Foto: Linde
Die Roadster-Revolution

Die Elektrostapler Linde E20 bis E35 mit Tragfähigkeiten von 2,0 bis 3,5 Tonnen zählen zu den meistverkauften Elektrostaplern Europas. Ein Markenzeichen der Stapler sind die obenliegenden Neigezylinder. Dieses Konstruktionsmerkmal nutzt Linde aus Aschaffenburg ab sofort für ein neues Staplerkonzept.

Ohne A-Säule bieten die neuen Linde-Roadster E20R bis E35R dem Fahrer beste Sicht und damit ein weiteres Plus an Sicherheit.


Autofahrer hätten eine wesentlich bessere Sicht auf den Straßenverkehr und die Umgebung, wären da nicht die seitlichen Verstrebungen der A-Säule. Ähnlich ist es bislang auch in der Staplerwelt, die Linde jetzt mit der neuen Roadster-Lösung verändert. Dazu spielt der Hersteller auf kreative Weise ein konstruktives Alleinstellungsmerkmal seiner Fahrzeuge aus. Obenliegende Neigezylinder nehmen die bei der Staplerarbeit auf das Hubgerüst wirkenden Kräfte auf und leiten diese über den Fahrerschutzdach-Rahmen nach hinten ab. Auf die A-Säule kann somit verzichtet werden. Ein hinter Lenksäule und Armaturenbrett laufendes, geschwungenes Stahlrohr dient als Einstiegshilfe und erlaubt die Befestigung von Zusatzausstattung wie Terminal, Display für das Assistenzsystem Linde Safety Pilot, Klemmbrett oder Handy.

 

Großes Sichtfeld erhöht passive Sicherheit


Da die Sicht auf die Fahrwegsumgebung ein wesentlicher Faktor für die passive Sicherheit beim Einsatz von Staplern ist, versprechen die neuen Linde-Roadster grundsätzlich bei allen Anwendungen Vorteile, insbesondere aber dort, wo es auf ein großes Sichtfeld für den Fahrer ankommt. Dazu zählen beispielsweise Einsätze in Logistik- und Industrieanlagen mit starkem Personenverkehr. Denn durch den Wegfall der A-Säule vergrößert sich der Sichtbereich entscheidend und Personen oder Gegenstände, die sich im näheren oder weiter entfernten Fahrwegbereich befinden, werden frühzeitig erkannt, und der Fahrer kann entsprechend reagieren.

 

Indoor-Einsätze bevorzugt


Um die Vorzüge des Konzepts voll auszuschöpfen, eignen sich die neuen Fahrzeuge insbesondere für Indoor-Einsätze, da hier auf Kabine, Türen oder Heizung verzichtet werden kann. Viele Komfortelemente, die eine Halterung benötigen, wie das Display des Linde Safety Pilots, Handyhalter oder Klemmbrett, stehen dem Fahrer hingegen an anderer Position zur Verfügung. Darüber hinaus bietet Linde weitere Ausstattungsoptionen. Dazu gehört beispielsweise ein rahmenloses Windschild, das ebenfalls aus Panzerglas gefertigt ist, sowie eine rahmenlose Heckscheibe.

 

Serienmodell als Basis


Der Linde-Roadster ist ab sofort für alle Serienmodelle der Stapler-Baureihe Linde E20 bis E35 verfügbar. Die technischen Grund- und Leistungsdaten entsprechen den Ausgangsmodellen in vollem Umfang. So bietet auch der Roadster wichtige Features, wie Doppelpedalsteuerung, Linde Load Control oder die Kompaktachse mit Zweimotoren-Frontantrieb. Präsentiert wurden die revolutionären Roadster-Modelle erstmals im Rahmen der World of Material Handling 2016 in Offenbach.

www.linde-mh.de

 

Beitrag aus dhf 9.2016

 16_9_TS_dhf_188.jpg

Gerne können Sie dhf 9.2016 mit weiteren interessanten Beiträgen bestellen:

E-Mail:  cedra@agt-verlag.de         

oder:      Kontaktformular

agt agile technik verlag gmbh
Teinacher Straße 34
71634 Ludwigsburg

Vertrieb, Frau Beate Cedra
Tel.: 07141/22 31-56

agt_logo_200_60.png



spacer
Weltrangliste Flurförderzeuge

16_12_WRL_link_154.jpg

spacer


SL_Banner_180x90-v2.jpg


Herstellerumfrage Flurförderzeuge
17_6_FFZ_UMF_start_188.jpg
spacer
Enzyklopädie der Flurförderzeuge
Enzy-cover-188.jpg
 
spacer
Online Werbung @ dhf