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Prozessoptimierung durch Wissensmanagement

Wissen ist heute eine der wichtigsten Ressourcen in einem Unternehmen. Die immer schneller voranschreitende Digitalisierung der Welt sorgt für eine ebenfalls schnellere Verfügbarkeit von Fachwissen und dessen effektiveren Einsatz im Unternehmen.

Das verfügbare interne Wissen kann aber nur zu einem Wettbewerbsvorteil führen und effektiv genutzt werden, wenn Mitarbeiter leicht darauf Zugriff haben. Durch den Einsatz von Wissensmanagementsystemen können Prozesse stetig optimiert werden und sind daher auch in der Intralogistik unerlässlich, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

 

Was versteht man unter Wissensmanagement?


Grob angerissen befasst sich das Wissensmanagement mit dem Erwerb, der Verknüpfung, dem Transfer sowie der nachhaltigen Speicherung von Wissen im betrieblichen Umfeld. Im Detail handelt es sich dabei aber um weit mehr als lediglich die Speicherung von bloßen Informationen in Form von Dokumenten und Datenbanken, sondern um ein Konglomerat kontinuierlich stattfindender Prozesse, die darauf abzielen, das Organisationswissen zu aktualisieren und zu erweitern, sodass auf dieser Basis zukunftsorientierte Entscheidungen bezüglich der Prozessoptimierung getroffen werden können. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Übertragung von implizitem Expertenwissen einzelner Mitarbeiter in explizites Wissen, das personell unabhängig von der gesamten Organisation in kurzer Zeit abgerufen und im Praxisumfeld eingesetzt werden kann.

 

Warum ist Wissensmanagement im Bereich der Intralogistik wichtig?


Gerade in Unternehmen, die von der Intralogistik dominiert werden, stellen die innerbetrieblichen Materialflussprozesse den entscheidenden Faktor dar, wenn es darum geht, Wettbewerbsvorteile zu erringen. In kaum einer anderen Branche greift die alte Weisheit „Zeit ist Geld“ treffender, denn je geringer die Reibungsverluste ausfallen, desto größer ist der potenziell zu erzielende Gewinn. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang also, dass die zentralen Materialflüsse niemals ins Stocken geraten. Insbesondere auch dann nicht, wenn Entscheidungsträger physisch nicht zugegen sind. Moderne Softwarelösungen wie die Haufe Suite ermöglichen es Mitarbeitern unter anderem im Rahmen von Self-Service Konzepten, auf Materialplanungs- und Beschaffungsprozesse zuzugreifen, und diese nach den hinterlegten Maßgaben eines Entscheidungsträgers selbst zu steuern oder mit den jeweiligen Verantwortlichen über digitale Kommunikationsschnittstellen standortunabhängig in Kontakt zu treten.

 

Vorteile der Prozessoptimierung durch Wissensmanagement?


Darüber hinaus ist es für den Prozessfluss und die Prozessoptimierung nicht nur von entscheidender Bedeutung, über die aktuellsten technischen Logistik- und IT-Lösungen im Bilde zu sein, sondern auch die Rolle der beteiligten Mitarbeiter nicht auszuklammern. Deutlich wird dies abermals anhand des impliziten Erfahrungswissens, das langjährige Mitarbeiter ansammeln. Dieses Wissen führt wiederum dazu, dass selbst komplexe Prozesse intuitiv von der Hand gehen. Verlässt nun ein Mitarbeiter aus Altersgründen oder aufgrund der Abwerbung durch einen Marktkonkurrenten das Unternehmen, geht das Know-how des erfahrenen Mitarbeiters zu großen Teilen verloren. Analog müssen neue Mitarbeiter die unternehmensspezifischen Abläufe im Rahmen der Intralogistik erst im Laufe von Wochen und Monaten verinnerlichen, um auch nur annähernd so effizient arbeiten zu können, wie der ausgeschiedene Erfahrungsträger. An dieser Stelle greift das Wissensmanagement durch das Konzept, implizites Expertenwissen gemäß eines digitalen Learning-by-Doing-Ansatzes in eine explizite Gestalt zu gießen und damit für die Gesamtorganisation zu konservieren. Es liegt auf der Hand, dass ein Betrieb, der sein Expertenwissen zentral verwalten und unabhängig von Personen weitergeben kann, gegenüber der Konkurrenz im Vorteil ist.

Unter dem Strich entsteht durch den Einsatz des konsequenten Wissensmanagements unter Zuhilfenahme der zur Verfügung stehenden Werkzeuge ein organisationsinternes Wissensnetz, sodass sich der Wissensstand des gesamten Unternehmens bequem aktualisieren und vereinheitlichen lässt. Gerade für standortübergreifend agierende Unternehmen reduzieren sich somit die Latenzzeiten der zentralen Prozesse, wodurch auch auf unerwartete Gegebenheiten zeitnah und flexibel reagiert werden kann.

www.suite.haufe.de

 

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