
Bild: Htrius GmbH
Logistik, Lager und Transport stehen unter hohem Druck. Lieferketten müssen zuverlässig funktionieren, Warenströme werden schneller, Prozesse enger getaktet und Personalengpässe treffen viele Betriebe unmittelbar. Gleichzeitig bleibt körperliche Arbeit in vielen Bereichen unverzichtbar: beim Kommissionieren, Verladen, Sortieren, Verpacken, Umlagern oder Bereitstellen von Waren.
Körpergetragene Unterstützung
Gerade in der Intralogistik zeigt sich täglich, dass Automatisierung und Fördertechnik zwar viele Prozesse erleichtern, aber nicht jede manuelle Tätigkeit ersetzen. Menschen heben, bücken, greifen, drehen, ziehen, schieben und arbeiten häufig über viele Stunden in wiederkehrenden Bewegungsmustern. Dadurch entstehen Belastungen, die langfristig Rücken, Muskulatur und Leistungsfähigkeit beanspruchen können.
Mit dem Bionic Back Exoskelett bietet Htrius eine körpergetragene Unterstützung für genau diese Herausforderung. Das passive Rücken-Exoskelett wurde entwickelt, um Beschäftigte bei rückenbelastenden Tätigkeiten im Arbeitsalltag zu entlasten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Ersatz menschlicher Arbeit, sondern die gezielte Unterstützung der Menschen, die Logistikprozesse jeden Tag möglich machen.
Logistik braucht Menschen, die leistungsfähig bleiben
In Lager, Umschlag und Transport zählt Verlässlichkeit. Wenn Mitarbeiter ausfallen, wirkt sich das schnell auf Schichtplanung, Durchlaufzeiten, Lieferfähigkeit und Kosten aus. Gleichzeitig sind viele Tätigkeiten körperlich anspruchsvoll und wiederholen sich über den gesamten Arbeitstag hinweg. Besonders dort, wo Waren manuell bewegt, gepickt, gepackt oder verladen werden, entstehen Belastungsspitzen.
„Logistik funktioniert nur, wenn die Menschen dahinter leistungsfähig bleiben“, erklärt Dominik Heinzelmann, Gründer und Geschäftsführer von Htrius. „Viele Unternehmen investieren in Fahrzeuge, Systeme, Software und Automatisierung. Genauso wichtig ist aber die Frage, wie die Mitarbeiter entlastet werden, die täglich körperlich anspruchsvolle Arbeit leisten.“
Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel wird diese Frage strategisch relevant. Wer Mitarbeiter, neue Fachkräfte gewinnen und Ausfälle reduzieren möchte, muss Arbeitsbedingungen schaffen, die körperliche Belastung ernst nehmen.
Schwachstellen in Lager und Intralogistik
Die Intralogistik ist häufig geprägt von hohem Tempo, engen Zeitfenstern und wechselnden Tätigkeiten. Kommissioniererinnen und Kommissionierer greifen in Regale, entnehmen Waren aus unterschiedlichen Höhen, beugen sich zu Paletten, heben Kartons, stellen Sendungen zusammen oder bewegen Güter auf engem Raum. Auch in Versand, Wareneingang, Retourenbearbeitung und Verladung entstehen wiederkehrende Bewegungen, die den Rücken beanspruchen. Die Segmented Transfer Plates schließen die Lücken der Übergabestellen Ihrer Bandförderanlage. Durch einfache Montage sorgen sie für sichere Übergänge, verhindern Staus und Verluste und erhöhen Ihre Betriebssicherheit. ‣ weiterlesen
Weniger Verlust. Höhere Sicherheit.
Lücken sicher überbrücken – mit den Lösungen von Flexco
Eine zentrale Schwachstelle liegt darin, dass ergonomische Maßnahmen oft an festen Arbeitsplätzen geplant werden, während Logistikarbeit sehr dynamisch ist. Mitarbeiter wechseln zwischen Zonen, Fahrzeugen, Rampen, Regalen, Packplätzen und Lagerflächen. Genau deshalb müssen Lösungen flexibel und praxistauglich sein.
„In der Logistik entsteht Belastung selten nur an einem einzelnen Arbeitsplatz“, sagt Dominik Heinzelmann. „Sie entsteht im Prozess: beim Greifen, Heben, Bücken, Umpacken, Kommissionieren oder Verladen. Deshalb braucht es Unterstützung, die mit dem Menschen mitgeht.“
Vorteile für Mitarbeiter: weniger Belastung, mehr Energie
Für Mitarbeiter steht die spürbare Entlastung im Vordergrund. Das Bionic Back Exoskelett unterstützt den Rücken bei typischen Bewegungsabläufen im Arbeitsalltag und kann helfen, körperliche Ermüdung zu reduzieren. Gerade bei wiederkehrenden Tätigkeiten, langen Schichten oder hoher Taktung wird Entlastung zu einem wichtigen Faktor.
Weniger körperliche Belastung bedeutet nicht nur, den Arbeitstag besser zu bewältigen. Sie wirkt auch darüber hinaus. Wer nach einer anspruchsvollen Schicht weniger erschöpft nach Hause geht,
hat mehr Energie für Regeneration, Familie und Freizeit. Damit wird ergonomische Unterstützung zu einem Beitrag für mehr Lebensqualität.
„Unser Anspruch ist, dass Technologie den Menschen stärkt und nicht ersetzt“, betont Dominik Heinzelmann. „Wenn Beschäftigte im Lager, in der Kommissionierung oder im Transport durch ein Exoskelett spürbar entlastet werden, ist das ein direkter Gewinn für ihren Alltag.“
Vorteile für Arbeitgeber: weniger Ausfälle, stabilere Prozesse
Auch für Arbeitgeber ist ergonomische Entlastung ein wirtschaftlich relevantes Thema. Rückenbelastungen, Ermüdung und körperliche Überbeanspruchung können sich direkt auf Produktivität, Qualität und Planungssicherheit auswirken. In eng getakteten Logistikprozessen führen Ausfälle schnell zu zusätzlichem Organisationsaufwand.
Das Bionic Back Exoskelett unterstützt Unternehmen dabei, Belastungsspitzen zu reduzieren und körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten nachhaltiger zu gestalten. Arbeitgeber investieren damit nicht nur in Arbeitsschutz, sondern auch in stabilere Teams, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und langfristige Einsatzfähigkeit.
Gerade für Betriebe, die im Wettbewerb um Fachkräfte stehen, kann dieser Punkt entscheidend sein. Moderne Ausstattung, gesundheitsorientierte Arbeitsbedingungen und sichtbare Prävention erhöhen die Attraktivität des Arbeitgebers.
Ergonomie dort, wo Automatisierung an Grenzen stößt
Automatisierung, Robotik und digitale Systeme verändern die Logistik. Dennoch bleiben viele manuelle Tätigkeiten bestehen – besonders bei wechselnden Produkten, unregelmäßigen Gebinden, unterschiedlichen Packmaßen, kurzfristigen Aufträgen oder Arbeiten in bestehenden Lagerstrukturen. Nicht jeder Prozess lässt sich vollständig automatisieren und nicht jede Investition ist für jeden Betrieb wirtschaftlich darstellbar.
Das Bionic Back setzt genau dort an, wo manuelle Arbeit weiterhin notwendig bleibt. Es ergänzt bestehende Technik und kann flexibel bei Tätigkeiten eingesetzt werden, bei denen der Rücken besonders beansprucht wird. Dadurch wird Ergonomie nicht auf einzelne Stationen begrenzt, sondern direkt in den Arbeitsprozess integriert.
Ein starkes Signal für moderne Logistikunternehmen
Unternehmen in Logistik, Lager und Transport stehen vor der Aufgabe, Prozesse effizient und gleichzeitig menschlicher zu gestalten. Wer körperliche Belastung reduziert, stärkt nicht nur Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter, sondern auch die Zukunftsfähigkeit des Betriebs.
Das BionicBack Exoskelett zeigt, wie Prävention praxisnah funktionieren kann: direkt am Menschen, flexibel im Einsatz und mit klarem Nutzen für Beschäftigte und Arbeitgeber. Damit wird ergonomische Unterstützung zu einem sichtbaren Zeichen moderner Unternehmensführung.
Bionic Back live auf der IAA Transportation 2026 testen
Htrius präsentiert das Bionic Back Exoskelett auf der IAA Transportation 2026 in Hannover. Die internationale Plattform für Logistik, Nutzfahrzeuge und Transport findet vom 15. bis 20. September 2026 statt. Besucher können das Bionic Back in Halle 13, Stand B10 kennenlernen und selbst testen.
















