gebhardt Karis für eine bestmögliche Anbindung der stationären Umreifungsmaschinen von Mosca an den Warenfluss sorgen. Das Ergebnis ist ein unterbrechungsfreier und lückenloser Materialfluss über stationäre und flexible Intralogistikkomponenten hinweg. „Jede Herausforderung in der Intralogistik ganzheitlich zu betrachten und ein entsprechendes Lösungskonzept zu entwickeln, prägt seit fast 70 Jahren unsere Arbeit. Dabei sehen wir stationäre und flexible Komponenten nicht als Hindernis, sondern perfekt aufeinander abgestimmt als das Mittel, um einen unterbrechungsfreien, flexiblen und skalierbaren Materialfluss zu realisieren“, erläutert Jan Schlichting, Leiter Vertrieb mobile Roboter und FTS bei Gebhardt.

Seit jeher steht Gebhardt für ein weitreichendes Spektrum an zukunftsorientierten Lösungen und Technologien, von Shuttlesystemen, FTS bis hin zu Softwarelösungen. „Wir setzen individuelle Anforderungen an die innerbetriebliche Logistik in Bewegung und heben die Intralogistik durch Industrie 4.0 auf ein neues Level. So auch in diesem Fall.“, resümiert Jan Schlichting.

Ganzheitliche Lösungen bis zum Ende

Ob produzierendes Gewerbe, E-Commerce oder 3PL, am Ende eines jeden Produktions- oder Logistikprozesses muss die fertige Ware effizient und funktionell verpackt und für den Transport gesichert werden. Die Technologie am Ende der Prozesskette soll einwandfrei und zuverlässig funktionieren, sodass der gesamte Ablauf nicht ins Stocken gerät und teure Stillstandzeiten erst gar nicht entstehen. Hier bietet die Kombination der autonomen und mobilen Gebhardt Karis fahrerlosen Transportsysteme und den Umreifungsmaschinen der Firma Mosca ganzheitliche Lösungen für den effizienten innerbetrieblichen Materialfluss.

Beide Bestandteile – mobil und stationär – basieren auf einem modularen und skalierbaren Baukastensystem und gewährleisten ein Optimum an Effizienz und Logistikleistung. Die standardisierten Baukästen und fein aufeinander abgestimmten Schnittstellen sorgen für Flexibilität. Sowohl in der Lösungsgestaltung hin zu mehr Rightsizing als auch in der Skalierbarkeit der Anwendung. So können die Anlagen über Jahre hinweg einfach und bedarfsorientiert erweitert werden, um einen gesteigerten Durchsatz abzudecken.

Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit sind die zwei wesentlichen Performanceindikatoren bei der digitalen Transformation solcher ganzheitlichen Anlagenkonzepte. Weitere bedeutende Vorteile sind:

  • Steigerung der Prozesssicherheit und Transparenz
  • Reduzierung von gefährlichem Staplerverkehr und Beschädigungen an der Infrastruktur
  • Minimierung und Optimierung vom Platzbedarf der Anlage
  • Flexiblere Gestaltung der einzelnen Schritte hin zum optimalen Prozessablauf
  • Einfache Anbindung weiterer Unternehmensbereiche
  • Eliminierung von manuellen Transportaufgaben

Alles Kriterien für einen langlebigen Anlagenlebenszyklus mit dem Anspruch, immer den aktuellen Umgebungsanforderungen an Layout und Durchsatz zu entsprechen.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Was heißt: 
„In Anlehnung an die Norm“?

Was heißt: „In Anlehnung an die Norm“?

Dürfen Produkte, die das GS-Prüfzeichen und gleichzeitig den Zusatz „in Anlehnung an die Norm“ tragen, verwendet werden, als seien sie nachweislich sichere Produkte beziehungsweise Arbeitsmittel? Die Antwort lautet: Ja! Doch der Hinweis „in Anlehnung“ sorgt für Unbehagen. Es ist Zeit, über die Hintergründe zu informieren, die heutige Norm zu interpretieren und sie bei nächster Gelegenheit anzupassen. Es geht um die EN 12195-2.

Bild: VETTER Industrie GmbH
Bild: VETTER Industrie GmbH
Gabelzinken-Hersteller 
mit Tradition

Gabelzinken-Hersteller mit Tradition

Vetter ist heute einer der führenden Hersteller von Gabelzinken in Europa. An Produktionsstandorten in Deutschland und den USA wird das wohl umfangreichste Gabelzinken-Produktprogramm für die Flurförderzeugindustrie gefertigt. Mit Einführung der SmartFork – der intelligenten Gabelzinke mit integrierter Kamera- und Sensortechnik – ist Vetter Schrittmacher für mehr Sicherheit beim Staplereinsatz und einer erfolgreichen Logistik 4.0.

Bild: Körber AG
Bild: Körber AG
Warehouse der Zukunft

Warehouse der Zukunft

Körber unterstützt mit seinem Geschäftsfeld Supply Chain den Sportfachhändler Intersport beim Neubau und der Erweiterung des Zentrallagers in Heilbronn. Von der Planungsphase bis zur Finalisierung zeichnet Körber sich verantwortlich für die praktische Umsetzung eines vollautomatisierten Lagers, das nicht nur technologisch State of the Art ist, sondern auch den wachsenden Bedarf an intelligenter Lagerkapazität in den kommenden Jahren abdecken kann.

Bild: Schulte-Henke GmbH
Bild: Schulte-Henke GmbH
Sicherer Transport von 
Elektro- und Konsumgütern

Sicherer Transport von Elektro- und Konsumgütern

Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle werden mit Hilfe von Karton- und Geräteklammern mittels Gabelstapler schnell und sicher transportiert. Da Stabau seine Kunden in schnellwachsenden Branchen wie der Konsumgüter- und Elektronikindustrie bestmöglich unterstützen möchte, bietet das Unternehmen zahlreiche Varianten des Anbaugeräts und individuelle Sonderlösungen an.

Anzeige

Anzeige

Anzeige