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27. September 2021
Maximale Flexibilität und höchste Effizienz
Unternehmen stehen ständig vor der Herausforderung, Produktionslinien stückzahl- oder portfoliobedingt zu erweitern und umzubauen. Durch das Auflösen traditioneller Fertigungslinien in einzelne Produktionsmodule entstehen Einheiten, die bei Bedarfsänderungen flexibel erweitert oder anders angeordnet werden können. Die räumliche Entkopplung der Logistik sowie die Vernetzung der Produktionseinrichtungen mittels mobiler Assistenzsysteme erhöhen die Flexibilität um 25 Prozent.

Durch die sichere Ladungsträgeridentifikation können verschiedene Gestellgrößen und Gestellarten sicher identifiziert werden. Dank dieser Funktion ist es möglich, mit einem Fahrzeug verschiedene Gestelle zu transportieren. Über die Feinpositionierung können schief stehende Gestelle dennoch perfekt aufgenommen werden, auch ohne zusätzliche Zentriervorrichtungen am Boden. Durch die verbauten Antirutschmatten wird sichergestellt, dass die Last auf dem Hubmodul eine optimale Haftung erfährt. Zusätzlich sorgen federgelagerte Anschläge für eine sichere Fixierung von Euro-Gitterboxen. Dank der Federlagerung der Anschläge lassen sich diese einfahren, sodass auch andere Ladungsträger, beispielsweise Paletten, problemlos transportiert werden können. Die im Hubmodul verbaute Sensorik ermöglicht es mit Hilfe von Ultraschallsensoren zu identifizieren, ob ein Lastübergabeplatz belegt ist oder nicht. Diese Funktion stellt sicher, dass die Nutzung eines Lastübergabeplatzes zu keiner Kollision führt.

Hohe Manövrierfähigkeit in der Fabrik

Von Vorteil ist auch die flächenbewegliche Fahrweise des MAXO-MS-RA006, die die Nutzung des Fahrzeugs auch bei komplexen und kompakten Fabriklayouts ermöglicht. Mithilfe dieser Fahrweise – der Möglichkeit, das Fahrzeug jederzeit in jegliche Richtung zu bewegen – ist es möglich, dass sich der mobile Logistikassistent in sehr engen Umgebungsbedingungen sicher durch verschiedene Regale manövriert. Dies ermöglicht es, u.a. Flächenpuffer mit Regalen zu realisieren und eine Sortierung der Regale auf engstem Raum umzusetzen.

Innovative Kommunikationslösung

Als besonderes Merkmal kann das Fahrzeug neben der SEW-Flottensteuerung auch über die FTS-Kommunikationsschnittstelle VDA 5050 mit Fremdsteuerungen kommunizieren. Das ermöglicht die volle Integration der Fahrzeuge und LOG-Controller – ohne zwischengeschaltete Steuerungsebene. Die Schnittstelle wurde in Kooperation zwischen dem VDA – Verband der Automobilindustrie und VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik entwickelt. Durch den verwendeten, offenen Standard VDA 5050 sind die Schnittstellenbeschreibungen und Systeme nicht Hersteller- oder Kommunikationsprotokoll-spezifisch. Die LOG-Steuerungen sammeln die lokalen E/As ein, interpretieren und verknüpfen die Signale und stellen sie der Leitrechner-Ebene zur Verfügung. Gleichzeitig dienen die LOG-Steuerungen als Visualisierungs- und Diagnoseeinheiten. Dies ermöglicht, dass Fahrzeuge auch mit anderen fahrerlosen Transportsystemen interagieren, über externe Flottenmanager oder den SEW-Flottenmanager. Zudem ermöglicht das intelligente Energiekonzept mit der kontaktlosen Energieübertragung Movitrans und Energiespeichermodulen eine maximale Flexibilität.

www.sew-eurodrive.de

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Thematik: Flurförderzeuge
SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG
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