Lesedauer: 4 min
1. März 2021
Kompakter Niederhubwagen
Bild: Linde Material Handling GmbH

Robust, wendig, ausdauernd und flexibel: Das sind nur einige positive Eigenschaften des neuen elektrischen Mitgänger-Niederhubwagens von Linde Material Handling mit 1,5t Tragfähigkeit. Zusammen mit einer noch komfortableren Bedienung und erweiterten Schutzfunktionen ist er der ideale Helfer für die Be- und Entladung von Lkw, Zustellungen auf der letzten Meile, kurze Transporte in industriellen Anwendungen oder das Warenhandling in Supermärkten und Shops.

Warenzustellung leicht gemacht

Die Einsatzgebiete für Niederhubwagen dieser Gewichtsklasse sind ebenso vielfältig wie die an sie gestellten Anforderungen. Insbesondere sollen Bediener und Bedienerinnen die Lasten schnell und sicher transportieren können – selbst unter begrenzten Platzverhältnissen. „Mit dem neuen Linde MT15 bringen wir ein einfaches Gerät auf den Markt, das weiterhin über alle wichtigen Merkmale der Linde-DNA wie Qualität, Sicherheit, Komfort und Performance verfügt“, erklärt Toufik Oussou, Senior Produktmanager Lagertechnikgeräte bei Linde Material Handling. Um auf engstem Raum manövrieren zu können, wurde das Gerät kompakter konstruiert. Die Chassis-Länge beträgt 400mm, die Gesamtbreite misst 620mm, das Gesamtgewicht von 180kg erlaubt zudem den Einsatz in Zwischengeschossen oder auf Hebebühnen. Mit einer maximalen Fahrgeschwindigkeit von 5km/h mit Last bzw. 5,5km/h ohne Last ist das Gerät schneller als die meisten anderen Niederhubwagen dieser Klasse. Über dem Marktdurchschnitt liegt auch die Steigfähigkeit: 8 Prozent schafft der Linde MT15 in beladenem Zustand, 20 Prozent unbeladen. Ausreichend Power für bis zu drei Stunden Arbeit stellt neuerdings eine 48V-Lithium-Ionen-Batterie mit wahlweise 20 oder 30Ah zur Verfügung. Strom „tankt“ das Kraftpaket mithilfe des eingebauten On-board-Ladegerätes an jeder geeigneten Steckdose. Wer dafür keine Zeit hat, kann ein externes Ladegerät und eine weitere Batterie mitbestellen und wechselt per Plug-and-play.

Sicherheit großgeschrieben

Zahlreiche weitere Merkmale des Fahrzeugs dienen einem verbesserten persönlichen Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermöglichen ein noch ergonomischeres, komfortableres Arbeiten. Um Verletzungen vorzubeugen, verfügt der Niederhubwagen neuerdings über eine lange, niedrig montierte Deichsel, die während der Fahrt einen großen Sicherheitsabstand zwischen Mensch und Fahrzeug herstellt. Bei senkrecht stehender Deichsel kann der Stapler dank der Kriechgangfunktion mit geringem Tempo bewegt werden. Hilfreich ist das vor allem beim Manövrieren unter begrenzten Platzverhältnissen, beispielsweise auf Lkw-Ladeflächen oder in engen Produktions- und Lagerbereichen.

Auch der weiterentwickelte Deichselkopf ist auf hohen Schutz und viel Komfort hin konstruiert. Ein umlaufender Metallring schützt die Hände der Bediener, in der Mitte befinden sich die bequem zu erreichenden Schalter für Fahrtrichtung, Initialhub, Kriechfahrt und Hupe sowie der Sicherheitspralltaster. Das tiefgezogene Chassis beugt Fußverletzungen vor und verhindert Beschädigungen der Lasträder. Ein multifunktionales Display informiert über Betriebsstunden, fällige Wartung, Batteriestand und Fehlercodes.

Robuste Antriebs- und Lastrollen in verschiedenen Ausführungen sowie stabile Stoßfänger verhindern vorzeitigen Verschleiß. Das Batteriemanagementsystem schützt vor unsachgemäßem Gebrauch und verlängert damit die Lebensdauer des Akkumulators.

Thematik: Flurförderzeuge
Linde Material Handling GmbH
www.linde-stapler.de

Das könnte Sie auch interessieren

Bild: Vollert Anlagenbau GmbH
Bild: Vollert Anlagenbau GmbH
Herstellerumfrage: Nahtlose Integration  in Produktion und Logistiker

Herstellerumfrage: Nahtlose Integration in Produktion und Logistiker

Prozessautomatisierung und zustandsbasierte Instandhaltung sind bestimmende Themen bei Krananlagen. Digitale Technologien sorgen für höchste Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit im Betrieb. Mit welchen Ansätzen Hersteller aktuell auf diese Entwicklung reagieren und mit welchen Lösungen sie Arbeitsprozesse noch weiter optimieren, zeigt die neueste Marktumfrage von dhf Intralogistik.

Bild: Picavi GmbH
Bild: Picavi GmbH
Strategische Kooperation

Strategische Kooperation

Die börsennotierte All for One Group und das auf Pick-by-Vision spezialisierte Unternehmen Picavi haben sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, ihre Kunden bei der Digitalisierung von Supply Chain und Logistik – etwa im Lagerbereich – zu unterstützen.

Bild: Dahl Sverige AB
Bild: Dahl Sverige AB
Hochautomatisiertes Warenlager

Hochautomatisiertes Warenlager

Dahl, eines der führenden Großhandelsunternehmen im Bereich Sanitär, Rohre, Klima- und Kältetechnik, Immobilienmanagement und Werkzeuge, wählt SSI Schäfer als Partner für die Errichtung eines neuen, zentralen Warenlagers zur Versorgung des schwedischen Markts.

Das neue Distributionszentrum wird die Bereitstellung von Gebäudetechnik-Equipment zwischen rund 2.000 Lieferanten und 36.000 Handwerkern sicherstellen, sowohl durch Direktlieferungen zu Baustellen als auch über den Verkauf in den 70 Filialen von Dahl in ganz Schweden, von Kiruna im Norden bis Ystad im Süden.

„Die Technologie in unserer neuen Anlage setzt neue Maßstäbe.

Bild: Interroll (Schweiz) AG
Bild: Interroll (Schweiz) AG
Neuer CEO

Neuer CEO

Ingo Steinkrüger, derzeit Vorsitzender der Geschäftsführung bei Thyssenkrupp System Engineering wird zum 1. Mai 2021 als CEO die Leitung der Interroll Gruppe von Paul Zumbühl übernehmen, der bereits im vergangenen Juni seinen Rücktritt ankündigte und als künftiger Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen werden wird.

Bild: Beumer Group GmbH & Co. KG
Bild: Beumer Group GmbH & Co. KG
Von Lebensmitteln 
bis zu Medikamenten

Von Lebensmitteln bis zu Medikamenten

Kunden kaufen mehr und mehr online ein und das nicht erst seit Covid-19. Allerdings hat die Pandemie dieses Verhalten noch verstärkt. Mit dem zunehmenden E-Commerce müssen Kurier-, Express- und Paketdienste die Konsumenten zuverlässig und noch schneller beliefern – und dabei ganz unterschiedliche Waren handhaben können. Die Leistung ihrer Sortier- und Verteilanlagen entscheidet oft über ihre Wettbewerbsfähigkeit. Welchen Trends Betreiber folgen, wie sie darauf reagieren können und wohin die Reise gehen wird, weiß Thomas Wiesmann von der Beumer Group.

Bild: Safelog GmbH
Bild: Safelog GmbH
Einzeln oder im Schwarm

Einzeln oder im Schwarm

Aktuell sind viele Abläufe und Systeme für den innerbetrieblichen Transport in der Produktion und Intralogistik im Umbruch. Dies ist einerseits den aktuell geltenden Abstands- und Hygienerichtlinien geschuldet, andererseits befindet sich die Automatisierung ohnehin im Wandel. Speziell für Transport- und Kommissionieraufgaben rückten dabei Fahrerlose Transportsysteme (FTS) als Lösung
in den Fokus.

Bild: Rocla OY
Bild: Rocla OY
AGVs steigern 
die Logistikeffizienz

AGVs steigern die Logistikeffizienz

Um der steigenden Kundennachfrage gerecht zu werden, setzte Welser, Spezialist für rollgeformte Sonderprofile, auf die vollständige Automatisierung seiner Arbeitsabläufe und des Lagersystems. Gemeinsam mit Rocla wurde der gesamte Prozess analysiert und durch vier intelligente AGVs auf ein neues Niveau gehoben.