Die Bandbreite der Technik – faszinierend!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Hollywood in Dortmund? Nicht genug, dass die Veranstalter dem Format des „Zukunftskongresses Logistik“ einen neuen frischen Anstrich verliehen haben und dabei verstärkt auf Interaktion setzen (mehr dazu lesen Sie auf Seite 10.) Parallel gewährten sie erstmals Einblick in die „Social Networked Industry“ der Zukunft.

 

Zu diesem Zweck öffnete das Fraunhofer IML am 12. September 2017 auch die erste von zwei neuen Forschungshallen des „Innovationslabors Hybride Dienstleistungen in der Logistik“. Zu bestaunen waren dort autonome Fahrzeuge in Aktion, Laserprojektionen, Drohnenschwärme und Europas größtes Motion-Capturing-System für die Erfassung von Bewegungsdaten – à la Hollywood! Das System soll den in der Film- und Glamour-Metropole eingesetzten Applikationen zur realitätsnahen Animation virtueller Figuren in nichts nachstehen. Stolze 38 Hightech-Kameras mit einer Auflösung von bis zu fünf Megapixeln und einer Bildfrequenz von 300 Bildern pro Sekunde ermöglichen die Erfassung von Bewegungen und eine millimetergenaue Lokalisierung von Objekten in Echtzeit, die Umwandlung der Bewegungen in ein computerfähiges Format und die Übertragung der Informationen auf ein virtuelles Abbild. In Summe also ein gigantisches Experimentierfeld. Faszinierend!


Vielleicht nicht ganz so spektakulär, aber dennoch hochspannend sind aktuelle Entwicklungen im Bereich der Krantechnik. Schwerpunktthemen unserer diesjährigen Trendumfrage zu Kranen und Hebezeugen sind die vorbeugende Instandhaltung, Predictive Maintenance und moderne Assistenzsysteme. Die Umfrage lässt den Schluss zu, dass derartige Verfahren und Anwendungen nicht unbedingt das Nachfrageverhalten dominieren. Gleichwohl betonen die Befragten unisono den praktischen Nutzen. Auch sei es wichtig, den jeweiligen Einsatzfall konkret zu analysieren. Dabei zeige sich oftmals, dass nicht alles, was technologisch machbar ist, auch wirklich Sinn macht. Mit Hochdruck arbeiten die Hersteller zudem an Lösungen für die vorbeugende Instandhaltung beziehungsweise führen diese bereits im Programm. Horst Vesper von Kuli-Hebezeuge bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, dass Betreiber zunehmend den Wunsch äußern, zu jeder Zeit über den Zustand ihres Krans informiert zu sein. „Hier sind wir als Hersteller gefordert, den Einsatz von Ferndiagnosesystemen voranzutreiben.“ Allerdings werden in diesem Zusammenhang auch Bedenken beim Thema Datensicherheit geäußert. In unserem dhf special Krane + Hebezeuge können Sie ab Seite 20 alles im Detail nachlesen.


Herzlichst

Christoph Scholze

 

 

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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 9.2017

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