
Die Firma Heidkamp Hebezeuge aus Heiligenhaus (NRW) steht für ein umfangreiches Sortiment von Hebezeugen, Hydraulikprodukten, Krantechnik, Lastaufnahmemittel sowie Angebote zur Ladungssicherung und hat eine bemerkenswerte Entwicklung in Richtung Digitalisierung und Nachhaltigkeit durchlaufen.
Neben der Produktvielfalt bietet das Unternehmen seinen Kunden aus Industrie, Mittelstand und Feuerwehren, deutschlandweite Prüfungen nach DGUV und BetrSichV – einschließlich Wartung und Reparatur. Im Bereich dieser Prüfungen geht das Unternehmen gezielt neue Wege, um mit optimierten Prozessen die eigene sowie die Nachhaltigkeitsstrategie vieler Kunden zu unterstützen. Zentrale Eckpfeiler sind die Digitalisierung des Prüfwesens, die Implementierung emissionsfreier Prozesse sowie energetische Maßnahmen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks.
Digitalisierung des Prüfwesens: Effizienz und Transparenz
Heidkamp Hebezeuge hat sein Prüfwesen nach den Richtlinien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) umfassend digitalisiert. Sowohl die Prüfungen der deutschlandweit agierenden Service-Teams als auch stationäre Prüfungen in der Heidkamp-Werkstatt, werden durch eine moderne, cloudbasierte Softwarelösung unterstützt.
Prüfschritte und Ergebnisse werden digital erfasst, so dass eine sofortige Bereitstellung der Prüfergebnisse – per Web-Link oder QR-Code – möglich ist. Dieser digitale Zugang zu den Prüfzertifikaten spart Zeit, reduziert administrative Aufwände und verbessert die langfristige Nachverfolgbarkeit der Prüfprozesse. Zudem trägt die digitale Bereitstellung von Prüfdaten zur Ressourcenschonung bei, da sie ohne Papier auskommt. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Optimierung interner Prozesse: Zeit und Ressourcen sparen
Neben dem Prüfwesen hat Heidkamp Hebezeuge zahlreiche interne Abläufe digitalisiert, etwa die Verwaltung von Aufträgen oder den internen Informationsaustausch. So werden Ressourcen effizienter genutzt und der Papierverbrauch im Unternehmen wurde deutlich reduziert. Eine Digitalisierung der Ersatzteilverwaltung und der Wartungspläne erleichtert die Prozesskoordination, was zu einer effektiven Ressourcennutzung führt und den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens weiter verringert.
Nachhaltigkeit per Werkstatt: Reparatur statt Neukauf
Ein weiteres Element der Nachhaltigkeitsstrategie ist die eigene große Werkstatt. Hier werden Hebezeuge, Lastaufnahme- oder Anschlagmittel nicht nur geprüft, sondern werterhaltend repariert. Durch die Reparatur und die Wiederaufbereitung von Geräten wird die Lebensdauer verlängert und somit die Notwendigkeit für die Produktion und Neuanschaffung verringert. Dieser ressourcenschonende Ansatz kommt der Umwelt, aber auch den Kunden zugute, die von kostengünstigen und nachhaltigen Lösungen profitieren.
Energieeffizienz, E-Mobilität, Jobrad
Als weitere Eckpfeiler für das nachhaltige Engagement setzt das Unternehmen auf energieeffiziente Gebäudesanierungen und ein modernes Blockheizkraftwerk zur kombinierten Produktion von Strom und Wärme. Zusätzlich werden aktuell große Photovoltaik-Flächen auf den Hallendächern projektiert, die aufgrund ihrer Größe weit über den Eigenverbrauch Energie produzieren wird – eine zukunftsorientierte Maßnahme zur Dezentralisierung der Energieversorgung.
Für die Versorgung der eigenen Fahrzeugflotte wurden bereits zwei E-Auto-Ladesäulen auf dem Firmengelände installiert. Sie stehen sowohl den Mitarbeitern als auch Kunden und Geschäftspartnern zur Verfügung. Mit dem Ausbau der Photovoltaikflächen werden weitere Lademöglichkeiten geschaffen. So trägt das Unternehmen aktiv zur Reduktion von CO₂- und Feinstaub-Emissionen bei und leistet einen aktiven Beitrag zur Förderung der Elektromobilität im Umfeld. Mit einem attraktiven Jobrad-Angebot konnte das Unternehmen zudem Mitarbeiter für das Pendeln mit dem E-Bike oder Fahrrad begeistern.
Fazit: Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Einklang
Heidkamp Hebezeuge zeigt eindrucksvoll, wie Unternehmen nicht zuletzt durch den Einsatz digitaler Technologien sowohl die Effizienz steigern als auch den ökologischen Fußabdruck reduzieren können. Die Digitalisierung des Prüfwesens und der internen Prozesse, die Reparaturstrategie in der Werkstatt sowie Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz und Elektromobilität verdeutlichen, dass Digitalisierung und Maßnahmen zur Nachhaltigkeit nicht nur miteinander vereinbar sind, sondern sich gegenseitig ergänzen können – ein Modell für die Zukunft der Branche.
















