Spiegelbild der (digitalen) Kompetenz

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

angesichts der anhaltenden Debatte über das Potenzial von Industrie 4.0 zerbrechen sich nach wie vor viele Entscheider die Köpfe, was dieses doch etwas abstrakte Konzept für die Zukunft ihres Unternehmens bedeutet.

 

Hier eilt nun die Bundesregierung zu Hilfe. Als Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ hat Sigmar Gabriel, zuständig für Wirtschaft und Energie, im September 2015 zunächst fünf Kompetenzzentren ausgerufen. Diese sollen „praxisrelevantes Wissen zur Anwendung von digitalen Technologien aufbereiten und bündeln sowie mittelständische Betriebe themenübergreifend bei der Digitalisierung und der digitalen Transformation durch Anschauungs- und Erprobungsmöglichkeiten unterstützen.“


Klingt auch etwas abstrakt, oder? Wer es lieber konkret mag, dem empfehle ich, die Seiten 19 bis 28 in diesem Heft zu lesen. Hier geben gestandene Intralogistiker Auskunft darüber, in welchen Bereichen der Lagerlogistik Technologien im Sinne von Industrie 4.0 längst „gelebte“ Realität sind, was sich exakt dahinter verbirgt und in welchem Ausmaß ihre Kunden schon heute davon profitieren. Dabei drängt sich auch der Verdacht auf, dass Lösungsanbieter aus den DACH-Ländern (Deutschland, Österreich und die Schweiz) im sprichwörtlichen Sinne die Nase vorn haben und damit zentrale Treiber auf dem Weg in die digitale Zukunft sind.


Quasi stellvertretend die Meinung eines Experten: „In der Intralogistik ist schon viel erreicht worden, was auch im Rahmen von Industrie 4.0 nutzbar sein kann“, sagt Peter Bimmermann, Business Development Manager bei Vanderlande Industries. Insofern, so scheint es, gehen alle in unserer diesjährigen Trendumfrage vertretenen Unternehmen auch recht gelassen weiter ans Werk: Business as usual! Man weiß was man kann und wem es nützt. „In Zukunft können automatisierte und autonome Systeme noch mehr Aufgaben im Lager übernehmen“, verspricht Viastore-Geschäftsführer Detlef Ganz.


Ducken gilt nicht, denn Industrie 4.0 geht alle an. Einher mit der unaufhörlich fortschreitenden Digitalisierung geht die Forderung, so Notker Steigerwald, Leiter Business Solutions bei Dematic, „dass die Produktion kurzfristig anpassbar sein muss und Firmen ihre Geschäfts- und Engineeringprozesse dynamisch gestalten müssen.“ Und das wiederum gelinge nur mit einer durchgängigen Transparenz.


Noch Fragen? Meine Empfehlung: Sprechen Sie doch einfach mal mit dem Intralogistiklieferanten Ihres Vertrauens!

 

Herzlichst

 

 

Christoph Scholze

 


Über Ihre Anregungen und Ihr Feedback
freue ich mich:

Christoph Scholze
Ossietzkystr. 1
80686 München
Telefon 0 89 / 58 99 89 85
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Editorial aus dhf 10.2015

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