Foto: GIS
Schwere Gläser und Fenster leicht und präzise handhaben

Sperrige Isoliergläser und Fenster bis 320 Kilogramm Gewicht exakt, sicher und ergonomisch transportieren?

Kein Problem mit einem kundenspezifischen Handlingsystem von GIS, bestehend aus einer Aluminium-Krananlage und dem Vakuumheber GHGE.

 

Beim Restaurieren denkmalgeschützter Gebäude sind heute neben optischen Aspekten auch Anforderungen an den Wärme- und Schallschutz sowie die Einbruchsicherheit zu erfüllen. Mit einem CNC-Bearbeitungszentrum und langjähriger Erfahrung stellt die Hauri AG, Staffelbach, Fenster in allen erforderlichen Formen und Ausführungen her, beispielsweise mit Sprossen. Das 1964 gegründete Familienunternehmen wird in zweiter Generation geführt und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Neben dem wichtigen Bereich Fensterbau bilden die Herstellung von Küchen und Badmöbeln sowie allgemeine Schreinerarbeiten wichtige Tätigkeitsgebiete. Innovation hat bei Hauri Tradition, so erfolgen die Heizung und Warmwassererzeugung mit moderner Holzschnitzelfeuerung. Zwei Drittel des elektrischen Energiebedarfs deckt eine eigene Photovoltaikanlage.

 

Exaktes Handling bis 320 Kilogramm


Sperrige Isoliergläser stehen auf Transportwagen bereit. Einzeln werden sie angehoben, vertikal um 90 Grad gedreht, um dann millimetergenau in einen Rahmen eingesetzt zu werden. Für die weiteren Arbeitsschritte kippt der Arbeitstisch den Rahmen in die horizontale Position. Eine Trockenverglasung wird mit dem Einpassen des Glases, dem Verklotzen, und dem Aufklopfen des Metallrahmens abgeschlossen. Zurück in der aufrechten Lage, wird das fertige Fenster angehoben und auf einen bereitstehenden Wagen gestellt.


Den gesamten Bereich der Fenstermontage deckt eine GIS-Aluminium-Krananlage ab. Das manuelle Verschieben sperriger Lasten erfolgt leicht, leise und präzise. Das Vakuum für den Heber GIS GHGE wird dabei per Ejektorprinzip aus der im Betrieb verfügbaren Druckluft erzeugt. Zwei Saugflächen sorgen für einen sicheren Kraftschluss zwischen Hebezeug und Glas. Dafür lassen sie sich entlang der Traverse verschieben, die um 90 Grad drehbar ist und den Vakuumtank bildet. Optional ist eine Vorrichtung zur manuellen Abschaltung einzelner Saugteller verfügbar. Eine Halterung zur Funkfernsteuerung des Elektrokettenzugs befindet sich direkt an der zentralen Bedieneinheit. Ein Frequenzumrichter ermöglicht zwei Hubgeschwindigkeiten mit Sanftanlauf. Die Energiezufuhr erfolgt horizontal mit Flachkabeln und Druckluftleitungen, die an Kabelwagen aufgehängt sind. Vertikal führt ein Spiralschlauch die Druckluft zum Vakuumheber.

 

Partnerschaftliche Planung und Realisierung


Hauri setzt auf partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen. Schon länger erledigen zwei GIS-Krananlagen zuverlässig ihre Arbeit, weshalb auch die neue Lösung mit den Fachleuten aus Schötz erarbeitet wurde. Gemeinsam definierte man notwendige Funktionen. In der Fensterproduktion sollten sich die überwiegend verbauten Isoliergläser in großer Zahl transportieren lassen, zugleich sollte der gesamte Montagebereich bedient werden können. So entstand eine wirtschaftliche, rückenschonende Gesamtlösung. Eine Funkfernsteuerung ermöglicht dabei ein platzsparendes Stationieren des Vakuumhebers unter der Hallendecke. Der Hallenkran kann für weitere Transportarbeiten genutzt werden. Der Vakuumheber lässt sich hierzu einfach abhängen, wobei der Druckluftschlauch in der Parkstellung zu fixieren ist.

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www.gis-gmbh.de

 

Beitrag aus dhf 5.2016

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