Interoperabilität als Schlüssel zur Skalierung von AMR-Flotten

Auf dem Interoperabilty Hub dreht sich alles um den erfolgreichen Betrieb gemischter Roboterflotten.
Auf dem Interoperabilty Hub dreht sich alles um den erfolgreichen Betrieb gemischter Roboterflotten.Bild: PULS GmbH

Die Herausforderung der Interoperabilität

Unternehmen stehen zunehmend vor der Aufgabe, Systeme mit individuellen Steuerungs- und Infrastrukturlösungen effizient zu koordinieren. Ohne einheitliche Standards resultieren daraus komplexe Prozesse, die den Betrieb und die Skalierung von AMR-Flotten erschweren. Bisher fokussierten sich viele Lösungsansätze auf die softwareseitige Flottensteuerung. Doch diese Perspektive greift zu kurz. Auch die Harmonisierung der Hardware, insbesondere der Energieversorgung, ist essenziell, um die Betriebskosten zu senken und die Effizienz der Flotten zu maximieren.

Energieversorgung als Engpassfaktor

Der Betrieb gemischter Flotten wird durch eine heterogene Ladeinfrastruktur erschwert. Unterschiedliche Ladegeräte und Technologien führen zu erhöhtem Aufwand bei der Installation und Wartung, während redundante Systeme wertvolle Hallenfläche beanspruchen. Diese Probleme machen eine nahtlose Skalierung von Flotten nahezu unmöglich.

Ein vielversprechender Ansatz liegt im kabellosen Laden mit induktiven Punktladegeräten wie der etaLINK-Technologie von Wiferion. Diese ermöglicht es, Fahrzeuge unabhängig von Hersteller und Batterietyp effizient zu laden. Durch den Wegfall physikalischer Schnittstellen wird die Ladeinfrastruktur vereinheitlicht und der Betrieb vereinfacht. Der sogenannte „In-Process-Charging“-Ansatz erlaubt zudem das Laden während des laufenden Betriebs, wodurch Standzeiten entfallen und die Produktivität der Flotte steigt.

Lösungsansätze auf der LogiMAT

Die LogiMAT 2025 bietet mit dem „Interoperability Hub“ eine einzigartige Gelegenheit, praxisnahe Lösungen für die Interoperabilität von AMR- und FTS-Flotten live zu erleben. Wiferion, SYNAOS und Continental Mobile Robots und Partnerunternehmen wie OMRON, Pohlcon, Amazon Web Services, item und Simplicity zeigen in Halle 8, wie sich mobile Roboter unterschiedlicher Hersteller über ein zentrales Leitsystem steuern und mit einer standardisierten Ladeinfrastruktur betreiben lassen. Besucher erhalten einen direkten Einblick in funktionierende Gesamtlösungen, die komplexe Herausforderungen der Interoperabilität praxisnah lösen.

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