
Bei Dragsbæk in Dänemark nahm die manuelle Palettenhandhabung unnötig viel Platz in der Produktion ein und belastete die Mitarbeitenden. Mit Palomat hat das Unternehmen den Platzbedarf für Paletten halbiert, interne Transporte reduziert und ein besseres Arbeitsumfeld mit mehr Ruhe im Arbeitsalltag geschaffen.
Manuelle Palettenhandhabung kostete Platz, Zeit und Kraft
Bei Dragsbæk werden Margarine und Mischprodukte aus flüssigen Fetten für die Industrie und den Einzelhandel hergestellt. Die Produktion ist geprägt von hohem Tempo, vielen Varianten und einem kontinuierlichen Palettenfluss in und aus der Produktion.
Dan Thorup ist seit 25 Jahren bei Dragsbæk und heute Produktions- und Betriebsleiter. Er kennt die Palettenhandhabung aus nächster Nähe – sowohl vor als auch nach der Implementierung von Palomat. Vor der Einführung von Palomat wurden die Paletten manuell gehandhabt. Sie wurden einzeln von Hand aufgenommen, auf den Boden gelegt und dorthin geschoben, wo sie benötigt wurden. „Das führte zu vielen schweren Hebevorgängen und ungünstigen Arbeitspositionen. Gleichzeitig gab es mehr Lärm, mehr Schmutz und ein höheres Risiko für Arbeitsunfälle“, erklärt Dan.
Um die Bodenfläche optimal zu nutzen, wurden die Paletten mit einem Gabelstapler hoch gestapelt – oft 13 bis 15 Paletten pro Stapel. In der Produktion wurde der Stapel jedoch so hoch, dass die Mitarbeitenden keine Paletten mehr manuell entnehmen konnten. Daher musste der Stapel in zwei kleinere Stapel aufgeteilt werden. Das bedeutete bei jedem Vorgang einen zusätzlichen Handhabungsschritt und machte Platzmangel zu einem wiederkehrenden Problem in der Produktion, in der verschiedene Palettentypen, Zutaten und Proben ständig verfügbar sein müssen, um den gewünschten Produktionsfluss aufrechtzuerhalten. „Wenn man zwei Stellplätze für einen Stapel benötigt, verliert man sowohl Platz als auch Bewegungsfreiheit. Und wir brauchen freie Bodenfläche, um die anderen Aufgaben in der Produktion erledigen zu können“, erklärt Dan. Mit einer hängenden Beschilderung über 18.000 Stellplätzen hat ONK den Boden für die Digitalisierung im Lager von Feldsaaten Freudenberger bereitet. ‣ weiterlesen
Flexibilität hängt oben
Null Prozent manuelle Palettenhandhabung. 50 Prozent mehr Bodenfläche
Heute ist Palomat ein integrierter Bestandteil der Produktion bei Dragsbæk. Zwei Palomat-Einheiten stehen zentral in der Produktion und versorgen drei Produktionslinien mit Paletten, die von Robotern palettiert und anschließend von fahrerlosen Transportsystemen weitertransportiert werden.
Wenn ein Mitarbeitender eine Palette benötigt, entstapelt der Palomat automatisch eine Palette auf den Boden, die anschließend mit einem Hubwagen aufgenommen wird. Mit Palomat können komplette Palettenstapel direkt in die Produktion eingebracht werden, wodurch sich die benötigte Bodenfläche für Paletten halbiert hat.
„Die manuelle Palettenhandhabung ist zu 100 Prozent eliminiert“, sagt Dan und ergänzt: „Das Personal muss keine Paletten mehr heben oder manuell bewegen. Das hat im Alltag einen enormen Unterschied gemacht. Die eingesparte Zeit fließt direkt in einen besseren Fokus auf die Produkte und andere Aufgaben in der Produktion.“
Weniger Aufräumen, weniger Lärm und mehr Ruhe im Arbeitsalltag
Nach der Implementierung stellte Dragsbæk auch Vorteile fest, die ursprünglich nicht erwartet wurden. „Wir haben in unsere Palomat-Lösungen wegen der Ergonomie und des Arbeitsumfelds investiert, aber wir haben auch festgestellt, dass der Geräuschpegel gesunken ist und deutlich weniger Schmutz und Holzsplitter auf dem Boden entstehen. Das ist ein großer Vorteil – besonders in der Lebensmittelproduktion“, erklärt Dan.
Früher war mehrmals pro Schicht kontinuierliches Aufräumen notwendig. Heute ist dieser Bedarf deutlich reduziert, und die Produktivität hat sich erhöht. Ein weiterer wichtiger Vorteil für Dragsbæk ist, dass die Lösung den Mitarbeitenden mehr Energie im Alltag gibt – ohne Arbeitsplätze zu ersetzen. „Insgesamt gehen die Mitarbeitenden mit mehr Ruhe im Kopf und weniger körperlicher Belastung nach Hause. Die Personalbesetzung ist die gleiche wie zuvor – nur mit einem deutlich besseren Arbeitsalltag“, sagt Dan.
Eine Lösung, die schnell zu einer großen Hilfe im Alltag wurde
Wie bei vielen neuen Lösungen gab es anfangs Fragen seitens der Mitarbeitenden, doch heute ist Palomat ein selbstverständliches Werkzeug in der Produktion. „Man denkt immer zuerst: ‚Braucht er viel Platz?‘ und ‚Macht er die Abläufe komplizierter?‘ Aber wir haben schnell festgestellt, dass er eine große Hilfe im Alltag ist. Wir sind ein wachsendes Unternehmen, und je mehr wir produzieren, desto größer wird der Bedarf an Automatisierung. Palomat ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man automatisieren kann, ohne die Abläufe komplexer zu machen“, erklärt Dan. Dan Thorup abschließend: „Die Investition in ein besseres Arbeitsumfeld zahlt sich immer langfristig aus. Mitarbeitende mit guten Arbeitsbedingungen sind zufriedener – und davon profitieren alle.“
















