Lesedauer: 6 min
5. Mai 2020
Stabile Lieferketten für lebenswichtige Güter
Bild: Zebra Technologies Europe Ltd.

Zebra Technologies Corporation zeigt, welche Rolle mobile Geräte oder Head-Mounted-Displays in einer stabilen Lieferkette spielen. Technologien dieser Art tragen so dazu bei, dass Einzelhändler wichtige Waren an ihre Kunden liefern können. Noch nie ist für den Einzelhandel die Erfüllung der Bedürfnisse der On-Demand-Wirtschaft so schwierig gewesen wie heute: Die rasch steigende und plötzliche Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs, wie Brot, Eier und sogar Toilettenpapier, hat weltweit zu einer erheblichen Verknappung geführt. Normalerweise sind die Lieferketten darauf vorbereitet, dass während der Winterferien und anderen saisonalen Verkaufshöhepunkten die Nachfrage am höchsten ist. Umso größer ist die Herausforderung der aktuellen Nachfrage gerecht zu werden. Angesichts des steigenden Nachfragevolumens und des Mangels an verfügbaren Arbeitskräften muss die Lieferkette stabil und flexibel sein, um weiterhin wichtige Güter an die Kunden zu liefern. Der Schlüssel zu dieser Flexibilität sind die Mitarbeiter im Lager. Diese gilt es schnell mit Werkzeugen auszustatten, durch die sie produktiver arbeiten können. Mobile AndroidTM-Geräte können dazu beitragen, die Schulung und Einarbeitung neuer Lagerarbeiter zu beschleunigen. Dank der vertrauten Benutzeroberfläche können die Nutzer mobiler Computer schneller mit ihrer Arbeit beginnen. Dies gibt Einzelhändlern und Logistikunternehmen zusätzliche Flexibilität bei der Anpassung an die laufenden Kundenbedürfnisse für wichtige Güter.

Welche Rolle spielt die Technologie dabei?

Android-basierte mobile Computer geben den Mitarbeitern die Informationen, die sie benötigen, um Aufgaben schnell und präzise zu erledigen. Für die schnelllebige Lagerhaltung von heute ist das von entscheidender Bedeutung. Die Geräte werden in der Regel jeden Tag rund um die Uhr von Schichtarbeitern in schnell getakteten Lagerhäusern eingesetzt, in denen es auf Sekunden ankommt. Mobile Geräte müssen über größere Akkus verfügen als herkömmliche mobile Computer der Unternehmensklasse, da sie viel länger laufen müssen, bevor sie aufgeladen werden oder die Akkus im laufende Betrieb ausgetauscht werden können. Jede Sekunde Ausfallzeit kann den Fluss der Just-in-Time-Abwicklung beeinträchtigen und die Kommissionierzeit erhöhen. Die Geräte müssen außerdem in der Lage sein, eine sehr schnelle Datenerfassung zu ermöglichen, ohne dass die Genauigkeit der Informationen beeinträchtigt wird. Deshalb sind die Scan-Funktionen mobiler Computer entscheidend für die Verbesserung der Produktivität und Effizienz.

Technologie ist der Schlüssel

Viele mobile Computer der Unternehmensklasse können Barcodes nicht aus großen Entfernungen auslesen. Das kann schnell zu Problemen führen, denn Lagerarbeiter müssen die Barcodes sowohl aus bis zu 20m Entfernung als auch aus nächster Nähe scannen können. Außerdem sollen Gabelstaplerfahrer in ihrem Fahrzeug bleiben können, um die Barcodes vom Gang oder einem Lagerplatz aus abzuscannen. Darüber hinaus sind nicht alle Geräte der Unternehmensklasse oder sogenannte „robuste“ Geräte so gebaut, dass sie einer konstanten oder längeren Belastung durch die kalten Temperaturen standhalten, die es braucht, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Hier ist die Verwendung des richtigen Geräts entscheidend, wie z.B. ein „frostfreundliches“ Modell, das ein beheiztes Scannerfenster und einen kühlraumgeeigneten Akku bietet und zudem nicht-entflammbar nach Klasse 1, Abschnitt 2 (C1D2) ist. Dies sind jedoch nicht die einzigen Arten von Lagerumgebungen oder Anwendungen. Der Einsatz mobiler Geräte geht weit über das Scannen hinaus, immer mehr Geräte arbeiten mit künstlicher Intelligenz (KI) und Augmented Reality (AR). Gegenwärtig handelt es sich dabei noch um kleinere Anwendungsfälle vor allem mit mobilen Computern und Tablets. Allerdings wird vermehrt versucht, diese Technologien auch in Head-Mounted-Displays der Unternehmensklasse zu integrieren. Durch die Verwendung von Datenbrillen können die Mitarbeiter in den Lagern navigieren, Lagerbestände verwalten und Aufgaben schnell definieren. Dabei haben sie zugleich die Hände frei, um Produkte zu greifen und auf den Wagen zu legen.

Immer nah am Kunden

Nachdem die Produkte im Lager sortiert und verpackt sind, ist die nächste Herausforderung, die Lieferung an oder Abholung durch den Kunden zu erleichtern. Immer mehr Kunden bevorzugen es aktuell, die Waren direkt im Geschäft abzuholen. Durch den Einsatz mobiler Technologien können Kunden vorfahren und die Produkte selber in Empfang nehmen. So wird sichergestellt, dass die Kunden Dinge erhalten, die sie benötigen und gleichzeitig der persönliche Kontakt reduziert. Der Einsatz der richtigen Lösungen steigert die Effizienz der Lagerarbeiter und verbessert die betrieblichen Abläufe in dieser herausfordernden Zeit. Weitere Informationen finden Sie auf Zebra Warehouse Solutions.

Zebra Technologies Europe Ltd.
http://www.zebra.com

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