Foto: Trelleborg
Reifenwechsel zum richtigen Zeitpunkt

 

CeMAT H25, F19

 

Wirtschaftlicher Mehrwert, erhöhte Produktivität, Betriebssicherheit und Nachhaltigkeit werden bei Gabelstaplern auch durch die Wahl der richtigen Reifen erreicht. Neueste Entwicklungen stellt Trelleborg Wheel Systems mit den Premium-SE-Reifen mit Pit Stop Line auf der CeMAT 2016 in Hannover vor.

 

Für Lager- und Logistikleiter, die die Aufsicht und Wartung von Gabelstaplerflotten verantworten, haben zwei Faktoren oberste Priorität: die Wirtschaftlichkeit der Arbeitsabläufe und die Sicherheit ihrer Mitarbeiter. Wichtig sind außerdem eine maximale Verfügbarkeit der Maschinen, die Optimierung der Wartungspläne und zunehmend auch die Reduzierung der Umweltbelastung. In Bezug auf die Wartung von Gabelstaplern und ihrer Bereifung gilt bis heute eine entscheidende Information zu den weithin unbekannten Größen: der optimale Zeitpunkt für den Reifenwechsel.

 

Profiltiefe nicht gleich Nutzungsdauer


Es herrscht Unsicherheit darüber, ob die Profiltiefe eines Industrie-SE-Reifens etwas mit dessen Nutzungsdauer zu tun hat. SE-Reifen unterliegen bezüglich ihrer Profiltiefe völlig anderen Regeln als Luftreifen und können unter sicheren Bedingungen noch über den Profilgrund hinaus gefahren werden. Die Folgen der Unklarheit sind Mehrkosten und vermeidbare Stillstandzeiten, die Gefährdung der Staplerfahrer und unnötige Umweltbelastung.


„SE-Reifen werden häufig zu früh gewechselt, zum Teil ist noch eine Restlauffläche von bis zu 25 Prozent vorhanden. Verantwortliche sind sich nicht immer im Klaren, dass die Laufflächen von Vollgummi-Industriereifen nicht mit denen von anderen Fahrzeugreifen vergleichbar sind“, sagt Andreas Karnein, Geschäftsführer von Trelleborg Wheel Systems Deutschland mit Sitz in Willich. „Sie sehen das Profil verschwinden und nehmen an, dass der Reifen nicht mehr betriebssicher sei.“ Dabei entspräche die Restlauffläche noch mehreren hundert Stunden der tatsächlich verfügbaren Reifennutzungsdauer oder bis zu drei Betriebsmonaten bei einem typischen Einsatz des Flurförderfahrzeugs, so Karnein weiter. „Dieses Missverständnis verursacht nicht nur eine erhebliche Materialverschwendung, sondern aufgrund der unnötigen Reifenwechsel und der damit verbundenen Ausfallzeiten auch Tausende Euro pro Jahr an Mehrkosten für die Unternehmen.“


In der Tat wird geschätzt, dass sich Reifenwechsel in vielen Unternehmen um mehr als 20 Prozent reduzieren ließen, wenn SE-Reifen bis zum Ende ihrer verfügbaren Gesamtlaufleistung genutzt würden. Bei einer Flotte von 15 Gabelstaplern und einer typischen Leasingdauer von fünf Jahren könnten so bis zu 7000 Euro oder fast 30 Reifen gespart werden.

 

Pit Stop Line schafft Klarheit


Nach Auffassung der European Tyre and Rim Technical Organisation (www.etrto.org ), dem Dachverband der europäischen Reifenindustrie, ist die Betriebssicherheit von Vollgummireifen gegeben, bis die Verschleißgrenze oder „60J-Linie“ erreicht wird. Damit besitzt der Reifen noch immer etwa die Hälfte seiner verfügbaren Nutzungsdauer, wenn das Laufflächenprofil eines Vollgummireifens den Profilgrund erreicht.


Bis vor kurzem gab es keine offensichtliche Methode, nach der sich der fällige Wechsel eines Vollgummireifens einfach und zum richtigen Zeitpunkt bestimmen ließ. Das hat sich seit Einführung der Pit Stop Line bei den Premium-Reifen Elite XP und M² von Trelleborg geändert. Die Pit Stop Line zeigt unübersehbar an, wann ein Reifen gewechselt werden muss: Sobald der Reifenverschleiß nur noch eine Restlauffläche von ungefähr 100 Betriebsstunden zulässt, erscheint auf der Lauffläche des Reifens ein orangefarbenes Band, um Fahrer und Lagerleiter darauf aufmerksam zu machen, dass der Reifenwechsel geplant werden sollte. Wird die Pit Stop Line sichtbar, entspricht dies fünf bis fünfzehn weiteren Betriebstagen, und ermöglicht eine bessere Terminierung des Reifenwechsels, ohne kurzfristige, reifenbedingte Ausfallzeiten.

 

Pit Stop Line schont die Umwelt


Die präzise Verschleißüberwachung hat außerdem erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheit. Recherchen von Trelleborg haben ergeben, dass zwei bis drei Prozent der Reifen zu spät gewechselt werden. Allein mit Blick auf die Gabelstaplerflotten in Deutschland bedeutet dies, dass Tausende Maschinen und Fahrer durch Reifen gefährdet werden, weil die Verschleißgrenze überschritten wurde. Wenn die Lauffläche abgenutzt ist, wird der elastischere Kern freigelegt. Dessen Materialmischung bietet nicht die gleiche Traktion und Stabilität wie die der Lauffläche. Dies führt sehr viel leichter zu Beschädigungen des Reifens und Beeinträchtigungen der Balance des gesamten Gabelstaplers.


Schlussendlich bringt die Wahl eines Reifens mit Pit Stop Line auch einen signifikanten Umweltnutzen mit sich: Weniger häufige Reifenwechsel bedeuten weniger Rohstoffverbrauch und ein geringeres Abfallvolumen. Globale Schätzungen legen nahe, dass bei maximaler Nutzung der verfügbaren Laufleistung jährlich circa 400000 Industriereifen weniger produziert werden müssten. Hinzu kämen entsprechend weniger Umweltbelastungen durch Transport und Verpackung, allein jede bewegte Tonne Gewicht verursacht beim Versand 120 Kilogramm CO2.

www.trelleborg.com/wheels

 

Beitrag aus dhf 5.2016

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