Kennzeichnung ohne Kompromisse

Es braucht Leidenschaft und Beharrlichkeit, um aus einer Idee ein global agierendes Unternehmen zu formen. Klaus Bardutzky besitzt beides. Im Frühjahr 1975 begann er Bauelemente und Fertigungsmittel für die Elektronikindustrie zu entwickeln. Obendrein konstruierte er Nadeldrucker für die Kennzeichnung. Cab war geboren.
 Die schlanke Bauweise der Hermes-Serie von Cab ermöglicht es, die Systeme überall in Fertigungslinien zu integrieren.
Die schlanke Bauweise der Hermes-Serie von Cab ermöglicht es, die Systeme überall in Fertigungslinien zu integrieren.Bild: Cab Produkttechnik GmbH & Co KG

Heute ist Cab europaweit der größte Hersteller von Etikettendrucksystemen. Niederlassungen in sieben Ländern und 820 Vertriebs- und Servicepartner sorgen für hohe Verfügbarkeit von Geräten, Ersatzteilen und Manpower. Die Produktionsstätte im thüringischen Sömmerda verlassen jedes Jahr Tausende neue Etikettendrucker, Etikettierer, Etikettenspender und Beschriftungslaser. Anwender sind Global Player, kleine und mittelständische Betriebe weltweit in allen Produktionssparten, Büros und Verwaltungen, im Handel und in den Dienstleistungen. Seit 1999 ist der Hauptsitz der Cab im Technologiepark Karlsruhe, dem Standort für Hightech-Unternehmen in der Region. An der Spitze zeichnet Alexander Bardutzky für den Vertrieb der Produkte, das Marketing, Personal und Rechnungswesen verantwortlich. Sein Vater Klaus ist bis heute eine Schlüsselfigur in der Produktentwicklung.

 Alexander Bardutzky, Geschäftsführer bei Cab:
Alexander Bardutzky, Geschäftsführer bei Cab: „Die Schlüsselanliegen unserer Kunden sind im Grundsatz dieselben: Informationen auf Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen müssen eindeutig lesbar sein.“Bild: Cab Produkttechnik GmbH & Co KG

Allrounder

Automatisierte Prozesse, Vernetzung und fortlaufend neue Regularien treiben die Nachfrage nach Kennzeichnung an. Im Automobilsektor sichert sie die Rückverfolgbarkeit von Bauteilen bis zur kleinsten Schraube, in der Logistik planmäßige Zustellung. Typenschilder an Elektrogeräten verweisen auf Leistungsdaten und Gebrauch. Im Pharmabereich sichert Kennzeichnung gesundheitsrelevante Analysen, in der Chemie zeigt sie Risiken im Umgang mit Produkten auf – mehrfarbig und ohne Sprachbarriere. Lebensmittel informieren über Inhaltsstoffe und Textilien über bestmögliche Pflege.

„Jede Branche stellt spezifische Anforderungen. Jede Aktivität einer Wertkette gibt eigene Rahmenbedingungen vor“, so Alexander Bardutzky: „Dennoch sind die Schlüsselanliegen unserer Kunden im Grundsatz dieselben. Informationen, ob auf Etiketten gedruckt oder als Direktmarkierung auf Bauteilen oder Werkstücken, müssen eindeutig lesbar sein. Unsere bereitgestellte Hardware muss am Einsatzort einwandfrei funktionieren.“ Cab bietet beides: Geräte vom einfachen Tischdrucker bis zum modularen System zur Integration in automatische Produktionsanlagen, stabil konstruiert und hochwertig verarbeitet.

Zukunft prägend

Lange bevor das ‚Internet der Dinge‘ und die ’smarte Fabrik‘ Begriffe für die Verzahnung der Produktion mit Informations- und Kommunikationstechniken wurden, waren cab Drucksysteme auf Geräteintelligenz, Interaktion mit Maschinen und Komponenten und schnelle Verarbeitung von Druckaufträgen ausgelegt. Spitzenzeiten resultieren aus dem Zusammenspiel aus intelligenter Firmware, Cab-eigener Programmiersprache mit schlankem Code und der performanten CPU.

Sind mehrere Cab Geräte in einem Netzwerk aktiv, lassen sich diese zentral überwachen und konfigurieren. Die Aktualisierung der Firmware, Speicherkartenverwaltung sowie die Datensynchronisation sind von einem Ort aus möglich. Ein OPC UA-Server und -Client ist in die Firmware integriert. Der Server ermöglicht die Konfiguration und Überwachung des Druckers und die Aufbereitung dynamischer Druckdaten über eine definierte Programmierschnittstelle. Mit dem integrierten Client können direkt Datenfelder von anderen OPC UA-fähigen Maschinen ausgelesen und auf dem Etikett platziert werden, ohne die Notwendigkeit einer zusätzlichen Softwarekomponente.

Durchgängiges Konzept

An den Geräten der aktuellen Generation werden dieselben Displays, Datenschnittstellen und Druckköpfe verbaut. Damit verfügen alle Typen über einheitliche Ansteuerung, Bedienung und dieselben Ersatzteilkomponenten. Die hohe Verfügbarkeit von Ersatzteilen verlängert die Lebensdauer der Geräte. Vielfach verrichten sie ihre Arbeit auch nach 20 oder mehr Jahren noch einwandfrei.

Cab hat die Architektur seiner Geräte an optimierter Anwendung ausgerichtet. Die schlanke Bauweise der Hermes-Serie z.B. ermöglicht es, diese Systeme überall in Fertigungslinien zu integrieren. Verändert sich das zu kennzeichnende Produkt oder die Größe eines Etiketts, lässt sich das Modul für die Etikettenübergabe vom Druckmodul abkoppeln und mit wenigen Handgriffen ein Neues montieren. Ob ein Etikett automatisch angedrückt, aufgerollt oder angeblasen werden soll, über Eck, auf Rundmaterialien wie Kabel oder Rohre, im Durchlauf oder Stillstand auf einem Transportband – Cab bietet für jede Anwendung eine Lösung.

Unberührte Wege

Beim Etikettendruck stand-alone ohne angeschlossenen Rechner hat Cab Pionierstatus. Ebenso gehörte man zu den ersten, die eine klappbare Druckerabdeckung mit transparentem Sichtfenster anboten. Durch dieses lässt sich der Status der Verbrauchsmaterialien beobachten. Das umfassende Gerätezubehör schließt Vorrichtungen zum Auf- oder Abwickeln von Etikettenmaterial, Schneidemesser zum Vereinzeln oder Stapler zum Aufschichten der Etiketten ein. Als mit dem GHS ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien verabschiedet wurde, waren die cab Drucker der XC-Serie die ersten, die zweifarbigen Etikettendruck in einem Arbeitsgang ermöglichten. Das bedeutet für die Kunden, nicht länger vorbedruckte Etiketten in hoher Anzahl auf Lager vorhalten zu müssen. Werden Etiketten nur teilweise bedruckt, wird die Thermotransferfolie während des Etikettentransports angehalten. Diese Sparautomatik senkt den Materialverbrauch deutlich.

www.cab.de

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