Natrix-Sorter: leistungsstark, effizient, flexibel

Bild: TGW Logistics Group GmbH

Die TGW Logistics Group hat eine leistungsstarke, energieeffiziente Sorterlösung entwickelt, die für unterschiedliche Anwendungen und Branchen geeignet ist. Der zentrale Baustein, der Natrix-Schuhsorter, bietet drei Leistungsstufen – dank des modularen Aufbaus lassen sich so maßgeschneiderte Kundenlösungen realisieren.

Die Natrix-Schuhsorterfamilie mit ihren Abschiebeelementen (Schuhen) ist ein wichtiger Baustein der Systeme und Lösungen von TGW, der hundertfach bei Kunden auf der ganzen Welt im Einsatz ist. In die Konzeption der neuen Variante mit paralleler Abschiebetechnik ließen die TGW-Experten ihre Erfahrung aus 25 Jahren einfließen. Die zentrale Anforderung lautete: Das hoch performante System muss energieeffizient arbeiten und ein Höchstmaß an Flexibilität bieten.

Bis zu 15.000 Ladungsträger pro Stunde

Die Leistung, die Länge, der Ausschleusungswinkel und das Fördergut bestimmen das Design eines Sorters. Aufgrund seiner Variantenvielfalt (22°- oder 30°-Ausschleusung, parallele oder konventionelle Abschiebetechnik) fügt sich das Natrix-Modul ideal in das TGW-Gesamtkonzept ein und lässt sich in drei Stufen unterteilen:

• Bis zu 15.000 Ladungsträger pro Stunde: Bei sehr hoher Leistung kommt eine parallele Abschiebetechnik zum Einsatz, das Fördergut wird vor dem Sorter mit einer sogenannten Sawtooth Merge zusammengeführt.

• Bis zu 10.000 Ladungsträger pro Stunde: Diese Variante setzt auf die konventionelle Abschiebetechnik und ebenfalls eine Sawtooth Merge.

• Bis zu 6.000 Ladungsträger pro Stunde: Für niedrige Leistungsanforderungen wird ein sogenannter Channelizer, auch 3:1 Merge genannt, genutzt. Das heißt: Man führt zwei Versorgungslinien sowie den Überlauf des Sorters zusammen.

Um die benötigten Durchsatzraten zu erzielen und eine schnelle Lieferung zu ermöglichen, werden die Ladungsträger exakt gefördert und die Leistung automatisch mit den Durchsatzdaten abgeglichen. Grundlage der Steuerung bilden intelligente Algorithmen: Sie greifen automatisch ein, bevor es zu einer Störung kommt. Die eingesetzten Subsysteme sind obendrein maximal integriert. Die smarte Steuerung und höchste Qualitätsansprüche an Hard- sowie Software stellen sicher, dass sich Ausschleusungsfehler minimieren lassen.

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