
Locus Robotics gibt den globalen Launch von Locus Array bekannt. Das vollständig autonome Fulfillment-System kombiniert mobile Robotik, einen integrierten Roboterarm zur Kommissionierung sowie KI-gestützte Wahrnehmung mit autonomer Ausführung, um durchgängige Prozesse ohne manuelle Eingriffe abzubilden. Erste Implementierungen bei ersten Kunden im produktiven Einsatz in Nordamerika laufen bereits, während das Unternehmen die globale Skalierung von Locus Array in Europa und APAC vorbereitet, um der steigenden Nachfrage nach vollständig autonomem Fulfillment gerecht zu werden.
„Über Jahre hinweg war autonomes Fulfillment mehr Versprechen als Realität – bis jetzt“, sagt Rick Faulk, CEO von Locus Robotics. „Lagerbetriebe stehen unter zunehmendem Druck durch Arbeitskräftemangel, steigende Kosten und eine hohe operative Dynamik, die traditionelle Systeme nicht bewältigen können. Locus Array bringt Autonomie in reale Betriebsumgebungen im großen Maßstab und verfolgt dabei einen grundlegend neuen, systemischen Ansatz, um diese Herausforderungen an der Wurzel zu lösen.“
Zu den ersten Kunden, die Locus Array bereits im Live-Betrieb einsetzen, zählt DHL Supply Chain – ein langjähriger globaler Kunde: „Die Einführung von Locus Array bei DHL markiert einen entscheidenden Meilenstein in der beschleunigten Digitalisierungsstrategie unseres Unternehmens“, sagt Sally Miller, Global Chief Information Officer bei DHL Supply Chain. „Wir gehen damit über die traditionelle, assistierte Kommissionierung hinaus und erreichen ein neues Niveau in der sehr kompakten, autonomen Auftragsabwicklung. Bei DHL glauben wir, dass eine Idee nur so gut ist wie ihre Skalierbarkeit – und unsere Partnerschaft mit Locus Robotics hat immer wieder bewiesen, dass wir innovative Konzepte in globale operative Standards überführen können. Als erster Anwender von Locus Array adressieren wir nicht nur die aktuellen Herausforderungen rund um Arbeitskräfte und Kapazitäten, sondern gestalten aktiv eine agilere Lieferkette. Diese Innovation ermöglicht es uns, den verfügbaren Raum optimal zu nutzen und manuelle Eingriffe deutlich zu reduzieren, sodass wir unseren Kunden weiterhin die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bieten können, die sie von einem weltweit führenden Logistikunternehmen erwarten.“ Mit einer hängenden Beschilderung über 18.000 Stellplätzen hat ONK den Boden für die Digitalisierung im Lager von Feldsaaten Freudenberger bereitet. ‣ weiterlesen
Flexibilität hängt oben
Mit Locus Array erzielen operative Einheiten:
- Hohen Durchsatz auf begrenzter Fläche mit effizienter Auftragsabwicklung: Parallele Bearbeitung von Aufträgen und Bündelung der Arbeit direkt im Gang – mit 24/7-Betrieb zur Steigerung des Durchsatzes.
- Autonome Ausführung über mehrere Prozesse hinweg: Übernimmt Kommissionierung, Einlagerung, Induktion, Abgabe, Slotting und Nachschub in einem System und reduziert den manuellen Arbeitsaufwand um 90 Prozent.
- Schnelle Wertschöpfung bei minimaler Beeinträchtigung: Implementierung innerhalb weniger Wochen ohne Anpassung der bestehenden Infrastruktur oder komplexe Umbauten. Flexible und skalierbare Leistung in dynamischen Umgebungen: Skaliert mit dem Volumen und passt sich an veränderte Layouts, Artikelstrukturen und Nachfragemuster an – ohne Anpassung der Prozesse.
- Koordinierte Multi-Roboter-Ausführung: Arbeitet nahtlos mit Locus Origin und Locus Vector zusammen und deckt das gesamte Artikelspektrum innerhalb eines einheitlichen Systems ab – mit schneller Amortisation und einem skalierbaren Robotics-as-a-Service-Modell mit geringen Anfangsinvestitionen.
Einführung von Robots-to-Goods (R2G)
Diese Fähigkeiten begründen eine neue Kategorie der Lagerautomatisierung: Robots-to-Goods (R2G). In diesem Modell bewegen sich intelligente robotische Systeme wie Locus Array direkt zur Ware und führen Fulfillment-Aufgaben innerhalb des operativen Ablaufs aus. Durch die Integration mehrerer Prozesse direkt im Roboter erweitert R2G die Automatisierung über assistierte Abläufe hinaus hin zu vollständig autonomen Prozessen.
Im Gegensatz zu traditionellen Systemen, die Bestände durch feste Prozesse bewegen, werden Roboter wie Locus Array dynamisch in Echtzeit Aufgaben zugewiesen. Dadurch werden Wege minimiert, die Verfügbarkeit von Artikeln kontinuierlich sichergestellt und gleichzeitig eine höhere Lagerdichte innerhalb bestehender Lagerlayouts ermöglicht.
Angetrieben von Locus One, der KI-gestützten Orchestrierungsplattform, arbeitet Locus Array als Teil einer einheitlichen Flotte gemeinsam mit Locus Origin und Vector. Locus One weist Aufgaben dynamisch auf Basis der aktuellen Nachfrage zu und koordiniert Roboter, Prozesse und Warenbewegungen als integriertes System, das mit den Anforderungen wächst und sich kontinuierlich anpasst. So wird Automatisierung über sämtliche Fulfillment-Prozesse hinweg ermöglicht und eine konsistente Leistung sowie die notwendige operative Sicherheit geschaffen, um auch in einem unsicheren Umfeld erfolgreich zu agieren.
















