PSIwms Go Retail verfolgt einen pragmatischen Ansatz: Statt jedes Detail individuell zu modellieren, setzt die Lösung auf bewährte Abläufe, die viele Händler in ähnlicher Form täglich nutzen. Dazu gehören Funktionen für Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Versand und Retouren – jeweils so gestaltet, dass sie ohne langwierige Konfiguration direkt produktiv eingesetzt werden können. Gleichzeitig bleibt die Lösung nicht auf dieses Funktionspaket beschränkt. Unternehmen, die in Zukunft komplexere Abläufe oder erweiterte Automatisierung abbilden müssen, können jederzeit ein Upgrade auf die Editionen PSIwms Flex oder PSIwms Pro vornehmen, um Zugang zu zusätzlichen Modulen oder kundenspezifischer Konfiguration zu erhalten.
Bereits im Standard inbegriffen ist das mit dem Best Product Award der Logimat 2025 prämiert KI-Modul Batch AI, das zusätzliche Effizienzpotenziale erschließt. Die Technologie generiert optimale Kommissionierbatches unter Berücksichtigung von Laufwegen, Auftragsvolumina und Prioritäten. Dies resultiert in einer intelligenten Organisation der Aufträge, kürzeren Wegen und einem insgesamt flüssigeren Materialfluss, was eine signifikante Verbesserung gegenüber rein regelbasierten Verfahren darstellt.
Praxisbeispiel: RMD Logistics setzt auf Standardisierung
Welchen Unterschied ein standardisierter WMS Ansatz in der Praxis machen kann, verdeutlicht das Referenzprojekt RMD Logistics. Der Kontraktdienstleister betreibt mehrere Standorte mit insgesamt rund 100.000m2 Logistikfläche und stand vor der Herausforderung, eine Vielzahl individueller Altanwendungen zu ersetzen, die kaum skalierbar waren und sich nur schwer auf neue Mandanten übertragen ließen. Durch die Einführung der PSIwms Editionen Go, Flex und Pro konnte RMD seine Systemlandschaft grundlegend vereinheitlichen und zugleich flexibel an unterschiedliche Kundensegmente anpassen. Besonders PSIwms Go Retail erwies sich als strategischer Vorteil: Damit entstand eine eigenständige Fulfillmate Abteilung, die Startups und kleinere Händler nach einem klar standardisierten Konzept betreut und neue Kunden innerhalb von nur zwei Tagen onboarden kann. Die Kombination aus standardisierten Prozessen, Cloud-Bereitstellung und klaren Erweiterungspfaden führte zu einer deutlich höheren Skalierbarkeit und wurde vom Fraunhofer IML als Best-Practice-Projekt ausgezeichnet.
Fazit
Standardisierte SaaS-WMS bieten Handel und E-Commerce eine wirtschaftliche und schnell einsetzbare Alternative zu klassischen, individuell entwickelten Systemen. Sie reduzieren Komplexität, beschleunigen Projekte und stellen bewährte Prozesse sofort bereit.
Für das Retail-Fulfillment der Zukunft sind solche Lösungen zentral. Sie ermöglichen es Händlern, flexibel zu skalieren, moderne Technologien zu nutzen und dynamische Anforderungen zuverlässig zu bewältigen. Als technologische Grundlage schaffen SaaS-basierte Standards zudem die Basis für eine kanalübergreifende Steuerung der Warenströme sowie für eine nahtlose Integration verschiedener Vertriebskanäle.
















