13. Merlo, Italien

Die 1964 gegründete Merlo-Gruppe hat in den letzten Jahren konzernweit Umsatzzuwächse gemeldet. Nach 2019 (508Mio.) sind die Erlöse 2020 moderat auf 492Mio.€ gefallen. Die Merlo SpA Industria Metalmeccanica mit Sitz in Cervasca, Provinz Cuneo, Italien, welche die Flurförderzeuge herstellt, hat einen Umsatzanstieg von 405Mio. (2018) auf 439Mio.€ (2019) verzeichnet. Ein Zuwachs, der 2020 wieder auf 417Mio.€ gesunken ist. Nach Aussage der Merlo Deutschland GmbH, Bremen, habe man 2019 ein Nettogewinn erzielt, wolle aber wie bisher keine Zahlen nennen. Die Anzahl der Beschäftigten ist insgesamt auf 1.415 (Vorjahr 1.374) angewachsen, von denen 1.011 (Vorjahr 994) in Cuneo arbeiten.
Die Produktpalette des Unternehmens umfasst eine komplette Serie von Teleskopladern, die sowohl in starrer als auch in drehbarer Ausführung lieferbar sind. Darüber hinaus stellt Merlo vor allem weitere Maschinen für die Landwirtschaft her. Hinzu kommen selbstladende Betonmischer und selbstfahrende Arbeitsbühnen.
www.merlo.com

14. Lonking, Volksrepublik China

Der chinesische Flurförderzeughersteller Lonking (Shanghai) Forklift Co., Ltd., meldet hinsichtlich seiner Nettoerlöse zum dritten Mal in Folge Zuwächse. Verglichen mit 2019 (2.374Mio.CNY) hat das Unternehmen in den Berichtsjahren 2020 auf 2.711Mio.CNY und 2021 auf 3.516Mio. zugelegt. In Euro ergibt sich daraus eine Steigerung von 307Mio. auf 344Mio. und 461Mio.CNY. An Flurförderzeugen fertigt Lonking elektrisch und verbrennungsmotorisch angetriebene Gabelstapler.
Lonking (Shanghai) Forklift Co., Ltd. ist eine Tochtergesellschaft der 1993 gegründeten Lonking Holdings Ltd., die zu den größten Baumaschinenherstellern der Volksrepublik China zählt. Die Muttergesellschaft meldet Umsätze in 2019 von 11.744Mio.CNY und 2020 von 12.880Mio.CNY.
In Euro hat der Konzern 2019 1.518Mio. und 2020 1.636Mio. erzielt. Zudem hat Lonking in CNY 2020 Nettogewinne in Höhe von 1.643Mio. und 2020 1.960Mio. CNY erreicht. Das entspricht einer Steigerung des Nettogewinns von 212Mio.€ (2019) auf 249Mio.€ (2020). Die Zahl der Beschäftigten wurde von 7.644 (2019) auf 8.220 (2020) erhöht.
www.lonkinggroup.com

15. Komatsu, Japan

Im zweiten Jahr nacheinander meldet die Komatsu Ltd., Tokio, sinkende Konzernumsätze. Auf 2018/2019 mit 2.725.243Mio. und 2019/2020 mit 2.444.870Mio. folgten 2020/2021 2.189.512Mio. Yen. In Euro sind die Erlöse von 20.899Mio. (2018/2019) auf 20.038Mio. (2019/2020) und 2020/21 auf 17.969Mio. gesunken. Im Berichtsjahr 2021/22 sind die Konzernumsätze wieder gestiegen, und zwar auf 2.802.300Mio. Yen bzw. 21.576Mio.€.
Leider hat das Unternehmen für den Bereich Flurförderzeuge keine Daten mitgeteilt. Deshalb haben wir, basierend auf den bisherigen Zusammenhängen zwischen dem Konzern- und dem Flurförderzeugumsatz, den Umsatz für den Flurförderzeugbereich erneut geschätzt. Nach 2018/19 mit 81.757Mio. Yen und 2019/20 mit 73.346Mio. Yen sind die Erlöse 2020/21 auf 65.685Mio. Yen gefallen. In Euro haben sich 627Mio. (2018/2019), 601Mio. (2019/2020) und (2020/2021) 539Mio.€ ergeben. Das Ranking der Weltrangliste ergibt sich jeweils in der Sparte der Flurförderzeuge durch die Erlöse in Euro. In diesem Fall, geschätzt, hat sich Komatsu aufgrund 439Mio.€ für das Ranking 15.
Der Nettogewinn des Konzerns hat sich 2019/20 in Yen von 153.844Mio. auf 106.237Mio. (2020/2021) und in Euro von 1.261Mio. auf 872Mio. deutlich verringert. 2020/21 ist die Mitarbeiterzahl zum Ende des Vorjahres (2019/20) von 62.823 im Berichtsjahr auf 61.564 gesunken. Durch weiteren Stellenabbau ist 2021/22 die Zahl der Mitarbeiter auf 59.632 gefallen.
Der Schwerpunkt des Produktprogramms der Komatsu-Gruppe liegt auf Baumaschinen. Dazu zählen unter anderem Bagger, Radlader, Planierraupen und Muldenkipper. Außerdem stellt der Konzern Flurförderzeuge, Tunnelbohrmaschinen, Forstmaschinen sowie Werkzeugmaschinen her. In Hannover, dem Hauptstandort in Deutschland, entwickelt und produziert das Tochterunternehmen Komatsu Germany GmbH zum Beispiel Radlader und Muldenkipper.
www.komatsu.jp/en

16. Hyundai Construction Equipment, Südkorea

Die Hyundai Construction Equipment Co., Ltd. (HCE), Südkorea, die vor allem Baumaschinen produziert, meldet 2019 einen Umsatzrückgang von 2.852.100Mio. südkoreanischen Won auf 2.617.536Mio. KRW (2020) und darauf wieder 2021 einen Anstieg auf 3.284.000Mio.KRW. In Euro ist der Nettoumsatz von 2.185Mio. (2019) auf 1.945Mio. (2020) gefallen und 2021 2.425Mio.€ erneut gestiegen.
Die Nettoerlöse der Flurförderzeugsparte des Konzerns musste die Redaktion schätzen, weil Hyundai weder auf unsere Anfrage noch auf eine Erinnerung geantwortet hat. Unsere Einschätzungen haben ergeben, dass die Nettoumsätze des Flurförderzeugbereichs 2020 von 468.801Mio.KRW auf 588.164Mio.KRW beziehungsweise von 348Mio. auf insgesamt 434Mio.€ gestiegen sind.
Die HCE produziert Flurförderzeuge, deren Spektrum Diesel-, Gas- und Elektrostapler, Schubmaststapler, Hoch- und Niederhubwagen sowie Schlepper umfasst. Zudem bietet Hyundai ein breites Sortiment, das aus anderen Flurförderzeugherstellern zusammengestellt worden ist.
www.hyundai-mh.eu

17. Combilift, Irland

Die 1998 gegründete Combilift Ltd. hat in den Jahren von 2016/17 bis 2020/21 viermal nacheinander ihre Nettoumsätze gesteigert. Einen Zuwachs beim Nettoumsatz um 304Mio.€ (2018/2019) auf 307Mio.€ (2019/20) und jetzt auf 328Mio.€ im Berichtsjahr 2020/21 (1. September bis 31. August) erwirtschaftet. Zum erneuten Nettogewinn haben 690 Mitarbeiter (2020/21) gegenüber 665 im Vorjahr beigetragen.
Der in Monaghan, Irland, ansässige Spezialhersteller von Vierwege-Gabelstaplern, nach eigener Darstellung globaler Marktführer im Bereich Langguttransport, hat im Berichtsjahr 2019/2020 6.477 Flurförderzeuge verkauft. Das entspricht, verglichen mit 2018/2019 (6.400), einem moderaten Zuwachs. Insgesamt hat Combilift bislang über 50.000 Einheiten ausgeliefert, weltweit verteilt auf mehr als 85 Länder. Zum Erfolg tragen ständige Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie ein weltumspannendes Händlernetz bei.
Das Produktportfolio von Combilift umfasst unter anderem multidirektionale Seiten- und Schubmaststapler, Schmalgangstapler, handgeführte Deichselstapler, Straddle Carrier für den Transport von Containern und übergroßen Lasten sowie Containerlader. Zu den weiteren Produkten zählen auch die Knickgelenkstapler der Aisle-Master Ltd., die mit Combilift verbunden ist.
www.combilift.com

18. Hubtex, Deutschland

Der Nettoumsatz der Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG, Fulda, zu der die Anteile der Schulte-Henke GmbH (Marke Stabau), Meschede, zählen, ist 2020 gegenüber dem Vorjahr von 103,4Mio. moderat auf 98,5Mio.€ gesunken, im Berichtsjahr 2021 aber schon wieder auf 125Mio. gestiegen. Ähnlich ist der Bereich Flurförderzeuge zunächst von 76,2Mio. (2019) auf 69,9Mio.€ (2020) gefallen. Bereits im Berichtsjahr 2021 hat die Sparte auf 84Mio.€ wieder zugelegt.
Ausgehend von der Zahl der verkauften Einheiten, die sich von 670 (2019) auf 587 (2020) verringert hat.
Die Zahl der Beschäftigten ist von 501 (2019) im Berichtsjahr 2020 auf 510 gestiegen, von denen 343 (im Jahr zuvor 330) auf die Flurförderzeugsparte entfallen. Wie in den drei letzten Vorjahren meldet Hubtex einen Nettogewinn, ohne ihn zu präzisieren.
Hubtex, nach eigener Aussage international führender Hersteller von spezial gefertigten Flurförderzeugen, entwickelt und produziert Geräte für lange, sperrige und schwere Güter, meist ausgelegt für engste Gangverhältnisse. Zum Produktspektrum gehören spezialgefertigte Flurförderzeuge, beispielsweise Elektro-Mehrwege-Seiten- und Gegengewichtsstapler, verbrennungsmotorisch angetriebene Vierwege-Seitenstapler, Elektro-Schwerlast-Kompaktstapler, Schubmaststapler, Kommissioniersysteme, Air Cargo Fahrzeuge, Glastransportsysteme, Sonderfahrzeuge und Schwerlast-Transportfahrzeuge für Lasten bis 350t. Neben den Neugeräten bietet Hubtex aufbereitete Gebrauchtfahrzeuge an. Hinzu kommen Nachrüstungen von Teleskopgabeln, Anbaugeräte und Führungssysteme.
www.hubtex.de

19. Baumann, Italien

Der Seitenstaplerspezialist Baumann S.r.l., Cavaion am Gardasee, vermehrt Jahr für Jahr seinen Nettoumsatz. Verglichen mit 2019 hat das Unternehmen seine Nettoerlöse von 39,1Mio. (2019) auf 45,8Mio.€ (2020) erhöht. Wie in den Vorjahren hat Baumann einen Nettogewinn erzielt, ohne nähere Angaben zu machen. Zuwächse verzeichnet der Seitenstaplerhersteller ebenfalls beim Auftragseingang von 40,6Mio. (2019) auf 51,1Mio.€ (2020). Im Geschäftsjahr 2021 hat Baumann Einheiten in Höhe von 65.467Mio.€ verkauft. Die Zahl der Mitarbeiter ist 2021 auf 134 Mitarbeiter gestiegen.
Baumann, der eine sehr hohe Exportquote erreicht, verfügt über ein dichtes Vertriebs- und Servicenetz auf allen Kontinenten. Die Produktpalette umfasst Seitenstapler mit Tragfähigkeiten von
3 bis 60t und Anbaugeräte.
www.baumann-online.it

Seiten: 1 2 3 4 5 6