Automatisierte Logistik-Schwergewichte

Standardlösungen nach Schema F sind im Schwerlasthandling keine Option. Daher setzt Hubtex bei seinen Produktfamilien PhoeniX (bis 30t) und SF-X (bis 65t) auf einen integrativen Beratungsansatz. Automatisierung, Lageroptimierung und Energiemanagement - all diese Aspekte fließen in die Planung des Kundenfahrzeugs ein.
Der PhoeniX von Hubtex ist bereits in der Basiskonfiguration für die schrittweise Automatisierung ausgelegt.
Der PhoeniX von Hubtex ist bereits in der Basiskonfiguration für die schrittweise Automatisierung ausgelegt.Bild: Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG

Hubtex begleitet Kunden von der individuellen Lösungsidee bis zum eventuellen Retrofit nach einigen Jahren Laufzeit. Bei speziellen Handlingsaufgaben im zweistelligen Tonnenbereich ist das auch vonnöten. Es gibt zwar standardisierte Produktbaukästen bei Hubtex, es werden aber auch jegliche Kundenanforderungen und die spezifische Lagerumgebung mit in die Beratung einbezogen. Die Berater sind in allen Phasen der Produktlebenszyklus beteiligt. Teil- oder vollautomatisierte Transportfahrzeuge, die Lageroptimierung sowie das Energiemanagement sind Themen, denen sich die Hubtex-Berater in jedem Projekt widmen.

Vieles geht vom PhoeniX aus – vom Baukasten zur individuellen Lösung

Für künftige Anforderungen ist der große Baukasten „PhoeniX“ perfekt vorbereitet. Die Elektro-Mehrwege-Seitenstapler-Familie ist bereits in der Basiskonfiguration für die schrittweise Automatisierung ausgelegt. Eine neue Generation der Fahrzeugsteuerung, vorgeplante Kabelwege, Positionen für Sensoren und weitere Ausstattungsmerkmale zeichnen das zukunftsorientierte Konzept aus. Für 2022 steht bei Hubtex in diesem Bereich eine noch höhere Integrationstiefe in die Softwaresysteme der Kunden auf der Agenda. Auch zahlreiche Assistenzsysteme sind bei Bedarf integrierbar. Ein Beispiel hierfür ist die lasergestützte Navigation, die erstmals in dieser Fahrzeugbaureihe verfügbar sein wird. Zudem werden 2022 bestehende Hubtex-Fahrzeugserien mit über 30t Tragfähigkeiten sukzessive durch PhoeniX-Lösungen ersetzt. Alle Modelle verfügen standardmäßig über eine elektrische Lenkung, die für einen niedrigeren Energieverbrauch und reduzierte Emissionen sorgt.

Plattformtransporter als AGV

Der im Sommer 2021 vorgestellte SFX-Baukasten ist ein weiterer Anwendungsfall, der zeigt, dass Hubtex ein Schwergewichtsprofi ist. Der Hersteller bietet den selbstfahrenden Plattformtransporter der Baureihe SFX in den Traglastvarianten 25, 40 und 65t. Der Baukasten ermöglicht eine modulare Bauweise und damit eine individuelle Konfiguration. Diese hohe Modularität passt die Transportfahrzeuge an vielfältige Einsatzszenarien an und macht sie sowohl für den Innen- als auch Außenbereich bereit. Die Basis des Transporters lässt sich mit verschiedenen Lenksystemen und einem Plattformhubsystem ausstatten. Die Schnittstellen der Baugruppen sind variabel und ermöglichen damit eine auftragsspezifische Längen- und Breitenanpassung. Der SFX-Baukasten ist für manuelle Anwendungen entwickelt und kann in weiteren Stufen zu einem AGV ausgebaut werden.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Witron Logistik + Informatik GmbH
Bild: Witron Logistik + Informatik GmbH
Neuer Code für die Tourenplanung

Neuer Code für die Tourenplanung

Dr. Stefan Bauer von Witron verantwortet das CPMS-Wellpappengeschäft der Oberpfälzer. Ebenso sind er und sein Team an der Entwicklung und Weiterentwicklung diverser Plattform-Lösungen beteiligt, die später auch im Lebensmitteleinzelhandel in Logistikzentren auf der ganzen Welt installiert werden. Das gilt auch für das jüngste Witron-Projekt unter der Verantwortung von Dr. Bauer: Die Automatisierung der Tourenplanung mit integrierter 3D-Beladeoptimierung im Rahmen eines Entwicklungsprojektes mit der TU Dresden.