Jungheinrich Strategie 2025+

Bild: Jungheinrich AG

Jungheinrich legt in den kommenden Jahren seinen Fokus auf die Steigerung von Profitabilität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Dies verkündete das Unternehmen anlässlich der Vorstellung seiner neuen Strategie 2025+ in Hamburg. Nachdem der Konzern sein strategisches Wachstumsziel für 2020 bereits ein Jahr früher erreicht hatte als geplant, will Jungheinrich mit seiner neuen Strategie in den kommenden Jahren noch stärker und nachhaltig Werte für seine Stakeholder – Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre und Geschäftspartner sowie die Gesellschaft – schaffen.

Automatisierung, Digitalisierung und Energiesysteme

Technologisch setzt Jungheinrich seinen Schwerpunkt auf die Innovationsthemen Automatisierung, Digitalisierung und zukunftsweisende Energiesysteme. Im Zuge der bereits eingeleiteten digitalen Transformation des Unternehmens wird die Implementierung kundenzentrierter und effizienterer Prozesse vorangetrieben. Besonderen Fokus legt der Konzern auf den Ausbau seiner Präsenz in den Märkten Europa, China und Nordamerika. Grundlage aller Aktivitäten wird dabei ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis sein, das ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

Die Konzernstrategie 2025+ gliedert sich in 12 Teilstrategien, die wiederum in rund 100 konkreten Initiativen im Unternehmen Umsetzung finden. In die Umsetzung sind alle Konzernbereiche mit klar definierten Rollen und Zuständigkeiten einbezogen. Die Strategie soll dynamisch über das Jahr 2025 hinaus fortgeschrieben werden.

„Wir wollen dauerhaft die erste Wahl für unsere Kunden sein und ihnen einen Mehrwert durch zukunftsweisende Lösungen und Technologien bieten. Gleichzeitig wollen wir als Konzern ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungen mitgestalten und so nachhaltig Werte für alle unsere Stakeholder schaffen. Dafür stellen wir Jungheinrich profitabler, effizienter und nachhaltiger auf“, erklärt Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG. „Mit der Strategie 2025+ haben wir in jeder Hinsicht unsere Batterien voll aufgeladen, Ideen und Kräfte gebündelt und die richtigen Weichen für eine gelbe Zukunft‘ in der Intralogistik gestellt.“

Langfristigen Konzernerfolg

Auf Basis der Strategie 2025+ strebt Jungheinrich für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über 5Mrd. Euro an. Für gezielte Zukäufe und strategische Partnerschaften hat Jungheinrich einen mittleren bis hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag vorgesehen. Der organische Umsatz soll über 4,6Mrd. Euro betragen, basierend auf einem jährlichen Wachstum von mindestens 5 Prozent. Das EBIT-ROS soll auf über 8 Prozent, das EBT-ROS auf über 7,5 Prozent verbessert werden. Bis 2025 soll das EBT pro Mitarbeiter mehr als 17.500 Euro erreichen. Ziel ist es, den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Operativer Cashflow) auf 8 bis 10 Prozent zu erhöhen. Der Anteil des außereuropäischen Umsatzes soll auf über 20 Prozent ausgebaut werden.

Dr. Volker Hues, Finanzvorstand: „Mit unser Strategie 2025+ legen wir die Basis für den langfristigen Erfolg unseres Konzerns. Jungheinrich verfügt bereits heute über eine sehr solide Bilanz und eine hohe Liquiditätsreserve. Mit unserem Fokus auf Rendite und operativen Cashflow sichern wir uns finanziellen Spielraum. So sind wir auch in konjunkturell schwierigen Zeiten jederzeit in der Lage, die erforderlichen strategischen Maßnahmen umzusetzen und die finanzielle Unabhängigkeit des Konzerns zu gewährleisten. Gleichzeitig halten wir an unserer Politik kontinuierlicher Dividendenzahlungen fest.“

Jungheinrich AG

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Was heißt: 
„In Anlehnung an die Norm“?

Was heißt: „In Anlehnung an die Norm“?

Dürfen Produkte, die das GS-Prüfzeichen und gleichzeitig den Zusatz „in Anlehnung an die Norm“ tragen, verwendet werden, als seien sie nachweislich sichere Produkte beziehungsweise Arbeitsmittel? Die Antwort lautet: Ja! Doch der Hinweis „in Anlehnung“ sorgt für Unbehagen. Es ist Zeit, über die Hintergründe zu informieren, die heutige Norm zu interpretieren und sie bei nächster Gelegenheit anzupassen. Es geht um die EN 12195-2.

Bild: VETTER Industrie GmbH
Bild: VETTER Industrie GmbH
Gabelzinken-Hersteller 
mit Tradition

Gabelzinken-Hersteller mit Tradition

Vetter ist heute einer der führenden Hersteller von Gabelzinken in Europa. An Produktionsstandorten in Deutschland und den USA wird das wohl umfangreichste Gabelzinken-Produktprogramm für die Flurförderzeugindustrie gefertigt. Mit Einführung der SmartFork – der intelligenten Gabelzinke mit integrierter Kamera- und Sensortechnik – ist Vetter Schrittmacher für mehr Sicherheit beim Staplereinsatz und einer erfolgreichen Logistik 4.0.

Bild: Körber AG
Bild: Körber AG
Warehouse der Zukunft

Warehouse der Zukunft

Körber unterstützt mit seinem Geschäftsfeld Supply Chain den Sportfachhändler Intersport beim Neubau und der Erweiterung des Zentrallagers in Heilbronn. Von der Planungsphase bis zur Finalisierung zeichnet Körber sich verantwortlich für die praktische Umsetzung eines vollautomatisierten Lagers, das nicht nur technologisch State of the Art ist, sondern auch den wachsenden Bedarf an intelligenter Lagerkapazität in den kommenden Jahren abdecken kann.

Bild: Schulte-Henke GmbH
Bild: Schulte-Henke GmbH
Sicherer Transport von 
Elektro- und Konsumgütern

Sicherer Transport von Elektro- und Konsumgütern

Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle werden mit Hilfe von Karton- und Geräteklammern mittels Gabelstapler schnell und sicher transportiert. Da Stabau seine Kunden in schnellwachsenden Branchen wie der Konsumgüter- und Elektronikindustrie bestmöglich unterstützen möchte, bietet das Unternehmen zahlreiche Varianten des Anbaugeräts und individuelle Sonderlösungen an.

Anzeige

Anzeige

Anzeige