60-jähriges Jubiläum

Bild: Kaup GmbH & Co. KG

In diesem Jahr feiert Kaup den 60. Jahrestag ihres Bestehens. Gestartet 1962 mit fünf Mitarbeitern, beschäftigt das mittelständische Familienunternehmen aus Aschaffenburg heute weltweit etwa 900 Mitarbeiter. Der weltweit größte unabhängige Hersteller von Anbaugeräten für Gabelstapler ist auf allen Kontinenten mit eigenen Vertriebsstrukturen aktiv und wird weiterhin von der Familie Kaup geführt. „Natürlich sind wir sehr stolz auf die Entwicklung von Kaup“, kommentiert Geschäftsführer Holger Kaup das besondere Ereignis, das im Laufe des Jahres 2022 mit unterschiedlichen Maßnahmen gefeiert wird.

Herausforderungen für die Zukunft: Digitalisierung und Automatisierung

„Das Marktumfeld für Anbaugeräte hat sich aber in den zurückliegenden sechs Jahrzehnten erheblich verändert“, sagt Holger Kaup. „Es ist umkämpfter denn je.“ Hinzu kommen externe Trends und Entwicklungen, die auf Kaup einwirken: „Digitalisierung und Automatisierung der Logistikprozesse stellen die gesamte Branche vor Herausforderungen“, so Holger Kaup. „Nicht zu vergessen, eine instabilere Weltwirtschaft trifft auf demographischen Wandel und Fachkräftemangel in Deutschland. Ich bin aber überzeugt, dass wir unserer erfolgreichen Unternehmensgeschichte noch viele weitere Kapitel hinzufügen können“, bilanziert der Geschäftsführer. Was diesen Optimismus speist? Kaup hat sich in den zurückliegenden Jahren fit gemacht. Neben neuen Strukturen, erhöhten Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung, stand der Ausbau sowie die laufende Modernisierung der Produktionskapazitäten im Fokus. So übernehmen heute beispielsweise eigene Roboter in manchen Bereichen 24/7 die Produktion von Vorprodukten für Kaup-Anbaugeräte.

Dennoch zählt Kaup auch weiterhin auf engagierte, loyale und gut ausgebildete Mitarbeiter. „Wir sind stolz darauf, so viele erfahrene, langjährige und motivierte Mitarbeiter zu haben, die auch in turbulenten Zeiten zu Kaup stehen“, erklärt der Geschäftsführer. Damit das auch in Zukunft so bleibt, vertraut das Unternehmen wie in den zurückliegenden Jahrzehnten dem eigenen Nachwuchs. Deshalb absolvieren derzeit etwa 60 junge Menschen eine gewerbliche oder kaufmännische Ausbildung bei Kaup.

Erfolgsgaranten: Innovation und Internationalisierung

Seit seiner Gründung steht Kaup für Innovationen. Ging es in der Vergangenheit bei Neu- und Weiterentwicklungen häufig um bessere Sicht durch das Anbaugerät oder gesteigerte Resttragfähigkeiten, so werden heute zusätzliche Anforderungen gestellt. Sensoren, Kameras, elektronische Antriebe: diese und weitere Trends werden immer bedeutender. Und Kaup geht diesen Weg, sei es mit der Entwicklung und Vermarktung eigener elektronisch gesteuerter Anbaugeräte oder der Integration seiner Produkte in fahrerlose Transportsysteme. Nicht zu vergessen: ‚Smart Load Control‘ – das innovative, von Kaup entwickelte, autonome System zur flexiblen Definition der Klammerkraft. „Diese und weitere Innovationen aus jüngster Zeit sind wichtig“, kommentiert Holger Kaup die Neuentwicklungen, „und zeigen, dass wir auch für diese Trends gerüstet sind.“

Längst kein Trend mehr, sondern Strategie: internationale Wachstumspotenziale für Kaup erkennen und nutzen. Dafür hat der Maschinenbauer seine Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland intensiviert. Und beispielsweise im Gebiet ‚Asien-Pazifik‘ (APAC) die Kaup-Struktur ausgebaut – mit einer eigenen Niederlassung auf dem 5. Kontinent und neuen, schlagkräftigen Repräsentanten. In weiteren Regionen wird Kaup in nächster Zeit diesem Beispiel folgen.

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Was heißt: 
„In Anlehnung an die Norm“?

Was heißt: „In Anlehnung an die Norm“?

Dürfen Produkte, die das GS-Prüfzeichen und gleichzeitig den Zusatz „in Anlehnung an die Norm“ tragen, verwendet werden, als seien sie nachweislich sichere Produkte beziehungsweise Arbeitsmittel? Die Antwort lautet: Ja! Doch der Hinweis „in Anlehnung“ sorgt für Unbehagen. Es ist Zeit, über die Hintergründe zu informieren, die heutige Norm zu interpretieren und sie bei nächster Gelegenheit anzupassen. Es geht um die EN 12195-2.

Bild: VETTER Industrie GmbH
Bild: VETTER Industrie GmbH
Gabelzinken-Hersteller 
mit Tradition

Gabelzinken-Hersteller mit Tradition

Vetter ist heute einer der führenden Hersteller von Gabelzinken in Europa. An Produktionsstandorten in Deutschland und den USA wird das wohl umfangreichste Gabelzinken-Produktprogramm für die Flurförderzeugindustrie gefertigt. Mit Einführung der SmartFork – der intelligenten Gabelzinke mit integrierter Kamera- und Sensortechnik – ist Vetter Schrittmacher für mehr Sicherheit beim Staplereinsatz und einer erfolgreichen Logistik 4.0.

Bild: Körber AG
Bild: Körber AG
Warehouse der Zukunft

Warehouse der Zukunft

Körber unterstützt mit seinem Geschäftsfeld Supply Chain den Sportfachhändler Intersport beim Neubau und der Erweiterung des Zentrallagers in Heilbronn. Von der Planungsphase bis zur Finalisierung zeichnet Körber sich verantwortlich für die praktische Umsetzung eines vollautomatisierten Lagers, das nicht nur technologisch State of the Art ist, sondern auch den wachsenden Bedarf an intelligenter Lagerkapazität in den kommenden Jahren abdecken kann.

Bild: Schulte-Henke GmbH
Bild: Schulte-Henke GmbH
Sicherer Transport von 
Elektro- und Konsumgütern

Sicherer Transport von Elektro- und Konsumgütern

Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle werden mit Hilfe von Karton- und Geräteklammern mittels Gabelstapler schnell und sicher transportiert. Da Stabau seine Kunden in schnellwachsenden Branchen wie der Konsumgüter- und Elektronikindustrie bestmöglich unterstützen möchte, bietet das Unternehmen zahlreiche Varianten des Anbaugeräts und individuelle Sonderlösungen an.

Anzeige

Anzeige

Anzeige