KI-Lösung zur Effizienzsteigerung

Körber hat sich mit GXO Logistics, dem weltweit größten reinen Kontraktlogistikanbieter, zusammengetan, um das einzigartige Operator Eye zu entwickeln – eine KI-basierte Lösung, die Fehlermuster aufspürt und autonom Ausfallzeiten und menschliche Eingriffe in den Kommissionier Prozessen minimiert.

Bild: Körber AG

Kontinuierliche Verbesserung und digitale Innovation

Im Jahr 2021 wandte sich GXO an Körber, um eine Kameraüberwachungslösung für den Körber K. Handle Layer Picker zu finden, der Lagerarbeiter bei der Behebung von Fehlern bei Slip Sheets und Plastikverpackungen unterstützt. Basierend auf dem Feedback der GXO-Mitarbeiter entwickelte und testete Körber eine innovative Zusatzlösung namens Operator Eye. Dieses KI-basierte Gerät nutzt ein Kamerasystem, um Fehler während der Kommissionierung kontinuierlich in Echtzeit zu erfassen und erstellt Algorithmen, um die Handlungen des Bedieners zu lernen. Anschließend wendet es diese Erkenntnisse an, um Probleme zu erkennen, den Vorgang anzupassen und Entscheidungen darüber zu treffen, wann angehalten oder fortgefahren werden soll – genau wie bei einem autonomen Auto.

„Die Zusammenarbeit mit GXO hat dieses Projekt möglich gemacht“, sagt Hans-Henrik Jensen, Leiter Körber Layer Picker Kompetenzzentrum und CEO von Körber Supply Chain DK. „Kontinuierliche Verbesserung und digitale Innovation stehen ganz oben auf der strategischen Agenda von GXO, was eine schnelle Entwicklung ermöglicht und einen Mehrwert für beide Parteien geschaffen hat.“

Höhere Effizienz ohne Verhaltensänderung

Einer der Hauptvorteile vom Operator Eye besteht darin, dass es die Effizienz von Maschinen steigert, ohne dass der Bediener sein Verhalten ändern muss. Wenn das Operator Eye genug vom Bediener gelernt hat, setzt es die Maschine automatisch zurück und verbessert so Verfügbarkeit und Leistung. Obwohl Operator Eye für den Lagenpalettierer entwickelt wurde, kann es auch in jede andere Maschine eingebaut werden, die der Bediener nach einer Sichtprüfung zurücksetzen muss – zum Beispiel in Krangabeln, wo lose Plastikfolie häufig zu Stillständen führt.

Gavin Williams, Geschäftsführer von GXO Großbritannien und Irland, sagte: „Wir haben uns sehr über die Zusammenarbeit mit Körber bei der Entwicklung von Operator Eye gefreut. Es ist ein weiteres Beispiel für unser Engagement, innovative Technologien einzusetzen, um das Lager für unsere Mitarbeiter sicherer, effizienter und produktiver zu machen. Zusammen mit unseren anderen Technologien macht es die Arbeit für unsere Kollegen erfüllender, da sie sich darauf konzentrieren können, in ihrer Rolle einen größeren Mehrwert zu schaffen, indem sie beispielsweise Kompatibilitätsprobleme erkennen und Fehler in der Ausrüstung beheben.“

Betriebsabläufe und Dienstleistungen optimieren

GXO nutzt das Datenerfassungselement von Operator Eye auch, um Betriebsabläufe und Dienstleistungen für Kunden zu überprüfen und zu verbessern – beispielsweise durch die Identifizierung problematischer Verpackungsdesigns und die Unterstützung von Lieferanten bei deren Überarbeitung für eine schnellere Abwicklung.

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