Als Branchentreffpunkt etabliert

Newsletter 05 dhf 43 2026
Bild: Gebhardt Fördertechnik GmbH

Zwei Tage, über 350 Fachbesucher, mehr als 30 Fachvorträge, vier Fokusthemen und zahlreiche neue Kontakte sowie Begegnungen mit bekannten Gesichtern aus der Branche: Das war das Gebhardt Intralogistics Summit 2026 in der SNP Arena in Sinsheim. Von Smart Warehouse und Smart Factory Logistics über Smart Sortation bis hin zu Smart Software & Services: Gemeinsam mit Kunden, Partnern und Branchenexperten machte Gebhardt die Zukunft der Intralogistik erlebbar.

Eine Plattform für echten Austausch

Was bewegt die Intralogistikbranche derzeit? Wie lassen sich steigende Anforderungen an Geschwindigkeit, Effizienz und Flexibilität erfolgreich bewältigen? Und wie können wachsende Datenmengen, neue Technologien und automatisierte Prozesse sinnvoll verbunden werden?

Mit dem Gebhardt Intralogistics Summit 2026 schuf Gebhardt erneut eine Plattform, die genau diese Fragestellungen aufgriff und den optimalen Rahmen für den Austausch rund um die Zukunft der Intralogistik bot. Immer im Fokus: smarte Lösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Prozesse effizienter, transparenter und zukunftssicher zu gestalten.

Automatisierung, KI und Robotik

Im Mittelpunkt des ersten Veranstaltungstags standen aktuelle Zukunftsthemen der Branche – von KI und humanoider Robotik über Smart Warehouse und mobile Robotik bis hin zu Software, Retrofit und neuen Automatisierungskonzepten.

Zum Auftakt sprach Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner von der TU München über die Rolle von KI und humanoider Robotik im Geschäftsalltag. Eine zentrale Botschaft: Nicht die Technologie selbst, sondern die Prozesse, die Unternehmen heute und künftig beherrschen müssen, sind entscheidend.

Zu den Highlights zählte außerdem die Podiumsdiskussion zur Zukunft humanoider Robotik in der Logistik. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Get-together mit Networking in entspannter Atmosphäre, Rennsimulatoren zum Ausprobieren, einem Meet-and-Greet mit dem Gebhardt Motor-sport Team sowie Cocktails und Fingerfood.

Die nächste Evolutionsstufe der Intralogistik

Den zweiten Summit-Tag eröffnete Marco Gebhardt, CEO der Gebhardt Intralogistics Group, mit seiner Keynote zum Lager der Zukunft. Hier drehte sich alles um die kommenden Herausforderungen und Veränderungen auf dem Weg zu einer intelligenten, vernetzten Intralogistik.

Weitere Vorträge widmeten sich unter anderem Physical AI, datenbasierter Warehouse-Optimierung, Cyber-Risiken, Retrofit, softwaredefinierter Automatisierung, Digital Twins sowie der Frage, wie realistisch die Vision einer Dark Factory bereits heute ist. Eine weitere Podiumsdiskussion beleuchtete das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz und physischer Welt. Unter anderem mit Prof. Kai Furmans vom KIT diskutierten die Experten die Frage: ‚KI trifft auf die physische Welt – warum Industrial AI schwieriger ist als ChatGPT‘.

Technik zum Anfassen im Ausstellungsbereich

Auch im Ausstellungsbereich wurde Intralogistik erlebbar: Mit Gebhardt Karis, den verschiedenen Sortierlösungen, dem Gebhardt Versastore und Gridstore konnten sich die Besucher direkt vor Ort ein Bild von unterschiedlichen Automatisierungs- und Lagertechnologien machen. So ergänzten praxisnahe Exponate das Vortragsprogramm und machten zentrale Zukunftsthemen der Intralogistik greifbar. Darüber hinaus boten die Stände der Partnerunternehmen zahlreiche Möglichkeiten, neue Lösungen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Gespräche zu vertiefen.

Ein echter Branchentreffpunkt

„Unser Summit entwickelt sich immer mehr zu einem echten Treffpunkt der Branche. Das macht mich besonders stolz. Im Mittelpunkt steht für uns nicht der klassische Vertriebsauftritt, sondern der offene Austausch über die Themen, die die Intralogistik heute und in Zukunft bewegen. Besonders wertvoll und spannend sind für mich die Gespräche abseits der Bühne. Genau dort entstehen neue Ideen, Kooperationen und nicht selten die nächsten gemeinsamen Projekte“, fasst Marco Gebhardt seinen Eindruck vom Event zusammen. „Das Summit hat sich als feste Plattform in der Branche etabliert. Umso mehr freue ich mich schon heute auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.“

Das Gebhardt Intralogistics Summit hat erneut gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch über die Zukunft der Branche ist. Unterschiedliche Perspektiven, konkrete Praxiserfahrungen und offene Diskussionen machten die Veranstaltung zu einer Plattform für neue Ideen und Verbindungen. Das positive Feedback bestätigt den eingeschlagenen Weg und schafft die beste Grundlage für eine Fortsetzung der Event-Reihe im kommenden Jahr.