Präzise optische Positionierung

Newsletter 10 dhf 43 2026
Bild: Paul Vahle GmbH & Co. KG

Paul Vahle stellt mit Apos Optic 2.0 die neue Generation seiner optischen Positionierungslösung vor. Der Systemanbieter für mobile Industrieanwendungen hat das System für moderne Automatisierungs-, Intralogistik- und Fördertechnik-Anwendungen gezielt weiterentwickelt. Eine überarbeitete Kameratechnologie mit größerem Sichtfeld ermöglicht die Positionserfassung mit nur einer Kamera. Dadurch fällt der neue Lesekopf kompakter aus. Gleichzeitig bleibt Apos Optic 2.0 abwärtskompatibel zu bestehenden Apos-Optic-Systemen. Erstmals präsentiert Vahle die neue Generation auf der SPS 2026 in Nürnberg.

Schrittweise Modernisierung

„Mit Apos Optic 2.0 verbinden wir technologische Weiterentwicklung mit der Investitionssicherheit bestehender Anlagen“, sagt Daniel Schmickler, Product Manager der Vahle Group. „Anwender profitieren von einer einfacheren Integration und können ihre Systeme schrittweise modernisieren, ohne bestehende Anlagen auf einen Schlag ersetzen zu müssen.“

Seit vielen Jahren kommt Apos Optic in unterschiedlichen Anwendungen zur präzisen Positionierung von Fahrzeugen, Fördermitteln und automatisierten Transportsystemen zum Einsatz. Mit Apos Optic 2.0 führt Vahle die Technologie für moderne Anlagen weiter.

Neue Kameratechnologie und kompaktere Bauform

Kern der Weiterentwicklung ist die Kameratechnologie mit vergrößertem Sichtfeld: Das System erfasst Positionen nun mit einer einzigen Kamera statt bisher zwei. Das ermöglicht ein deutlich schmaleres Gehäuse des Lesekopfs. „Das größere Sichtfeld schafft mehr Spielraum bei der Auslegung und Positionierung des Systems. Die kompaktere Bauform eröffnet zudem zusätzliche Möglichkeiten bei der Integration in bestehende Anlagen“, sagt Schmickler.

Für die Anbindung an übergeordnete Automatisierungs- und Steuerungssysteme unterstützt Apos Optic 2.0 die Schnittstellen RS485, SSI und Profinet. Eine USB-Diagnoseschnittstelle steht für Inbetriebnahme und Diagnose zur Verfügung.

Nachrüstung im laufenden Betrieb

Für bestehende Anlagen bietet Apos Optic 2.0 zusätzliche Planungssicherheit. Die neue Generation ist abwärtskompatibel und ermöglicht den gemischten Betrieb mit Systemen der ersten Generation. Anwender können bestehende Anlagen damit schrittweise modernisieren, ohne die vorhandene Installation vollständig ersetzen zu müssen.

Für die Übergangsphase steht die erste Generation weiterhin für Ersatzteilbedarfe und die Erweiterung bestehender Anlagen zur Verfügung. Die Umstellung auf Apos Optic 2.0 erfolgt spätestens zum 31. Dezember 2028. Bis dahin bietet Vahle Apos Optic 1.0 zu reduzierten Konditionen an. „Damit können Anwender ihre bestehenden Anlagen schrittweise auf Apos Optic 2.0 umstellen und gleichzeitig die vorhandene Infrastruktur weiter nutzen“, erklärt Schmickler.

Vorstellung auf der SPS 2026

Erstmals präsentiert Vahle Apos Optic 2.0 auf der SPS 2026 in Nürnberg. Vom 24. bis 26. November können sich Besucher am Vahle Messestand über die neue Positionierungslösung und ihre Einsatzmöglichkeiten informieren.

SPS 2026: Halle 4, Stand 336